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EU "besorgt" über Kämpfe an russisch-georgischer Grenze

30.08.2012 | 12:54 |   (DiePresse.com)

Drei Polizisten und elf bewaffnete Kämpfer aus der russischen Republik Dagestan sind an der Grenze getötet worden.

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Die Europäische Union zeigt sich "sehr besorgt" über die jüngsten Kämpfe an der russisch-georgischen Grenze. "Wir bedauern diesen Zwischenfall", sagte Michael Mann, der Sprecher der EU-Außenpolitikbeauftragten Catherine Ashton am Donnerstag in Brüssel.

In Georgien sind am Mittwoch bei Kämpfen zwischen der Polizei und einer Gruppe bewaffneter Kämpfer aus der russischen Republik Dagestan drei Polizisten und elf Bewaffnete getötet worden. Die russische Kaukasus-Republik Dagestan ist seit Jahren Schauplatz eines Aufstands islamistischer Gruppen, die Anschläge und Überfälle auf Polizei und Behörden verüben. Die Beziehungen zwischen Russland und Georgien sind gespannt, seitdem sich die beiden Nachbarn im Sommer 2008 einen kurzen, aber blutigen Krieg um die von Georgien abtrünnige Bergregion Süd-Ossetien lieferten.

Ashtons Sprecher sagte, die EU habe keine Beobachter in das Grenzgebiet entsandt. Das Mandat der EU-Beobachtungsmission in Georgien nach dem Krieg 2008 umfasse nicht das Grenzgebiet zu Dagestan. Gleichwohl verfolge die EU aufmerksam die weitere Entwicklung.

(APA)

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3 Kommentare
Gast: sepperl depperl
31.08.2012 07:33
0 2

eh kloar

dass die EU besorgt ist. Georgien ist ein neuer EU Kanditat. Hat nix, kost nix, bringt nix.

Warum hat die EU kein Problem mit ihren eigenen Aussengrenzen oder Zypern, welches von der Türkei besetzt ist.

EU=eigentlich Unnütz

In solchen Fällen kommt normalerweise automatisch von unserem Außenministerium

eine Maßregelung an die Russen bzw. gleich einmal eine handfeste Drohung.
Ob sie diesmal gescheiter geworden sind?

Gast: mysterium
30.08.2012 14:37
2 0

Frau Ashton, entsenden Sie sofort den Karas und Bartenstein,

die haben doch den letzten Georgienkonflikt gelöst. Das schaffen die beiden doch mit Links.