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Syrien: Ban kritisiert Sicherheitsrat

06.09.2012 | 18:10 |   (Die Presse)

Der UN-Generalsekretär beklagt die „Lähmung“ des mächtigsten UN-Gremiums. Niemand dürfe wegsehen, während die Gewalt in Syrien außer Kontrolle gerate. Russlands Präsident Putin verteidigt Moskaus Syrien-Politik.

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Damaskus/Moskau/APA/REUTERS. Mit scharfer Kritik an der Untätigkeit des UN-Sicherheitsrats im Syrien-Konflikt lässt nun UN-Generalsekretär Ban Ki-moon aufhorchen: „Die Lähmung des Sicherheitsrates schadet dem syrischen Volk und sie schadet der Glaubwürdigkeit des Rates“, sagte Ban vor der UN-Vollversammlung in New York. Niemand dürfe wegsehen, während die Gewalt in Syrien außer Kontrolle gerate, die humanitäre Lage sich verschlimmere und die Krise sich über Syriens Grenzen hinaus ausbreite.

Seit Ausbruch des Konfliktes verhindern Russland und China, dass der UN-Sicherheitsrat härtere Maßnahmen gegen das Regime in Damaskus verhängt. Vor allem Russland hält weiter zu Machthaber Bashar al-Assad. Schon zuzeiten der Sowjetunion ist Bashars Vater Hafez ein enger Verbündeter Moskaus gewesen.

Vergleich mit Afghanistan

Russlands Präsident Wladimir Putin bekräftigte am Donnerstag die Linie Moskaus: Vielleicht sollten die anderen Staaten ihre Position überdenken, sagte er. Putin kritisierte, dass der Westen Islamisten einbinde, um Assad zu stürzen. Er zog Parallelen zum Krieg in Afghanistan nach Einmarsch der sowjetischen Truppen. Die USA hatten in den Achtzigerjahren Afghanistans Widerstandskämpfer unterstützt. Unter den Mudschaheddin befanden sich auch Extremisten, die sich unter Osama bin Laden zur al-Qaida zusammenschlossen.
Auch Syriens Rebellen sollen von ausländischen Islamisten unterwandert sein. Der Großteil der Aufständischen rekrutiert sich aber aus lokalen Kämpfern und desertierten Soldaten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.09.2012)

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4 Kommentare

Übles Geschwätz

Der Mann ist zum Krenreiben.

Antworten Gast: Copy & paste
08.09.2012 11:47
6 0

Übles Geschwätz

wie vom österreichischen Aussenministerium, das man mit Berlin, Brüssel oder Washington gleichschalten könnte ohne einen Unterschied zu bemerken.

Eigenständiges Denken bei der österreichischen Aussenpolitik war einmal.

Gast: biersauer
06.09.2012 10:19
11 0

Das Geschwafel des Ban ist bekannt:

Unter einem Vorwand das Land stebalisieren und Abenteurer als Terroristen hinschicken.

13 0

Re: Das Geschwafel des Ban ist bekannt:

Eigentlich müsste er in Den Haag vor Gericht stehen. Wegen Libyen. Die UNO ist für einige Kriegslüsterne so wie die Ratingagenturen für Goldman Sachs.