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Deutschland: 668 Euro Pension für 35 Jahre Arbeit?

03.09.2012 | 17:49 |  Von Matthias Auer (Die Presse)

Hohe Abschläge für kürzeres Arbeiten seien kein Skandal, sondern notwendig, um das deutsche Pensionssystem zu sichern, sagen Experten. Österreich indes drückt sich um notwendige Reformen im großen Stil.

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Wien/Berlin. „Millionen Durchschnittsverdienern droht die Altersarmut“, titelten deutsche Zeitungen am Montag. Der Grund für die Aufregung ist Arbeitsministerin Ursula Van der Leyen (CDU). Sie schockierte am Wochenende mit einem Rechenbeispiel: Wer 35 Jahre lang arbeitet und dabei im Schnitt 2500 brutto verdient, erhielte bei Pensionsantritt 2030 kaum mehr als die Grundsicherung von 668 Euro. Der Pensionsskandal war perfekt.
Aber führt die deutsche Reform, die unter anderem die Senkung des Rentenniveaus von 51 auf 43 Prozent des Nettolohns und eine Anhebung des Antrittsalters auf 67 Jahre vorsieht, wirklich in die Armutsfalle?

„Populistisches Beispiel“

„Keineswegs“, sagt Axel Börsch-Supan, jener Mann, der als Leiter der Rürup-Kommission die deutsche Rentenreform im Wesentlichen gestaltet hat. Das Beispiel der CDU-Politikerin sei „populistisch ausgewählt“ und konterkariere alle Ziele, die mit der Reform verfolgt wurden, so der Ökonom zur „Presse“. So sollten die Reformen vor allem bewirken, dass die Deutschen länger im Erwerbsleben bleiben. „Kein Rentensystem kann es sich leisten, dass die Menschen länger in Pension sind als sie einzahlen.“ Ausgelegt sei es auf Menschen, die 47 Jahre gearbeitet und auch so lange Beiträge abliefert haben. Den Lebensstandard könne man realistischerweise nur „15 Jahre erhalten“.

Van der Leyen verfolgt mit ihrem Vorstoß vor allem ein Ziel: Sie will ihr Modell einer Zuschussrente durchboxen. Bisher steht sie damit auf verlorenem Posten. Die Gewerkschaft hält nichts davon, weil zu wenige davon profitieren würden, Wissenschaftler geißeln das Modell als missbrauchsanfällig, und selbst in der eigenen Partei gibt es heftigen Widerstand. Die „Junge Gruppe“ in der CDU/CSU legt sich quer, da sie zu hohe Kosten für die Jüngeren fürchtet. Diese Sandwich-Generation, zwischen 30 und 50 Jahren, würde noch höhere Beiträge einzahlen, ohne im Alter direkt davon zu profitieren. Für die Jüngeren seien die Probleme geringer, sagt Börsch-Supan. Sie hätten genug Zeit, privat vorzusorgen.

Auch in Österreich gäbe es ähnliche Probleme für die sogenannte Sandwich-Generation, sagt der Pensionsforscher Bernd Marin. Allerdings auf weitaus höherem Niveau. Ein heimischer Arbeitnehmer stiege bei Van der Leyens Beispiel deutlich besser aus: Wer hierzulande 35 Jahre lang 2500 Euro brutto verdient, erhält im Alter 1550 Euro brutto Pension, heißt es aus dem Sozialministerium. Bei 45 Beitragsjahren sind es 2000 Euro. Das entspricht einer Ersatzrate von 80 Prozent. Zum Vergleich: Die deutschen Nachbarn müssen sich mit gerade einmal 43 Prozent begnügen.

Vierteljahrhundert in Pension

Aber wie kann es sich Österreich leisten, seinen Pensionisten so viel Geld zu bezahlen? Die Antwort, die OECD, Weltbank und Pensionsexperten seit Jahrzehnten trommeln, ist simpel: gar nicht. Das Land mit den dritthöchsten Pensionsausgaben weltweit drückt sich seit Jahren um notwendige Reformen im großen Stil. Heuer werden die Steuerzahler über zehn Mrd. Euro zuschießen müssen, um die Pensionskassen flüssig zu halten.

Das Grundproblem ist bekannt: Immer noch gehen Menschen hierzulande so früh in Pension wie in kaum einer anderen Industrienation. Im Schnitt ist mit 58,1 Jahren Schluss. Von drei Österreichern, die das gesetzliche Pensionsalter erreichen, sind zwei längst im Ruhestand.

Ebenso bekannt sind die Lösungsansätze: die Koppelung des Antrittsalters an die Lebenserwartung sowie hohe Abschläge für alle, die kürzer arbeiten – und Zuschläge für längeres Arbeiten. Derzeit sind die Österreicher im Schnitt ein Vierteljahrhundert in der Pension. Jeder Monat, den sie stattdessen arbeiteten, brächte dem Pensionssystem 100 Mio. Euro.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.09.2012)

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80 Kommentare
 
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die SPÖ schützt nur mehr die bekannten privilegiensysteme auf kosten der asvg arbeitnehmer u asvg pensionen. die asvgler zahlen am meisten ein, aber denen nimmt man am meisten weg.

Ein modernes gerechtes asvg pensionssystem für ALLE österreicher, wäre an der Zeit, aber die SPÖ belastet weiter nur die asvg versicherten arbeitnehmer u.invaliden. Die versicherten sollen souverän über ihren eigenen pensionsantritt u.den gesamtversicherungsjahren entscheiden. Die Versicherungszeiten sollen frei wählbar sein.Um sich eine pensionsleistung zu erhöhen, sollten flexible beitragsleistungen möglich sein u.vor allem sollen die versicherten über den eigenen pensionsantritt selbst entscheiden können. Aber die SPÖ Politiker u. die privilegierten pensionssysteme(ÖBB,ORF,OenB; Bauern,wiener beamte) wollen gar kein einheitliches transparentes pensionssystem. Viele journalisten (ORF) machen daher beinahe täglich stimmungsmache gegen die asvgpensionen. Es ist daher absehbar, dass man die asvg versicherten länger einzahlen lässt, um die mrd.defizite bei der öbb, bauern, OeNB,ORF u.wiener beamten auszugleichen. Daher lässt die SPÖ weiter keine transparenz zu. SPÖ Minister Hundstorfer zeigt einem fairen asvg pensionssystem daher kein interesse. die asvgler, die schon 40 Jahre Versicherungsjahre haben, werden nun noch mehr belastet u. benachteiligt. Die arbeitenden u.zahlenden asvg arbeitnehmer werden mit zwangseinheitsbeiträgen u. asvg zwangspensionsantrittszeiten geradezu entmündigt u.es ist wohl eines der größten politischen verfehlungen der SPÖ, dass die "zahlenden Asvg Versicherten" nicht über ihre eigene gesamtlebensarbeitszeit u. eigenen pensionspläne entscheiden dürfen.

Gast: ROTFRONT
05.09.2012 09:20
0 1

Wie bitte sollen die ÖBBler im Verschub, also alle Staatsbediensteten, bei so einer harten Schwerstarbeit denn bis 67 arbeiten?

Klar, dass man bei dieser Steinbrucharbeit nach 10 Beitragsjahren und davon 3 Jahre Urlaub und 4 Jahre Krankenstand kaputt in die Pensi muss und dann bis 95 nur mehr Kreuzfahrten machen kann!!!!!
Geht ja nicht anders. Du, wegen der "Gesundheit". Verstehts das nicht?

Gast: Schweizer Solidaritätsstaat
04.09.2012 21:13
1 0

Die Schweizer machen es vor, dort funktioniert es so reibungslos, da die Pensionsvorsorge Einzahlungen der Arbeitnehmer wie der Arbeitgeber Einkommen

nach oben nicht gedeckelt sind.

Gast: Vogel Strauss
04.09.2012 18:16
1 0

In D findet wenigstens eine Diskussion über Renten statt

Bei uns wird wieder alles unter den Teppich gekehrt und per Rotfunkt Friede, Freude, Eierkuchen à la Hundsi - 'Die Pensionen sind gesichert' - verbreitet! So eine Diskussion täte uns auch gut ...

Gast: rftrrtt
04.09.2012 11:51
1 0

fdgfdsg

irgenwann, wahrscheinlich in nicht so ferner zukunft, wird die straße wieder brennen und ein nach einem französischen arzt benanntes instrument öffentliche plätze zieren.

Gast: Neo-Feudalismus
04.09.2012 09:30
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Zwangsverproletarisierung der Mittelschicht als neoliberales Umverteilungskonzept der gierzerfressenen Superreichen

Im Hochsteuerland Ö (fast Weltspitze) verdient die Mittelschicht im intn.Vergleich wegen der in Summe skandalösen 70 % Abzügen (inkl. Mehrwertsteuer) vom Bruttoeinkommen und der hinunterfrisierten Inflationsrate nur mickrige Realeinkommen.

Wie soll man da zusätzlich zu wie Hochwasser steigenden Lebensführungskosten (Nahrungsmittel+Energiekosten) privat für die Pension vorsorgen? Gemessen an der Kaufkraft extrem teure Wohnraumbeschaffungskosten, Unigebühren für kaputte Massenunis, migrantenbedingtem Privatschulenzwang, extrem teuren Pflegekosten und hohen Gesundheitskosten wegen Burnoutgefahr infolge kaputtmachenden Workaholicjobs, wie soll man das alles mit den sinkenden Nettoeinkommen finanzieren? Schon jetzt leben die meisten von der Hand in den Mund.

Der nur der Plünderung der Massen dienende Rürup-Ansatz ist schlichtweg falsch, da er sich unrichtigerweise an den demographieabhängigen Pensionszahlungen orientiert, dem längst obsolet gewordenen Modell der Industriegesellschaft. In der jetzigen postindustriellen Dienstleistungsgesellschaft sind hingegen Demographie und Pensionszahlungen bestenfalls sekundär für die tatsächliche Pensionshöhe, denn diese orientiert sich am unter globalen Konkurrenzbedingungen geschaffenen Mehrwert und ist von der Produktivität einer Volkswirtschaft abhängig, nach Abzug von Ressourcenfehlallokation etwa für ESM, Migranten, Bürokratie.

Ziel der Neoliberalen ist es, durch Märchenerzählen die Wehrlosen abzucashen:
die hilflosen Pensionisten!

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Re: Zwangsverproletarisierung der Mittelschicht als neoliberales Umverteilungskonzept der gierzerfressenen Superreichen

Für was diese ominösen "Neoliberalen" alles herhalten müssen

Tatsächlich schauts aber so aus:
Grund für die Macht und den Einfluss der Finanzwirtschaft sind die Staatsschulden.
Diese haben (zumeist) sozialistische Politiker aufgenommen, um ihre Wiederwahl durch das Verteilen von "sozialen (aber leider unfinanzierbaren) Wohltaten" zu erkaufen.
Und diese Schulden fallen uns jetzt auf den Kopf!

"Liberale" lehnen Lenkung und Eingriff durch den Staat ab, was impliziert, dass Staatsschulden erst gar nicht nötig sind.
Das wiederum hat zur Folge, dass der (schlanke!) Staat durch die Finanzwirtschaft nicht erpresst werden kann.

Gilt übrigens auch für Privatpersonen!
Wer keine Schulden hat, lebt viel freier!

Antworten Antworten Gast: hasteinemark
04.09.2012 16:58
0 0

Re: Re: Zwangsverproletarisierung der Mittelschicht als neoliberales Umverteilungskonzept der gierzerfressenen Superreichen

hehe, dereglementierung und eine oligarchie...der feuchte traum der industrielobbyisten.

pfiat di!

solche "liberale" brauchen wir nicht.

Antworten Gast: Störrisch...
04.09.2012 11:08
0 1

Fast Zustimmung...

Als hilfloser Pensionist auf hilflose Migranten (die Ihren Lebensabend mitfinanzieren) hinzutreten ist niederträchtig!

Gast: tc_t
04.09.2012 08:15
2 1

ein deutschland a la merkel...

die banken und politiker werden reich, das volk arm

Die Pensionen sollten noch steigen...

Inzwischen ist es für Sparen zu spät. Durch Ausnutzen der Kleinen und durch das Verwenden der Pensionsrücklagen zur Rettung des Kapitals der Elite, wird die große, weltweite Reform bei den Staatseinnahmen nur hinausgezögert. Dabei verwenden die verteufelten Rentner den Großteil der Pension umgehend für Konsumgüter und stärken so die Wirtschaft. Das Problem sind die Steuergeschenke für Personen und Organisationen, die das Geld in spekulativen Projekten anlegen und so langfristig das System destabilisieren.

Gast: tu felix Austria
04.09.2012 02:45
5 0

die Lösung ist ganz einfach - in Österreich nix einzahlen und raus aus diesem Land !

Österreich, welch wunderschönes und herrliches Land - nur leider mit unfähigen Politikern, sinnlosen Gewerkschaften und korrupt bis zum Anschlag ...
Dort einen Schilling bzw Euro Steuern oder Abgaben zu bezahlen ist sinnlos.
Das wird nur veruntreut und für Zeitungsanzeigen verjubelt.
Dort was sparen ? - dann kommen die mit irgendwelchen Steuern und nehmens Dir weg.
Also - nix wie weg ....

Antworten Gast: Camel99
04.09.2012 16:41
0 0

Re: die Lösung ist ganz einfach - in Österreich nix einzahlen und raus aus diesem Land !

Heisser Tipp: Syrien oder Iran, Irak wäre eine mögliche Oase. Es gäbe auch noch einige Länder in Afrika wo du zufrieden leben könntest.

0 0

Re: "Dort was sparen ? - dann kommen die mit irgendwelchen Steuern und nehmens Dir weg. "

Das wird überall anders auch passieren.
Zumindest denjenigen, die "sichtbar" gespart haben.

Gast: Wasserlaeufer
03.09.2012 22:48
8 2

Wie kann sich auch so ein Mindestrentner erdreisten

anzunehmen, dass Steuergelder fuer ihn Verwendung finden koennten?
Er hat ja absolut nichts geleistet!

So eine bodenlose Frechheit!

Steuern sind doch dazu da um erstens einmal
in Milliardenhoehe unterschlagen zu werden, oder im
Einbringungfalle an die Pleitbanken und Laender verschenkt zu werden.

Gast: Mittelstand Lobbyist
03.09.2012 20:25
3 0

Pensionisten im fortgeschrittenen Alter mit 668 Euro monatlich

können wenn sie ausrasten müssen, eigentlich nur gewinnen.

''Ein normaler Häftling kostet dem deutschen Steuerzahler je nach Bundesland von 78€ in Sachsen bis 223€ in Berlin. Hinzu kommen Kosten für Therapie, Resozialisierung und ärztl.Behandlung. So lassen sich viele Haftinsassen gerne sorgenfrei drei Mahlzeiten am Tag servieren betreiben Sport und lassen ihre Zähne richten.''

Gast: afritsch
03.09.2012 18:33
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Für die eigene Bevölkerung, die 40 Jahre gearbeitet hat ist kein Geld da. Für die Banken und die Bankrottstaaten werden dank ESM Milliarden an Volksvermögen verbraten. Der Zahltag wird für die dafür verantwortlichen Politiker kommen, wie das Amen im Gebet!


bei einer derart niedrigen fertilitätsrate ist das ja kein wunder

ws soll man sich denn erwarten, denn die deutsche frau im durchschnitt nur noch 1,39 kinder zur welt bekommt, wobei man da auch wieder unterscheiden muss

deutsche Frauen ohne Migrationshintergrund der Jahrgänge 1974–1992 bekommen laut wikipedia nur geradeeinmal 0,33 kinder!!!

auf hundert frauen kommen so geradeeinmal 33 kinder, das heißt diese 33 müssten dann eigentlich 200 leute versorgen (da es ja noch ca 100 väter geben wird) wer glaubt denn allen ernstes dass sich das ausgehen kann!!!

nun ist mir schon klar, dass die zahlen nicht 100% zuverlässig sind, denn die frauen entscheiden sich heutzutage meist später kinder zu bekommen, dennoch wird das die fertilitätsrate auch nicht auf die notwendigen 2,1 ansteigen

deutschland (und der großteil westeuropas) betreiben gerade demografischen selbsmord!
es muss wieder in die köpfe der menschen, dass
1)einwanderung geburten nicht ersetzen kann

2)kinder nicht nur für das persönliche wohlergehen, sondern auch für die gesamte gesellschaft unbedingt notwendig sind

3) dass abtreibung (bei vergewaltigung, sowie bei jugendlichen einmal abgesehen) zukunftsschödlich ist und ein völlig unverantwortliches handeln darstellt

Antworten Gast: Ich bin keine Melkkuh
03.09.2012 23:20
2 0

Re: bei einer derart niedrigen fertilitätsrate ist das ja kein wunder

Weg von einem Umlage-Pensionssystem zu einem (grossteils privaten) Spar-Pensionssystem.

Dabei können Steuern eingespart werden, die der Staat sowieso nur verschwendet und die Bürger können es sich so richten, wie es in ihrer Situation am besten ist.

In Österreich wäre man als Arbeitsanfänger geradezu pathologisch naiv oder komplett von Sinnen, wenn man tatsächlich glaubt man sähe die eigenen Pensionsversicherungsbeiträge jemals wieder.

Antworten Gast: eduard recherchiernix
03.09.2012 18:51
8 2

Re: bei einer derart niedrigen fertilitätsrate ist das ja kein wunder

Wovon sollen die Frauen der Jahrgänge 1974-1992 Kinder ernähren? Von Hartz IV? Von Gratispraktika? von befristeten Verträgen um 1000 Euro brutto?

Die werden in der nächstbesten Rütlischule immer wieder grün und blau geschlagen.

Da ist es verantwortungsvoller, auf Kinder zu verzichten und ihnen den (kommenden) Bürgerkrieg zu ersparen.

Wovon sollen die Frauen der Jahrgänge 1974-1992 Kinder ernähren?

na wie wärs damit die kinder von dem gehalt der frau bzw des vaters zu ernähren?

außerdem sei angemerkt, dass ihre schilderungen derart übertrieben sind, dass Sie sich lächerlich machen, wie soll es denn in österreich zum bürgerkrieg kommen, wenn 99,9% der bevölkerung sogar dann zu faul sind auf die strasse zu gehen und das verräter parlament zu netlassen, wenn sie vom selbigen mittels rmächtigungsgesetz 2.0, auch bekannt als ESM, vollständig entmündigt, und an frankreich, und seine südländischen verbündeten verkauft werden?

Antworten Antworten Antworten Gast: redkeinenSch***
04.09.2012 06:46
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Re: Wovon sollen die Frauen der Jahrgänge 1974-1992 Kinder ernähren?


prekäre Beschäftigungsverhältnisse, unsichere Arbeitsplätze und miserable Bildungsstätten sind längst Realität. Es wären VERANTWORTUNGSLOSE Rabeneltern die mehrere Kinder unter diesen Voraussetzungen in die Welt setzen würden.
P.S.: jetzt ist auch schon die Gesundheitsversorgung im Argen: 2 Stunden Wartezeiten in Ordinationen von Dermatologen und anderen Fachärzten! Österreich hat die höchste Abgabenquote und bietet dafür NICHTS!

Gast: Reflector
03.09.2012 16:28
6 2

So ist das eben in einem Wohlfahrtsstaat


letzlich werden dann eben auch alle von dieser Wohlfahrt leben müssen, aber eben auf niedrigstem Niveau.

Das kommt davon, wenn man Wohlstand mit Wohlfahrt verwechselt.

Aber es werden ja immer jene gewählt, die den Wohlfahrtsstaat mittels Umverteilung und immer neuer Kreditaufnahme propagieren.

verwechseln Sie den Wohlfahrtsstaat mit der Kapitalvernichtung durch die Transferunion?

Im Wohlfahrtsstaat erbringt der Staat Leistungen für seine Bürger, die in der Regel ebenfalls Steuerleistungen an diesen Staat abliefern. Bei den EU Rettungsschrirmen und dem ESM Pakt erbringt der Staat Leistungen für andere Staaten, wobei die Nutznießer primär die Banken und nicht die Menschen sind.
Da ist mir der Wohlfahrtsstaat allemal lieber und sympathischer. Und kommen sie mir jetzt nicht damit, daß dies von Einzelindividuen ausgenutzt wird. Stimmt - gehört auch abgestellt. Aber wer stellt den Wahnsinn der Bankster ab, deren Banken von Geldern der Bürger zweimal erhalten werden. Einmal durch die inflationäre Geldentwertung und die lächerlich niedrigen Zinsen, und zum anderen durch die staatlichen Stützungen.

Antworten Gast: ganzGenauer
03.09.2012 16:47
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Re: So ist das eben in einem Wohlfahrtsstaat

Ersetzen Sie Wohlfahrtsstaat durch überbordete Bürokratie und Privilegien - und dann stimmt es wieder.

Da gibt es nichts zu ersetzen,

es ist ohnehin ein- und dasselbe.

Wohlfahrtsstaat heißt, daß der Staat Verantwortung für das Wohlergehen des Individuums trägt. Diese Verantwortung heißt immer eine stetige Ausweitung des Staates, von der naturgemäß die ihm nahestehenden Gruppen besonders profitieren.

 
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