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Romney gekürt: "Dieser Mann wird nicht scheitern"

29.08.2012 | 09:43 |   (DiePresse.com)

Die Republikaner nominieren den Multimillionär Mitt Romney offiziell zu ihrem Präsidentschaftskandidaten. Buh-Rufe stören die perfekte Inszenierung.

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Mitt Romney, der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, tritt bei der US-Wahl am 6. November gegen den Amtsinhaber Barack Obama an. Eine überwältigende Mehrheit von 2061 der 2286 Delegierten seiner republikanischen Partei sprach sich am Dienstagabend bei dem Parteitag in Tampa in Florida für den 65-Jährigen aus. Weitere 190 Republikaner stimmten für den radikalliberalen Ron Paul.

Der Parteitag bestätigte auch den Kongressabgeordneten Paul Ryan als Romneys Vizekandidaten. Die Delegierten sprachen sich per Akklamation für den 42-jährigen Nachwuchsstar der republikanischen Partei aus. Romney hatte den Abgeordneten aus Wisconsin am 11. August als seinen zweiten Mann vorgestellt.

Als feststand, dass Romney die benötigte Delegiertenzahl von mindestens 1144 erreicht hatte, brach unter der großen Mehrheit der Parteitagsbesuchern lauter Jubel aus. "Mitt, Mitt, Mitt", riefen sie, auf den vielen Bildschirmen in der Halle erschienen Fotos des frisch gekürten Kandidaten und seiner Familie. Romney will seine Nominierung zum Abschluss des Parteitags am Donnerstag in einer großen Rede akzeptieren. Jedoch wurde das minuziös geplante Parteitagsspektakel vom gleichzeitig an der benachbarten Golfküste wütenden Hurrikan "Isaac" überschattet.

Ron-Paul-Anhänger protestieren

Für Unruhe auf dem perfekt inszenierten Parteitag sorgten Anhänger von Ron Paul und dessen Splittergruppe der Libertarie. Einige Dutzend Parteitagsteilnehmer reagierten vor der entscheidenden Abstimmung mit wütenden Buh-Rufen auf eine Änderung der Parteitagsstatuten, von denen sie sich schwer benachteiligt fühlen. Die Paul-Anhänger warfen Romney vor, sie mundtot machen zu wollen.

Krönungsshow mit Turbulenzen

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Ann Romney: "Er wird nicht scheitern"

Für Romney, der vor seiner Zeit als Gouverneur von Massachusetts in der Wirtschaft Millionen verdiente, kommt es in Tampa vor allem darauf an, sein Image zu verbessern. Parteitagsstrategen hatten daher eigens seine Ehefrau Ann auf die Redeliste gesetzt. "Ihr könnt Mitt vertrauen", rief sie den Delegierten am Dienstagabend zu. Niemand werde sich mehr als Romney dafür einsetzen, Amerika aus der Krise zu führen.

"Dieser Mann wird nicht scheitern. Dieser Mann wird euch nicht im Stich lassen", versicherte Ann Romney. Zugleich versuchte sie, den frisch gekürten Kandidaten als sympathischen und warmherzigen Menschen darzustellen. Romney wird oft als hölzern und kühl kritisiert.

Mitt Romney: ''Polit-Chamäleon'' ist gescheitert

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"Brauchen zweites amerikanisches Jahrhundert"

Die Republikaner bekräftigten beim Auftakt des Parteitags auch den Anspruch auf eine globale Führungsrolle Amerikas. "Wir brauchen ein zweites amerikanisches Jahrhundert", rief der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, den Delegierten zu. Auch das kurz zuvor verabschiedete Wahlprogramm betont einen solchen Führungsanspruch der USA.

Zugleich stellte sich Christie hinter den frischgekürten Präsidentschaftskandidaten Romney. "In allen Ecken des Landes herrschen Zweifel und Angst." Romney werde den Weg aus der Krise zeigen. "Die Probleme sind riesig und die Lösungen nicht schmerzlos", sagte der 49-jährige Politiker, der als Nachwuchshoffnung der Republikaner gilt.

Obama: "Ziemlich unterhaltsame Show"

Gleichzeitig setzte Obama seine Wahlkampagne mit einem Auftritt im besonders umkämpften Bundesstaat Iowa fort, wo er vor rund 6000 Studenten sprach. Den Parteitag der politischen Gegner bezeichnete er dabei als "ziemlich unterhaltsame Show", bei der die Republikaner sicher "wundervolle Dinge über mich sagen". Die Republikaner kritisierten Obamas Wahlkampf-Angriffe auf Romney als "verwerflich".

Rund zehn Wochen vor den Präsidentenwahlen markieren die Parteitage den Beginn der heißen Wahlkampfphase. Obamas Demokraten halten ihr Treffen kommende Woche in Charlotte im US-Staat North Carolina ab. Nach Umfragen liefern sich Romney und Obama weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

(APA/dpa/AFP)

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23 Kommentare

Bush III

Dieser Welt bleibt nichts erspart. Putin haben wir schon, nun evtl noch diesen Abzocker.

"Dieser Mann wird nicht scheitern", klingt wie eine Drohung

Die Tatsache, dass Mitt Rommney ein Mormone ist gibt mir wirklich zu denken. Ich hab ja nichts gegen Religionen, aber was sich dieser Joseph Smith in den 20er und 30er Jahren des 19. Jahrhunderts alles zusammengereimt hat ist jenseits von Gut und Böse. Der Lehre eines (offenbar geisteskranken) Scharlatans ist also die religiöse Grundlage des mächtigsten Mannes der Welt, falls er die Wahl gewinnen sollte. Wenn der Mensch schon so einen absurden Schwachsinn glaubt, was kann man dem dann noch alles einreden?
Ich finde das:"Dumm, dumm,dumm,dumm,dumm!" (Southpark, The Book of Mormon)

Wenn Romney gewinnt....


....dreht er in Europa das Licht aus.

Gast: Emanuel Schikaneder
29.08.2012 13:22
0 1

Was ist Romney??


Eine Marionette der Groß-Konzerne

Antworten Gast: Killary Hlinton
29.08.2012 17:46
0 0

Re: Was ist Romney??

Fast egal welcher Verein an der Macht ist.

Gesponsert werden beide von der Geldelite, nur dass die Reps. jenseits jeglicher Normalität vorbei agieren!

http://nattvandare.blogspot.de/2012/08/amerikas-abstieg-in-die-armut.html

Antworten Gast: Gast1909
29.08.2012 15:00
1 1

Re: Was ist Romney??

Und B. Obama tritt ausschließlich für die Rechte der Armen und der breiten Masse ein.

*kopfschüttel*

Antworten Antworten Gast: Sofie M.
29.08.2012 16:18
1 0

Re: Re: Was ist Romney??

Nein, Nein! Der Romney tritt für die Armen ein! Und auch sein Vize, der Ryan. Haben Sie das nicht gelesen?

*Sie haben Ihren Kopf noch nicht genug geschüttelt! Schütteln Sie bitte noch eine Weile weiter!! Vielleicht dringt's dann auch noch zu Ihnen durch!*

Gast: Jack Omo
29.08.2012 13:08
1 2

Bald gibt es noch mehr Zwangsmissionierung durch Mormonen!

Gute Nacht!

Gast: Oil&Price
29.08.2012 13:00
1 1

Bush-Rufe stören die perfekte Inszenierung.

Dieser Mann ist schon gescheitert.

Eigentlich sind die Wahlen wurscht

Hier geht es nur um eine amerikanische Präsidentschaft.
Der Posten ist mächtig, und vereinigt mehr Macht und mehr Möglichkeiten als manche afrikanische Diktoren haben werden.

Wer immer die Wahl gewinnen wird, wird aber eine us-amerikanische Politik machen. Obama hat es gezeigt.
Außer eine kleine Sozialversicherung, die jeder Brite als Verhöhnung und jeder Kalifornier als schlechten Scherz einschätzt hat er sich auch nach seinen Wählern gerichtet. Und die sind weiter rechts als das BZÖ je sein wird. (Schon mal die Ausländerpolitik Obamas analysiert? Die einzigen die den Schein des Einwanderungslands aufrecht erhalten sind überforderte Behörden und ein paar Staaten, die die Landarbeiter brauchen)

Was mich viel mehr schockiert:
Was ein Mehrheitswahlrecht nach einiger Zeit aus Wahlen macht.
- Die nicht geheimen Vorwahlen einer "Partei" bestimmen die maßgebliche Kandidaten. Die anderen sind wurscht
- die wichtigste Wahlentscheidung ist wie Bezirksgrenzen gezogen werden, damit man die Stimmen von dort auf sich vereinigt.
- Eine Meinungsdiskussion ist spätestens ab heute vollkommen unmöglich.
- in den Parlamenten wird nicht gestritten/diskutiert, sondern welche Partei die letzte Wahl gewonnen hat, hat das sagen.
- es gibt nur 2 Parteien, freie Kandidaten gibts nur wenn die Hölle einfriert

Mir ist das Schweizer System lieber, da sind die Politiker vollkommen austauschbar, und die Wähler können mitbestimmen.
Dadurch können sich Schleimer wie Mitt nicht durchsetzen!

Antworten Gast: rufton
29.08.2012 15:49
0 0

Re: Eigentlich sind die Wahlen wurscht

da haben sie recht, nur: da gibt es bessere demokratische systeme als das der schweiz.

Gast: patrick211212
29.08.2012 12:18
3 0

ron paul - warum verschweigt die presse

die exakten gründe?

oder schreibt man nur mehr apa meldungen ab.

Re: ron paul - warum verschweigt die presse

Naja, Assad will natürlich nicht, dass Details über den innerparteilichen Disput rauskommen.

Ah ich wollte Romney schreiben. Wurscht, verhalten sich eh gleich.

Gast: Denka09
29.08.2012 12:01
0 4

Republikaner:

ÖVP, FP, FPK, BZÖ, LIF und Stronach in einem. Na Gute Nacht.

Antworten Gast: Alles relativ!
29.08.2012 13:55
1 0

Re: Republikaner:

In den USA beschimpft man derartige Kandidaten als Kommunisten!

Antworten Gast: Dirsogis
29.08.2012 13:15
5 0

Re: Republikaner:

Alles ist besser als rot/grün!

Antworten Antworten Gast: reifeprüfung
29.08.2012 15:50
0 0

Re: Re: Republikaner:

alles, außen den oben genannten^^

Was

soll eigentlich immer der Hinweis er sei Multimillionär!Ausgezeichnet das er einer ist,braucht er sich nicht bereichern am Steuerzahler wie es die linken Analpabeten so gerne machen.

Antworten Gast: 44FEt
29.08.2012 12:03
2 3

Nach Lesen Ihres Posts

frage ich mich, wer da "Analpabet" ist ...

Rechtschreibung...

Es heißt minuTiös...

Gast: Witzfigur...
29.08.2012 08:35
1 6

Und ohne Chance!

Mitt Romney und seine Vorstellungen von einem konservativen, religiösen Welt gehen selbst eingefleischten Konservativen viel zu weit, mit Tea Party und derartigen Dingen läßt sich keine Wahl gewinnen.

Sollte es dennoch anders kommen hat der jetzige Kandidat den Sprengstoff den Beginn vom Ende der USA einzuläuten. Zu einem der größten Probleme zählt die Menschenrechtssituation, die USA ist jenes Land das sowohl absolut als auch reaktiv, lange vor China die meisten Menschen im Gefängnis ihr Leben fristen, so hat jede Familie bis zum 2. Verwandtschaftsgrad mindesten ein Mitglied im Gefängnis, eine Gegenbewegung ist nicht in Sicht und führte direkt samt 9/11 zu einer Traumatisierung einer ganzen Nationen, in deren Entwicklung es Menschen gibt die nichts anderes als ein Leben hinter Gitter kennen, die Gesetzgebung macht selbst bei Kindern keine Ausnahme.

Re: Und ohne Chance!

Wer kriminell ist,ab ins Loch1

Antworten Antworten Gast: Witzfigur...
29.08.2012 13:43
0 0

Re: Re: Und ohne Chance!

Würden alle kriminellen Handlungen in Österreich so bewertet werden, müßten Hierzulande 63.000 Menschen im Gefängnis sitzen, tatsächlich sind 8.800, In China würden so Knapp 10 Millionen Menschen hinter Gitter sitzen, tatsächlich sind es 1 Million!

Hierzulande ist es einfach derartige Entwicklungen einfach zu ignorieren, und so zu tun als wäre das kein Problem, das Problem ist für die USA so dramatisch das der nächste Präsident eigentlich ein Psychologe sein müßte, Mitt Romney ist der denkbar schlechteste Kandidat!