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Mexiko: Polizisten schießen US-Botschaftsmitarbeiter an

25.08.2012 | 12:46 |   (DiePresse.com)

Drei Personen wurden verletzt. Die Männer waren in einem Botschaftsfahrzeug zu einem Militärlager unterwegs.

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Auf der Jagd nach Kriminellen hat die mexikanische Bundespolizei zwei Mitarbeiter der US-Botschaft und einen einheimischen Soldaten angeschossen. Die Opfer des Vorfalls im Süden der Hauptstadt Mexiko-Stadt schwebten nach dem Angriff vom Freitag nicht in Lebensgefahr, bestätigten beide Seiten. Da die Hintergründe der Ereignisse zunächst unklar waren, wurde eine Untersuchung eingeleitet.

Nach Angaben des mexikanischen Innenministeriums ereignete sich der Vorfall auf einer Schnellstraße in Mexiko-Stadt. Zuvor wurde der Botschaftswagen demnach von einem Polizeifahrzeug auf einer abgelegenen Straße verfolgt, woraufhin es eine Verfolgungsjagd bis auf die Schnellstraße gegeben habe. Dort wurde das Fahrzeug dann von insgesamt vier Autos verfolgt, deren Insassen Schüsse abgaben.

Mexikanische Medien veröffentlichten Fotos, auf denen zu sehen war, dass der Geländewagen der Botschaft regelrecht von Kugeln durchsiebt wurde. Das Gebiet rund um die Stelle, an der sich der Vorfall ereignete, wurde weiträumig abgesperrt. Auch ein zehn Kilometer langer Abschnitt der Schnellstraße wurde für den Verkehr geschlossen.

Die Botschaftsmitarbeiter und der Soldat, die nach übereinstimmenden Angaben auf dem Weg zu einem Militärlager waren, wurden in ein Krankenhaus in der Stadt Cuernavaca gebracht und waren den Angaben zufolge nicht in Lebensgefahr. Nach Angaben der mexikanischen Staatsanwaltschaft wurden zwölf Beamte der Bundespolizei festgenommen. Der Vorfall werde untersucht, teilte US-Außenamtssprecherin Victoria Nuland mit.

Bei den Vorfall hätten "unbekannte Täter zwei Mitarbeiter unserer Botschaft angriffen", erklärte Nuland. Die mexikanische Zeitung "Reforma" berichtete unter Berufung auf Quellen des Marineministeriums, bei den beiden 49 und 50 Jahre alten US-Mitarbeitern handele es sich um Ausbilder mexikanischer Soldaten. Der verletzte Mexikaner war nach offiziellen Angaben ein Marinesoldat.

Das bei Touristen beliebte Cuernavaca ist die Hauptstadt des Bundesstaats Morelos, wo die Gewalt in den vergangenen Jahren deutlich zunahm. In Mexiko kämpfen verschiedene Drogenkartelle um die Kontrolle der lukrativen Schmuggelrouten in die USA. Seitdem der noch amtierende Präsident Felipe Calderón im Jahr 2006 das Militär in den Kampf gegen die Rauschgiftbanden schickte, wurden mehr als 50.000 Menschen getötet. Die USA und Mexiko arbeiten im Kampf gegen das organisierte Verbrechen eng zusammen.

(APA/AFP/dpa)

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4 Kommentare
Gast: Warum sollte die Polizei einfach unbegründet auf ein Auto schiessen, uns ist soooooo fad???
25.08.2012 18:20
0 1

Auch ein zehn Kilometer langer Abschnitt der Schnellstraße wurde für den Verkehr geschlossen???....

....WARUM SIND DIESE BOTSCHAFTSMITARBEITER NICHT STEHEN GEBLIEBEN???
Botschaftsmitarbeiter eignen sich durch ihre Dilopässe ausgezeichnet für Kuriertätigkeiten???
Kann es sein, dass man in diesen 10 Kilometerlangen Abschnitt etwas sucht???

hmm

war sicher eine geplante Entfuehrung...

Gast: Atomkraftwerk
25.08.2012 13:01
2 1

da frag ich mich eher warum sie wirklich angegriffen wurden

Kein Mafiaboss greift einfach so ein Botschaftsfahrzeug, noch dazu eins der US-Botschaft an. nd keiner kann mir erzählen dass das nicht gezielt war, bei 4 Verfolgerfahrzeugen.

Re: da frag ich mich eher warum sie wirklich angegriffen wurden

in mexiko greift die mafia sehr wohl us-boschaftsfahrzeuge an ...
oder genauer "hätte keine hemmungen solche fahrzeuge und deren insasen anzugreifen"

in dem land gelten mittlerweile schon ganz andere regeln.