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Piraten-Partei: "Die Idee Europas retten"

18.08.2012 | 17:58 |  von Karl GaulhofeR (BERLIN) (Die Presse)

Deutschlands Piraten-Chef verrät erste Konzepte der Piraten zu Offline-Themen: Bernd Schlömer spricht über die Eurokrise, die Einhegung des Kapitalismus, über transparentes Essen und das Recht auf Waffen.

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Sie sind nach Feierabend Chef einer Acht-Prozent-Partei. Viele Piraten klagen über Überlastung, Sie bleiben die Ruhe in Person.

Bernd Schlömer: Vielleicht deshalb, weil ich nicht alles so schwer und wichtig nehme. Auch viele alleinerziehende Mütter müssen sich bis elf am Abend um Haushalt und Kinder kümmern. Danach fragt kein Mensch. Ich kümmere mich abends eben um die Piratenpartei.

Was ist die grundlegende Vision der Piraten? Die ersten Grünen wollten den Planeten retten. Bei jungen Piraten-Wählern hat man den Eindruck, sie wollen nur weiter gratis Musik aus dem Netz holen...

Ich deute dieses Bekenntnis junger Menschen zur Piratenpartei anders. Sie wollen gar nicht illegal Musik runterladen. Sie wollen endlich Rechtssicherheit. Der Gesetzgeber hat es eine Dekade lang verabsäumt, das Urheberrecht an die Anforderungen des Informationszeitalters anzupassen. Wir wollen es nicht abschaffen, aber reformieren. Und da gibt es jetzt den großen Aufschrei. Aber unser entscheidendes Thema ist ein anderes: das Bekenntnis zur Teilhabe an der Politik. Dafür wollen wir moderne Kommunikationsmittel nutzbar machen. Und wir fordern Transparenz: mehr Einblick, wie es zu politischen Entscheidungen kommt. Information darüber, was mit unseren Daten etwa bei Facebook geschieht, damit wir selbst über unsere Informationen bestimmen können. Oder Bescheid wissen über die Qualität des Essens, das man uns in Restaurantketten vorsetzt.

Jeder kann am Programm mitbasteln, seine ganz persönlichen Anliegen einbringen. Droht damit nicht ein Flickwerk, das vorn und hinten nicht zusammenpasst?

Nein, denn Partikularinteressen haben keine Chance. Ein Beispiel: Wir haben eine Arbeitsgruppe, die sich für ein sehr laxes Waffenrecht einsetzt. Da gibt es offenkundig Einfluss von Lobbyisten wie Jägerverbänden. Die Gesamtpartei tariert das aus: Das soll, darf und kann nicht Position der Piraten sein. Wir sind eine bürgerrechtsliberale Partei, die soziale Verantwortung ernst nimmt: Wer nicht auf diesen Grundkonsens abstellt, wird mit seinen Anträgen keine Zustimmung finden.

Was heißt „sozialliberal“?

Dass Menschen selbstbestimmt handeln und sich entwickeln können. Der Staat ist für die Daseinsfürsorge zuständig. Er ermöglicht die Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Es geht um Verantwortung für andere, auch im Informationszeitalter, das stark auf Individualität ausgerichtet ist.

Warum ist die Entscheidung von vielen Laien besser als die von Experten? Die FDP sieht die Gefahr einer „Tyrannei der Masse“.

Entscheidungen müssen durch die Beiträge von vielen nicht besser sein. Aber es gibt breite Teile in der Bevölkerung, die beteiligt werden wollen. Reaktionen wie „Tyrannei der Masse“ stellen die Parteien bloß. Sind denn die Entscheidungen Einzelner besser? Herr Gabriel von der SPD suggeriert Führungsstärke, indem er sich in der Babypause laufend mit nicht durchdachten Positionen zum Wohl und Wehe Deutschlands äußert. Das erzürnt die Mitglieder. Die SPD-Führung ist für die Vorratsdatenspeicherung, aber die Basis ist dagegen und fordert eine Mitgliederentscheidung. Das heißt, dass Beschlüsse wieder kassiert werden. Das wird bei den Piraten nicht passieren. Eine einmal getroffene Position ist durchdacht und hat Standfestigkeit.

Die Piraten fordern ein bedingungsloses Grundeinkommen. Warum fürchten Sie nicht, dass das zu Fehlanreizen führt?

Weil die Gründe, die dafür sprechen, wichtiger sind. Die soziale Sicherung aus der Nachkriegszeit passt nicht mehr. Kein junger Mensch glaubt den Politikern noch, dass seine Rente sicher sei. Früher gab es hohe Wachstumserwartungen, heute gibt es öfter Krisen. Auch das patriarchalische Familienbild – Vati geht zur Arbeit, Mutti ist am Herd und erzieht die Kinder – hat ausgedient. Partner sind gleichberechtigt, alle wollen selbstbestimmt eigene Wege gehen. Das zu ermöglichen ist unser Freiheitsanspruch. Wir zeigen einen anderen Weg zur sicheren Existenz auf: den Anspruch auf eine bedingungslose Unterstützung, von Geburt an und bis ins hohe Alter. Für ein solches Universaltransfersystem gibt es reges Interesse aus allen Verbänden. Aus gutem Grund: Es braucht wenige Daten, spart Bürokratie ein und ist nicht auf Repression ausgelegt.

Sie träumen von einer „zivilisierten“ Marktwirtschaft, die nicht auf Gewinnmaximierung aus ist. Wie stellen Sie sich das vor?

Das marktwirtschaftliche Handeln, die persönliche Verantwortung eines Unternehmers, ist das beste Modell des Wirtschaftens. Aber es sollte stärker am Gemeinwohl orientiert sein. Es ist Aufgabe des Staates, Marktbedingungen so zu definieren, dass der Kapitalismus nicht ausufert. Heute reagiert die Politik ja nur auf das Wehklagen und Ächzen der Finanzmärkte. Aber sie müsste die Definitionsmacht haben, wie sich Märkte entwickeln sollen. Man muss das zumindest als Ziel formulieren, weil es den Menschen Unbehagen bereitet, wie Wirtschaft funktioniert.

Die Piraten lehnen den ESM ab. Wie wollen Sie den Euro retten?

Solche Verträge sollten auf Basis demokratischer Prozesse entstehen. Beim ESM geht es auch darum, wie Parlamente die praktische Umsetzung kontrollieren. Stattdessen wurde er von einer angelsächsischen Unternehmensberatung geschrieben und dann mit dem Argument des Sachzwangs durchgepeitscht. Die Eile war gar nicht geboten: Wir haben jetzt eine Klage vor dem Verfassungsgericht, die Entscheidung dauert Monate. Diese Zeit hätte man sinnvoll nutzen können: um in den Parlamenten einen Modus zu suchen, wie die Idee Europas – inklusive Griechenlands – gerettet und neu entwickelt werden kann.

Sind Sie für oder gegen Schuldenbremsen?

Meine persönliche Meinung ist: Wir müssen mit den Mitteln auskommen, die uns zur Verfügung stehen. Wir können nicht durch Aufnahme immer neuer Kredite immer neuen Interessen Rechnung tragen. Statt eine ehrliche Diskussion zu führen wird jede Klientel bedient. Wenn man aber sagt: Wir arbeiten mit gegebenen Mitteln, ohne uns neu zu verschulden, dann muss man Entscheidungen treffen – was ist uns wichtig, welche gesellschaftlichen Ziele wollen wir erreichen? Zur politischen Verantwortung gehört es, Prioritäten zu setzen.

Sie fordern ein „transparentes Steuersystem“. Wie soll das aussehen?

Wir müssen die Abgaben sehr stark vereinfachen und bündeln. Faktische Pflichtabgaben wie die Fernsehgebühren sollten steuerfinanziert werden. Alles soll an das Finanzamt gehen, das die Gelder dann weiterverteilt. Ziel ist, dass der Bürger einfach nachvollziehen kann, wie viel er in Summe an Steuern und Abgaben zahlt. Und das System soll sozial gerecht sein, was bei dem „Bierdeckel“-Modell von Herrn Kirchhoff nicht so sicher ist.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.08.2012)

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48 Kommentare
 
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Gast: moonwila
29.08.2012 14:01
0 0

soviel unwissen und vorurteil traurig..

ein BGE wird nicht dazu führen dass keiner mehr arbeiten geht, unangenehme arbeiten werden in zukunft einfach besser bezahlt werden, bald wird sowieso das meiste von maschinen gemacht, arbeitsplätze lösen sich auf, das arrogante argument such dir arbeit ist engstirnig und dumm.. es gibt weniger jobs als menschen FAKT... ein paar haben also immer pech gehabt..

das interview ist gut und ich stimme mit vielem zu, leider haben die piraten das geldsystem noch nicht ganz verstanden.

"Sind Sie für oder gegen Schuldenbremsen?

Meine persönliche Meinung ist: Wir müssen mit den Mitteln auskommen, die uns zur Verfügung stehen." geld entsteht aus schuld, schuldenbremse bedeutet geldbremse.. entweder man führt eine währung ein die schuldfrei gedruckt werden kann, oder man realisiert dass schulden immer mit geld einhergehen. ein land kann NIEMALS schuldenfrei sein, es wäre dann nämlich geldlos..

Gast: EsEf
20.08.2012 16:28
0 0

starfire@panpagan.com

Ach Bernd, bitte informiere Dich doch mal was die AG Jagd und AG Waffenrecht machen, bevor Du einfach was nachplapperst, was Dir jemand eingeflüstert hat. Es geht nicht um ein laxes Waffenrecht sondern um ein sinnvolles, funktionierendes und durchführbares. http://www.ag-waffenrecht.de/

Ist doch nicht zu viel verlangt sich zu informieren, bevor man was behauptet, oder einfach die Klappe zu halten, bis man sich informiert hat.

Bei der AG Jagd ist es nicht anders. Die Interessen von Waldbauern, Feldbauern, Jägern, Tierrechtlern und Tierschützern (und der Industrie hinter jeder dieser Gruppen) müssen miteinander abgewogen werden. Genau das passiert in dieser AG.

Es wird sinnvolle und zeitaufwändige, ehrenamtliche Arbeit geleistet. Das einfach so abzuqualifizieren - auch wenn natürlich Partikularinteressen in allen Piraten-AGs bestehen ist nicht so toll.

Gast: phj
19.08.2012 21:37
2 1

Kommunismus pur

Das hat schon mehrmals nicht funktioniert.


Antworten Gast: Idiotologe
20.08.2012 10:58
0 1

ÖVP, SPÖ & Co. = bürokratische Proporzokratur

Der Kommunismus ist wegen seines Dogmatismus und bedarfsfremden Arbeitskults zugrunde gegangen und ist Ihrer Ideologie somit nicht unähnlich.

Gast: Hutbürger
19.08.2012 19:05
1 0

nichts gegen die "Idee Europa".

Ich habe auch nichts gegen die "Idee Haus", - aber bitte ein Haus mit getrennten Zimmern und versperrbaren Türen. Eine "Idee Haus", wo sich alles - vom Kochen, WC, Essen, Fernsehen, Waschen, Kohlen lagern, Mülltrennung etc. in einem einzigen großen Raum abspielt - diese Idee ist nicht so gut.

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es gibt im Interview

nichts, was ich nicht genau so befuerworten wuerde, Bravo,

Antworten Gast: c3o
21.08.2012 17:25
0 0

Re: es gibt im Interview

Dann sollten Sie sich überlegen, bei den österreichischen Piraten mitzumachen! Wir würden uns freuen.

ich teile manche ihrer ansätze, herr schlömer.

aber ich muss sie auch der unendlichen naivität zeihen:
"Da gibt es offenkundig Einfluss von Lobbyisten wie Jägerverbänden. Die Gesamtpartei tariert das aus: Das soll, darf und kann nicht Position der Piraten sein. "

sobald die piraten etwas mitzureden und zu entscheiden haben, werden die profis über euch herfallen. das sind nicht solche harmlosen wappler wie die jägerverbände. die werden euch mit haut und haaren fressen und eure position wird die position dieser profis werden!

Re: ich teile manche ihrer ansätze, herr schlömer.

Profis wie Ernst Strasser? Wer der Wappler ist weis ich schon!

Gast: Korruptologe
19.08.2012 11:09
6 2

Der Filz zetert.

Das bedingungslose Grundeinkommen wäre das wohltuende Ende des ekligen Korruptionspfuhls namens "aktive Arbeitsmarkpolitik". Kein Wunder, dass die daran Beteiligten Gift und Galle spucken!

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"Die Idee Europas" ist

ein Europa der christlichen Abendländer.

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Re: "Die Idee Europas" ist

Vollrichtig. Damit wollen aber "Piraten" und andere Linke nichts zu tun haben.

Fazit: UNWÄHLBAR

Danke Herr Gaulhofer

Sehr gutes Gespräch mit Herrn Schlömer, danke für die Frage nach dem bedingungslosen Grundeinkommen.
Das bedingungslose Grundeinkommen hat viele Vorteile gegenüber dem jetzigen System, immer zuerst alles fertigdenken dann posten.
Schönen Sonntag!

Antworten Gast: UKW
19.08.2012 10:21
5 4

Re: Danke Herr Gaulhofer

Such dir eine Arbeit, statt hier zu sinnieren, wie der Staat auf Kosten der Steuerzahler dein Leben noch bequemer gestalten kann.

Re: Re: Danke Herr Gaulhofer

@UKW
Ich war (55 Jahre alt) noch keinen Tag arbeitslos und mache mir mehr Gedanken um unsere Gesellschaft als Sie.

Re: Danke Herr Gaulhofer

mit dem bedingungslosem grundeinkommen haben schon die roten gewerkschafterinnen und das LIF tolle wahlsiege einfahren können.

Gast: Callisto
19.08.2012 07:14
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Dieses undemokratische den Willen der Völker verachtende Europa möge sich zum Teufel scheren.

Samt seiner neuen linken Ablegerpartei namens Piraten.
Übrigens wieviele Linksparteien werden noch gegründet?
Alter Wein in neuen Schläuchen - das grünrote Gefasel kann keiner mehr hören auch wenn es mit neuem Namen dahrkommt.

bedingungsloses grundeinkommen

toller plan, niemand mehr bei billa, kik und co und alle auf der donauinsel.

Antworten Gast: Idiotologe
19.08.2012 21:05
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Na und? Vielleicht fällt es denen dann leichter, attraktivere Löhne zu zahlen, da die Kosten für allerlei Ekel vom Dienst dann ja wegfallen.

Re: bedingungsloses grundeinkommen

Haben Sie vielleicht eine bessere Idee, die freie Marktwirtschaft zu ruinieren?

Antworten Gast: think about it
19.08.2012 08:59
5 4

"Das Grundeinkommen ist ein Weiterdenken der unternehmerischen Idee."

Würden Sie denn selbst, wenn Sie ein Grundeinkommen hätten, nur mehr auf der Donauinsel sein?

Es scheint, dass manche von sich sagen würden: "Nein, dass würde ich nicht machen. Ich doch nicht!"
- Aber von anderen gehen diese davon aus.
Interessante Position der Eigendefinition gegenüber anderen: Motto: selbst ist man edel, die anderen sind schlechter, fauler Natur.

Übrigens auch der DM Gründer steht dem Grundeinkommen positiv gegenüber: "Das Grundeinkommen ist ein Weiterdenken der unternehmerischen Idee." http://www.youtube.com/watch?v=eMCdC1KoXrs

Ich persönlich sehe nicht ein, warum die Geldschöpfung bei Zentralbanken und Banken gleichsam eines Monopols gegenüber anderen Geld, sogar aus Luft, schaffen können, andere nicht; andere sich bei diesen um Geld(-zugang) anstellen und bewerten lassen müssen.
Sind denn die Besitzer dieser Banken mit diesem enormen Vorteil gegenüber anderen ausgestatteten Rechten, durch deren Geldschöpfung bedingten Grundeinkommen (!) auf der Donauinsel?

Es ist ohnehin nicht mehr zeitgemäss, dass privatwirtschaftlich auf sich ausgelegt denkenden Banken über sein und nicht sein von Menschen entscheiden können. Dass der Staat privaten Banken die Geldschöpfung überlässt, ist ohnehin interessant. Diese dürfen dann entscheiden, wer zu Geld kommt? Interessant. Ein Grundeinkommen würde aus meiner Sicht, wie auch der von Götz Werner, Unternehmertum fördern. Davon bin ich mir sicher, weil der Mensch nach mehr strebt als nur faul auf der Haut zu liegen.

Antworten Gast: Ausgepreßter
19.08.2012 08:47
3 3

Re: bedingungsloses grundeinkommen

...dafür gibt's rote Stricherl :D
also ich würde sofort die Finger spreitzen und keinen Handgriff
mehr tun, bin doch nicht verrückt und laß mich für die Gfraster
auspressen. Das passiert derzeit zwar auch schon in viel
zu hohem Maße, aber ist eben nicht für Alle erlaubt !

Die Ausgepreßten müssen im Hamsterrad weiter laufen !!!

Gast: visionarus
19.08.2012 06:49
0 0

koalition

es wird zu einen STRONACH PIRATEN Koalition kommen, und die 70 jahre spoevp dikatur wird enden.

Gast: Hans im Glück
18.08.2012 23:07
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Ich habe gehofft, dass was besseres hinter der Piratenpartei steckt als:

1.) Der Staat soll für die Daseinsfürsorge da sein.
2.) Das Waffenrecht, eine Wichtige möglichkeit der Bürger sich nicht alles gefallen zu lassen, einfach als lobbygetrieben abzutun.
3.) Alles ans Finanzamt überweisen und die entscheiden was gut für uns ist.

Ich bekomm die Krise.

Die sind schlimmer als die Kommunisten.

Re: Ich habe gehofft, dass was besseres hinter der Piratenpartei steckt als:

1) der Staat soll ein Minimum vorgeben damit man nicht draufgeht, dafür kann man alle Förderungen usw. abschaffen je nach Höhe muss sich zu heute nicht viel ändern
2) Waffenrecht liberal oder streng verändert in beide Richtungen quasi nix, manche schlafen halt besser wenn sie selbst eine Waffe haben und andere wenn keiner eine hat
3) so wie ich das verstehe geht's dabei nur darum dass man eine Stelle hat wo man sieht wie viel Steuern man zahlt. Heute zahlt man ja teilweise 90% wenn man z.B. von dem ausgeht was der Dienstgeber zahlt und wie viel man dann am Ende beim tanken für Sprit nach Steuern bezahlt.

Jede Partei ist sozial und liberal, die Frage ist nur das Verhältnis.

Gast: Martina_L
18.08.2012 22:42
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Was hat der Deutsche PP Chef in Österreich zu sagen?

Bei manchen der Kommentare frage ich mich schon:
Der Schlömer ist Chef der Deutschen(!) Piratenpartei, nicht die der Österreichischen?
Was regt ihr euch denn alle so auf?
Nur weil Schlömer seine Ideen für die Deutsche "Niederlassung" formuliert, bedeutet das ja noch nicht, dass der Österreichische Pirantepartei-Chef das genauso sieht und umsetzen will?
Im Allgemeinen ist der Artikel nicht für Österreich übertragbar, sondern zielt nur auf die Deutsche Landschaft.
Daher also immer mit der Ruhe :-)

Martina
http://www.lelala.at

 
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