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US-Wahl: Romney verspricht zwölf Millionen Arbeitsplätze

31.08.2012 | 06:17 |   (DiePresse.com)

Romney nimmt offiziell seine Nominierung als Präsidentschaftskandidat an. Clint Eastwood unterstützt ihn mit einem Gespräch mit einem leeren Stuhl.

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Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney will mit einem Fünf-Punkte-Plan die Arbeitslosigkeit halbieren und die Vereinigten Staaten aus der Wirtschaftsmisere führen. "Was Amerika braucht, sind Jobs. Viele Jobs", sagte er am Donnerstag in seiner mit Spannung erwarteten Rede beim Parteitag in Tampa (Florida). Und Romney versprach den Wählern viele Jobs: zwölf Millionen neue Arbeitsplätze werde er schaffen.

Außerdem will Romney das Land bis 2020 unabhängig von Energie aus dem Ausland machen, das Bildungssystem stärken, neue internationale Handelsvereinbarungen schaffen und einen ausgeglichenen Staatshaushalt anstreben. Zudem sollen Steuern für Unternehmen gesenkt und Regulierungen abgebaut werden.

Er wolle dem vom demokratischen Amtsinhaber Barack Obama enttäuschten Volk neuen Optimismus verleihen, versprach Romney unter lautem Jubel der Delegierten: "Ich kandidiere als Präsident, um eine bessere Zukunft zu schaffen." Dem Amtsinhaber warf er vor, das Land in den vergangenen knapp vier Jahren seiner Amtszeit in die falsche Richtung geführt zu haben: "Für zu viele Amerikaner sind die guten Tage seltener geworden".

Mit der Rede vor Tausenden Anhängern nahm Romney auch formell die Nominierung als Präsidentschaftskandidat für die Wahl am 6. November an. Die Rede wurde von allen bedeutenden Fernsehsendern live übertragen.

Clint Eastwood spricht mit leerem Stuhl

Hollywood-Legende Clint Eastwood hatte die Republikaner zuvor mit einem Überraschungs-Auftritt von den Stühlen gerissen. Der 82-Jährige sprach zu einem leeren Sessel, als würde Obama darauf sitzen. Alle Welt habe vor vier Jahren vor Rührung geweint, als Obama die Wahlen gewann, sagte Eastwood. Jetzt gebe es 23 Millionen Arbeitslose in den USA. "Das ist etwas, worüber man weinen könnte."

"Wie halten Sie es mir ihren Versprechen, die Sie nicht gehalten haben", fragte der Star weiter. Und fuhr den leeren Stuhl an: "Was meinen Sie mit 'Halt den Mund', Mr. President". "Ich glaube, vielleicht ist es an der Zeit, das jemand anderes kommt und die Probleme löst." Die Zuhörer dankten Eastwood mit rauschenden Beifall.

Das Wahlkampfteam des Präsidenten nahm den Auftritt dagegen mit Kopfschütteln auf. "Was zur Hölle ist das?", fragte Obamas Top-Berater David Axelrod via Twitter. Pressesprecher Ben LaBolt bezeichnete Clintwoods Einlage als surreal. "Alle Anfragen leite ich an Salvador Dalí weiter", schrieb er dem Online-Magazin "Politico".

--> YouTube-Video von Eastwoods Auftritt

"Wichtigste Abstimmung seit Reagan"

Die Republikaner bereiten sich auf einen harten Lagerwahlkampf gegen Obama vor. Es handle sich um die wichtigste Abstimmung seit der Wahl Ronald Reagans 1980, sagte der republikanische Spitzenpolitiker Newt Gingrich beim Parteitag, der sich selbst vergeblich um die Präsidentschaftskandidatur beworben hatte. Um das Land aus der Krise zu führen, müsse der nunmehrige Kandidat Romney ins Weiße Haus einziehen.

Während der Antrittsrede Romneys am Donnerstag kam es zu Protesten. Mehrere Anwesende versuchten, die Ansprache mit lauten Rufen zu stören. Sie wurden nach US-Medienberichten aus der Halle verwiesen. Das Publikum auf dem Parteitag der Republikaner reagierte mit lauten "USA, USA"-Rufen, um die Störer zu übertönen. Romney ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.

Krönungsshow: Jubel, Buh-Rufe und Clint Eastwood

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(APA/dpa)

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44 Kommentare
 
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guter Artikel

gut geschrieben

Gast: Zenzine
31.08.2012 18:32
1 0

Arbeitsplätze, juhuu!

Und woher will die Dumpfbacke die nehmen? Schnell ein paar neue Kriege anzetteln, damit die Rüstungsindustrie boomt und man neue Berufssoldaten braucht?

Wenn er 12 Mio. Arbeitsplätze

verspricht, wird er wohl ein Unternehmen haben, das so viele Mitarbeiter benötigt. Ist ja bei unsern Politikern nicht anders.

Gast: gegenkorruption
31.08.2012 17:58
3 0

na das ist ein wiffzag

wenn ich obama wäre, würde ich 16 millionen arbeitsplätze versprechen

ne ne er hat schon Recht!

Denn kommt er an die Macht wird er soviel Soldaten brauchen um sein ganzes Vorhaben zu realisieren !

Er wird 13 mio Soldaten brauchen! Denn er will ja Israel Beistand gewähren im Krieg gegen den Iran und wenn dann sich Russland und China mit einmischt was sie auch werden dann wird er mehr als 13 mio Arbeiter (Soldaten) brauchen um dagagen an zu halten !

ich hatte es schon wo anders geschrieben gehabt man kann vielleicht das verblödetete Volk der USA immer wieder in einen Krieg reinziehen weil eben die ganzen Leute keine Jobs keine Perspektiven haben aber Europa wird die USA alleine lassen in ihren nächsten Kriegen der nächsten 20 Jahre!

Das Volk von Europa ist noch nicht ganz so verblödet wie das in USA ist zwar auf dem besten Weg dahin aber es dauert noch eben mindestens 20 Jahre !

In Europa gibt es immer noch viele Intellektuelle und Menschen denen es noch so wohlhabend gut geht das sie auf Kriege überhaupt nicht gut an zu sprechen wären (in 20 Jahren wird es anders aussehen)

Jeder spricht von Super-Macht USA ja sind sie aber der Staat ist enorm verschuldet und es muss wieder was eingenommen werden ÖL Diamanten damit die Fed. Reserve Leute auch für Ihr investieren wieder was haben !




1 0

Auch Romney wird es nicht besser machen können.

2013 und 2014 kommen irre Zahlungen auf die USA zu.

Heute wird schon überlegt die Geldpresse wieder mal anzuwerfen, 2013 wieder und 2014 nochmals.....das geht sich bitte nicht aus.

Die Kluft zwischen Superreich und Arm wird immer noch größer, der Mittelstand schwindet gerade in den USA dramatisch dahin.
Versprechen kann er viel, ich halte dagegen und verspreche 13 Millionen Arbeitsplätze.

Gast: Marsmensch
31.08.2012 15:06
1 1

---

Die Wirtschaft investiert nicht um Obama nicht zu helfen vermutlich

0 0

12 mio Arbeitsplätze. "You're in the army now".

Neu Arbeitsplätze, ja.

Wo ist hald die Frage.

Gast: Der Troll
31.08.2012 13:25
0 2

omney verspricht zwölf Millionen Arbeitsplätze

Wahrscheinlich will er gegen die ganze Welt Krieg führen. Und das praktische dabei, er baut den ganzen sozialen Sprengstoff in seinem Land ab. Und natürlich lassen sich dann ja wunderbare Kriegsgewinne machen.

Gast: gast1984
31.08.2012 13:19
1 0

Ich verspreche 15Millionen Arbeitplätze!

....die übrigbleiben!

Gast: Wasserlaeufer
31.08.2012 13:14
1 4

Die liberalen Medien allen voran der Spiegel

stellen die Eastwood Rede wie die eines Halblappen dar.
Dabei hat der Eastwood mit 82 noch immer mehr drauf als der Rest der Politiker.
Es erscheint auch unsinnig einen Clint Eastwood madig machen zu wollen nur weil er manchen Liberalen nicht ins politische Konzept passt.
Da bellen die Liberalen den falschen Baum an.

In Wirklichkeit wollen die europaeischen Liberalen offenbar die Insinuations Clints nicht verstehen, die Amerikaner leicht deuten koennen aber fuer Europaeer groesstenteils unverstaendlich sind.

http://en.wikipedia.org/wiki/Clint_Eastwood

Ausserdem handelt es sich bei den 23 Millionen Arbeitslosen um Leute die "noch" Arbeitslosengeld beziehen.
Die wirkliche Arbeitslosenrate ist in Wirklichkeit zumindest das dreifache.
Studenten und Militaer nicht eingerechnet.

Seit Bill Clinton werden ausstaendige Studentloans
von der Pension abgezogen.

Schoene Aussichten fuer die in Massen on their Student-Loans defaulting Students of America.

Gast: travel
31.08.2012 12:53
0 0

12 Millionen könnte stimmen

aber weniger

romney

Ein Lügner!

Re: romney

und Mormone

Gast: Johan C.
31.08.2012 12:17
2 1

Romney == Reagan == Cowboy bangbang

Wie will denn unser Mitt die Träume erfüllen, die ganzen Versprechungen? Die 12 Millionen Arbeitsplätze?

Wohl durch Ankurbelung der Kriegsmaschine und der Öl- und Gasindustrie.

Wenn die Amies Romney wählen, wird das sicher noch ein interessantes Jahr 2012. Vor allem im Nahen Osten.

Wie war das mit dem Maya-Kalender?

Amis...

anstatt die Verantwortung für ihr Handeln oder die Zukunft mal selbst in die Hand zu nehmen, jubeln sie wieder und wieder dem Befreier, dem Messias, dem Führer zu (egal ob Republikaner oder Demokraten Anhänger)

Dieses Volk legt schon ein dermaßen bizarres Verhalten an den Tag, man kann sich nur noch wundern.


Antworten Gast: xys ist cool
31.08.2012 13:26
1 0

Re: Amis...

macht man hier doch auch: haider und wie sie alle heissen

1 0

Doppelagent

Ist Eastwood insgeheim doch Democrat? Mit diesem Auftritt hat er auf jeden Fall dafür gesorgt, dass alle Welt über ihn spricht und kaum jemand sich für die Rede von Mittens interessiert. Ein elegantes Beispiel für Sabotage. :-)

Gast: Rüstungsindustrie
31.08.2012 12:02
0 1

Und Romney versprach den Wählern viele Jobs: zwölf Millionen neue Arbeitsplätze werde er schaffen.

Will er dafür Russland angreifen?

Wer ist jetzt verwirrter? Clint Eastwood der sich ein Duell mit einem leeren Sessel liefert oder Romney mit seinem widersprüchlichen Pseudowirtschaftsliberalismus?


Man sollte Mitt Romney vielleicht einmal zu allererst mitteilen, dass er als Präsident bzw. der Staat keine Arbeitsplätze schaffen kann sondern allenfalls der Wirtschaft dabei im Wege steht. Zumindest laut der Wirtschaftstheorien die auf den Austrians basiert und angeblich das republikanische Herzstück sein soll.

Aber da hat sich Romney wohl wieder daran erinnert, dass den Republikanern in den letzten 4 Jahren auch nichts anderes eingefallen ist als ein gigantisches schuldenfinanziertes Staatsprogramm als Stimulus für die Wirtschaft zu beschließen.

Niedrige Steuern weiter zu senken ohne aber die Ausgaben in wichtigen Bereichen wie dem aufgeblasenen Militärapparat zu kürzen wird auch für kein ausgeglichenes Budget sorgen. Zudem kündiget er ja auch schon an Medicare für zukünftige Generationen sichern zu wollen, mehr für die Bildung ausgeben zu wollen und die Energieautarkie zu garantieren oder mit anderen Worten Staatsausgaben nicht zu kürzen. Die Widersprüche Romneys ziehen sich wie ein roter Faden durch sein Parteiprogramm.

Kein Zufall

Sehr auffällig ist, dass konservative Redner viel mehr von Gegnern (meistens Sozialisten) bei den Reden durch Störrufe unterbrochen werden als sozialistische Redner von konservativen Zuhörern
Liegt das vielleicht am Niveauunterschied der beiden Parteien?

Das ist eine ausgesprochen selektive Wahrnehmung Ihrerseits.


Die Aggressivität und Unfairness der Methoden unterscheidet sich bei Republikanern und Demokraten keinesfalls. Wenn überhaupt sind die Republikaner mit ihrem paranoiden Medienimperium und deren Agitatoren eher noch schlimmer.

Angesichts des republikanischen Publikums und dessen teilweise inferioren Bildungsniveaus von einem Niveauunterschied zu sprechen ist einfach nur grotesk. Selbst die Kandidaten und Protagonisten im Allgemeinen im rechten Lager sind dem Prolo-Niveau einer Tea-Party-Bewegung kaum entwachsen.

Gast: Für eine Handvoll Stuhl
31.08.2012 11:53
0 0

Die Baxters auf der einen Seite, die Roccos auf der anderen. Da werd´ ich mir ein Plätzchen in der Mitte suchen.


Gast: Ja Ja,
31.08.2012 10:59
1 1

und Obama

hat versprochen, Guantanamo zu schliessen. Wer´s glaubt. Aber vielleicht stellt er ja zusätzliche 12 Mio Soldaten ein?

6 6

GO ON!

RUN MITT RUN!!!

WE LOVE YOU!

THE AMERICAN DREAM IS BACK!!!

Antworten Gast: xxxyyyzzz
31.08.2012 19:28
0 1

The American Dream mit Mitt? Was meinen Sie da jetzt genau? Bigamie oder Steuerhinterziehung - Pardon - Steuervermeidung


 
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