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Victor Ponta: "Einen Präsidenten wie in Österreich"

08.09.2012 | 18:06 |  von michael laczynski (Die Presse)

Victor Ponta rudert zurück. Rumäniens Premier gesteht ein, dass er die Schlacht gegen Staatschef Traian Basescu verloren hat und will sich nun um die Reformarbeit kümmern. Erstes Ziel: Eine neue Verfassung.

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Ihre Amtszeit war vom Machtkampf mit dem Präsidenten dominiert. Sie sind seit Mai Premier, nun haben wir September, Traian Basescu ist immer noch Staatsoberhaupt und hat sogar Sympathiepunkte gewonnen. Waren die letzten vier Monate vergeudet?

Victor Ponta: Wir mussten zugegebenermaßen einen politischen Preis bezahlen. Doch das Amtsenthebungsverfahren gegen Traian Basescu war nicht alles. Wir sind im Mai als Übergangsregierung angetreten und haben trotzdem einiges erreicht. Ob die Wähler unseren Kurs goutieren, wird sich bei der Parlamentswahl am 9. Dezember zeigen. Die jüngsten Umfragen stimmen mich optimistisch.

Aber sollten Sie als Übergangspremier nicht eher den Ball flach halten und sich auf die Vorbereitung der Wahlen beschränken, anstatt mit Notverordnungen zu regieren und zu versuchen, den Präsidenten abzusetzen?

Ich bin kein Technokrat, sondern Politiker. Jene Unterstützer, die uns bei den Lokalwahlen am 10. Juni ihre Stimmen gegeben haben, hatten nicht die Geduld, um bis zur Parlamentswahl auf Veränderungen zu warten. Sie wollten, dass wir sofort handeln.

Also haben Sie die Lokalwahlen, bei denen Ihr Wahlbündnis USL eine klare Mehrheit eingefahren hat, als Startsignal aufgefasst.

Genau. Diese Wahl hat uns sozusagen legitimiert. Im Zeitraum zwischen dem Amtsantritt Anfang Mai und dem Votum am 10. Juni verhielten wir uns tatsächlich mehr wie Technokraten. Doch die Lokalwahl war ein eindeutiges Signal. Seit dem Zusammenbruch des Kommunismus war es in Rumänien immer so, dass die Ergebnisse von Lokal- und Parlamentswahlen stark korrelieren. Somit war die Botschaft klar: Wartet nicht bis Herbst, handelt jetzt.

Andererseits war es doch nur eine Kommunalwahl.

Sie haben absolut recht. Und vielleicht liege ich falsch – aber das wird sich am 9. Dezember weisen. Ich bin sicher, dass das Ergebnis nur marginal vom lokalen Votum abweichen wird. Alle Umfragen deuten darauf hin. Demnach wird unser Bündnis die absolute Mehrheit erreichen, und die oppositionelle PDL, die Partei von Basescu, auf nicht mehr als 20 Prozent kommen.

Sie sprechen von Umfragen. Diesen zufolge hat aber die gescheiterte Amtsenthebung von Basescu dessen Popularität gesteigert.

Dem Präsidenten ist es gelungen, sein Lager zu mobilisieren. Und er hat zugleich viele unserer Wähler radikalisiert. Als Premier bin ich genau mittendrin und kann mir dann von meinen Unterstützern vorwerfen lassen, ich sei zu weich – ich würde die Vorgaben der EU-Kommission ohne Murren akzeptieren, nichts gegen diverse Gerichtsurteile unternehmen und so weiter.

Und wie sehen Sie es? Waren Sie zu weich?

Ich muss mit Sicherheit Lehren aus dieser Krise ziehen.

Sie haben also Fehler gemacht.

Natürlich. Ich bin nicht vollkommen. Aber solange ich aus meinen Fehlern lernen kann, besteht Hoffnung.

Welche Fehler waren es?

Ich verstehe jetzt, dass die Geschwindigkeit der Ereignisse beunruhigend war. Was für uns logisch und legitim schien, wirkte außerhalb Rumäniens anders. Ein Beispiel: Wir wurden für Notverordnungen kritisiert, und diese Kritik war berechtigt. Auf der anderen Seite hat die Vorgängerregierung 2011 insgesamt 140 Notverordnungen beschlossen – und niemand im Ausland hat sich darüber aufgeregt. Es war ein Fehler, das nicht ausreichend erklärt zu haben. Und wir hätten uns mehr Zeit lassen sollen.

Die internationale Öffentlichkeitsarbeit Ihres Kabinetts war ein Desaster. Eine derart rasche Verschlechterung des Images hat es nicht einmal in Ungarn nach der Amtsübernahme durch Viktor Orbán gegeben.

Unsere PR war in der Tat sehr schwach. Aber zu Ungarn gibt es zwei Unterschiede: Erstens bin ich nach wie vor der Meinung, dass wir uns an die Verfassung gehalten haben. Und zweitens haben Basescu und seine Freunde eine exzellente PR gemacht. Sie wussten, dass sie im Inland keine Chance haben – 88 Prozent der Wähler haben für Basescus Amtsenthebung gestimmt. Deswegen mussten sie im Ausland Stimmung machen. Und das ist gelungen.

Sind also alle Kritiker Ihrer Regierung im Ausland – EU-Kommissionschef José Manuel Barroso, Justizkommissarin Viviane Reding, Kanzlerin Angela Merkel – Basescus Spindoktoren auf den Leim gegangen?

Nein, das habe ich so nicht gemeint. Barrosos Haltung beispielsweise war fair und ausgewogen.

Und was ist mit EU-Kommissarin Reding, die im Zuge der Krise öffentlich an der Schengen-Reife Rumäniens gezweifelt hat?

Derartige Stellungnahmen machen mir wenig Freude. Die Frage nach der Schengen-Reife betrifft nicht die Regierung, sondern ganz Rumänien.

Sind Sie enttäuscht darüber, dass es seitens der europäischen Sozialdemokraten (SPE) so wenig Rückhalt gegeben hat? Hannes Swoboda, SPE-Fraktionschef im EU-Parlament, hat Sie zuerst unterstützt und dann die Vorgänge in Rumänien kritisiert.

Nein, Hannes Swoboda ist ein Freund Rumäniens und der Partei. Ich habe seine Äußerung als Warnsignal aufgefasst, besser zu kommunizieren.

Sie streben eine Verfassungsreform an. Was würden Sie gern ändern?

Bis zur Parlamentswahl will ich mich ausschließlich auf die Regierungsgeschäfte beschränken. Und wenn wir am 9. Dezember ein Mandat für weitere vier Jahre erhalten, werden wir unsere Reformagenda angehen. 2013 wäre der geeignete Zeitpunkt für eine Verfassungsreform, weil die Wahl dann schon geschlagen ist. Eine Lehre, die man aus der jüngsten Krise ziehen muss, ist, dass die jetzige Verfassung zu wenig Mittel bietet, um derartige Konflikte zu lösen. Ich denke, dass wir in dem Zusammenhang viel von Österreich lernen können. In Rumänien wird der Präsident ebenfalls direkt gewählt. Auf der anderen Seite hat sich die rumänische Regierung, ähnlich wie die österreichische, vor dem Parlament zu verantworten, und nicht vor dem Staatsoberhaupt.

Sie wollen also einen Präsidenten, der sich wie in Wien auf Repräsentation beschränkt.

Das wünsche ich mir. Er sollte das Regieren der Regierung überlassen. Es ist problematisch, wenn sich der Präsident einmischt, und Basescu hat in dieser Hinsicht eine starke Persönlichkeit. Auch deshalb ist das kommende Jahr günstig. Basescus Mandat läuft 2014 ab, die Reform wäre also nicht gegen ihn gerichtet. Aber sein Nachfolger sollte verstehen, dass es nicht seine Aufgabe ist, der Regierung ins Handwerk zu pfuschen, sondern das Land zu repräsentieren und zwischen den politischen Lagern zu vermitteln . . .

. . . wie Heinz Fischer es tut.

Genau.

Sie haben in einem Interview angekündigt, als Regierungschef zurückzutreten, falls eine akademischer Rat Ihre Dissertation als Plagiat einstuft, haben es dann aber nicht getan. Warum?

Weil die Ethikkommission, die meine Doktorarbeit ebenfalls begutachtet hat, der Meinung war, dass ich mich an das Gesetz gehalten habe.

Aber Ihr Wort haben Sie nicht gehalten. In Deutschland ist Minister Guttenberg nach ähnlichen Vorwürfen zurückgetreten, in Ungarn Präsident Schmitt – nur Sie nicht.

Das ist ein anderer Sachverhalt. Die Kommission hat klar gesagt, dass ich mich an Gesetzeslage und Standards des Jahres 1999 gehalten habe.

 

»Das Staatsoberhaupt

 

sollte das Regieren der Regierung überlassen.«

 

»Solange ich aus meinen Fehlern lernen kann,

 

besteht Hoffnung.«

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.09.2012)

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16 Kommentare
Gast: ach ja
09.09.2012 10:31
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ferne der Realität ...

Und wie schaut die Realität aus?

1990 hatte Rumänien noch rund 24 Millionen Einwohner. Nach der letzten Volkszählung vom vorigen Jahr nur noch rund 18 Millionen von denen nach Meinung Kundiger allerdings auch 2 Millionen Karteileichen sein sollen die in Wirklichkeit längst abgezischt sein sollen. Womit das Land in nur 2 Jahrzehnten 1/3 seiner Bevölkerung verloren hätte ...

Das Land musste nach dem vom Ausland inszenierten Militärputsch (Grüße aus Libyen, Syrien, ...) im Zuge dessen der Tyrann samt Weib ermordet wurde praktisch alle volkswirtschaftlich relevanten Werte für so gut wie nichts an Ausländer übergeben und wurde in den vergangenen 20 Jahren noch zusätzlich eines Großteils der jungen arbeitsfähigen Bevölkerung beraubt.

Wer in den nächsten Jahrzehnten den Millionen von mangelhaft versorgten Alten in Rumänien das Essen bereiten und den Hintern auswischen soll weiß niemand. Überangepasste Erfüllungsgehilfen ausländischer Interessen wie einen Ponta und einen Beschesku (der Name leitet sich vom türkischen/tatarischen Wort für "fünf" ab) sind im Lande Rumänien ungefähr so erforderlich wie der sprichwörtliche Kropf am Halse! Man wird wohl mit solchen Typen machen müssen was mit Kröpfen erforderlich ist ...

Einige Jährchen Krieg hätten in Rumänien wohl kaum verheerendere Folgen anzurichten vermocht wie 2 Jahrzehnte der "Segnungen" der "westlichen Demokratie" und vor allem der EU-Mitgliedschaft ...

Gast: der lügenbaron
09.09.2012 10:15
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ein technokrat zu 75% von einer aben fixen idee beansprucht: băsescu aus dem amt jagen - eigentliches ziel: justiz in die finger kriegen; rest an technokratie = schweigen im walde


Ponta ist keine 40 dunstet aber aus jeder Pore unverfälscht realsozialistischen Mief aus.
"Sein Volk", das waren am 10. Juni 67% der ihr Wahlrecht Ausübenden (knapp über 56%) heute sind es um zehn Prozent weniger bei Umfragen; am 29. Juli waren es magische 8,5 Millionen Referendumsteilnehmer, die man auf Biegen und Brechen zu einer absoluten Majorität in einem nach wie vor gültigen Wahlkörper aus 19,3 Millionen schmieden wollte, heute ist die Justiz im Besitz von Unterlagen wonach 1,5 Millionen Stimmen getürkt sind und Ponta sieht sich zu Solidaritätsbekundungen mit seinem obersten Wahlfälscher genötigt, der bereits vor der Antikorruptionsbehörde erscheinen mußte - zu Gericht wollen sie gemeinsam mit dem Dritten im Bunde gehen.
Es schält sich aus beiden Wahlgängen ein harter Kern von Sympathisanten der liberal-sozialistische Koallition in der Größenordnung von 5 Millionen heraus, also gut ein Viertel Unentwegter von den berüchtigten "Antennen" (TV-Sender) gründlicher gehirngewaschen als die verblichene "Scînteia" (Pendant zur "Prawda", Titel der "Iskra" entlehnt) es jemals zusammenbrachte. Es darf keineswegs der gemeinschaftliche Charakter dieses Wählerblocks übersehen werden, bei dessen Auseinandergehen Pontas Volk wieder um ein Drittel schrumpft.

Antworten Gast: der lügenbaron
09.09.2012 12:43
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Re: ein technokrat zu 75% von einer aber fixen idee beansprucht: băsescu aus dem amt jagen - eigentliches ziel: justiz in die finger kriegen; rest an technokratie = schweigen im walde

Das paßt dann, ein Nukleus von 3-4 Millionen und der Rest wird passend gemacht, Vorbilder geistern noch zuhauf herum - da kann man keinen widerborstigen Präsidenten gebrauchen, kein Verfassungsgericht, keinen Ombudsmann und Generalstaatsanwalt, keine grobe Einmischung von außen. Es braucht nur eine gut geölte Lügenmaschinerie und kundige Schmierer.
Das minutiöse Zerpflücken der allein hier vorgetragenen Lügensammlung würde zirka zehn Beiträge zu 1 500 Zeichen erfordern - soweit will man die Geduld des Lesers nun doch nicht strapazieren. Man nehme nur als pars pro toto die Aussage des Professors für Politikwissenschaften Radu Carp von gestern im B1-TV, der zufolge ein Doktorand auf mehr als 300 Seiten über sein Wunschthema "Wahlverhalten im Departement Teleorman" dissertiert (die 5 790 qkm große Domäne des vorhin erwähnten obersten Wahlfälschers) in dieser Arbeit kommen Feinheiten vor, über die er sich nicht genug wundern könne.

Antworten Antworten Gast: Robespierre
10.09.2012 07:02
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Re: Re: ein technokrat zu 75% von einer aber fixen idee beansprucht: băsescu aus dem amt jagen - eigentliches ziel: justiz in die finger kriegen; rest an technokratie = schweigen im walde

Hey, Herr Lugenbaron! Sie sind einer, mit dem Traian Basescu diesen hervorrangenden PR im Ausland gemacht hat. Was Sie nicht sagen! Dieser massiver Wahlbetrug ist nie bewiesen worden! Parole, parole, parole! Das ist, was Basescus "Leute" immer wieder offentlich sagen. Die Staatsanwaltschaft hat mit unglaublicher Harte in den abgelegensten Dorfer arme, ungebildete Burger mit der Bibel in der Hand vernommen. Die Ergebnisse wurden nie veroffentlicht! Leute wie Sie und alle Unterstutzer Basescus schreien es aber stalinistisch Tag fur Tag laut aus der Kehle. Diejenigen, die es wissen mussen, die rumanische Burger, die wissen Bescheid und werden am 9. Dezember dementsprechend wahlen.

Antworten Antworten Antworten Gast: der lügenbaron
10.09.2012 08:39
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Re: Re: Re: ein technokrat zu 75% von einer aber fixen idee beansprucht: băsescu aus dem amt jagen - eigentliches ziel: justiz in die finger kriegen; rest an technokratie = schweigen im walde

Olle Kamellen, was Sie da auffahren, verehrter Edel-Revolutionär! Man kann seine Partei-Trabanten auf Dauer hinters Licht, sein Volk eine zeitlang an der Nase herum- aber nicht einer Welt eine Schmierenkomödie vorführen, die länger dauert als eine gewöhnliche Vorstellung.
Wäre es nicht wegen des Brotes welches man zu de Spielen reichen muß, es könnte ein Höhepunkt sich an den anderen reihen - unpassenderweise wird es zusehends knapper und teuerer.

Antworten Antworten Gast: ach ja
09.09.2012 18:51
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Re: Re: ein technokrat zu 75% von einer aber fixen idee beansprucht: băsescu aus dem amt jagen - eigentliches ziel: justiz in die finger kriegen; rest an technokratie = schweigen im walde

Sie werden aber schon Ihrem Namen "lügenbaron" gerecht! Rumänien ist in Gerichtsbezirke eingeteilt und die heißen auf Rumänisch "judet(i)". Departements können allenfalls Verwaltungsabteilungen von Behörden (auch in den einzelnen Gerichtsbezirken) sein. In derartigen Behörden wird jedoch nicht gewählt. Da sind gerade einmal so was wie Personalvertretungswahlen denkmöglich über die sich im Grunde jedoch kaum wer aufregen wird da die überall auf der Welt bloßes Theater darstellen. Entweder verstehen Sie gar nicht was Sie kommentieren oder Sie erfinden als "lügenbaron" Geschichtchen ...

Oder ein Kasperle?

Wozu wir einen Präsidenten haben ist doch eh völlig unklar? Nicht mal die Parteien bemühen sich mit einem Wahlkampf um das Amt. Nur um einen weiteren bezahlten Kasperl zu haben, braucht R. keine Verfassungsänderung.

oioi

wie unser Heinzi,
somit würde er in Zukunft mehr in sitzender Haltung anzutreffen sein.

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das erste was der machen sollte ist die Grenzen seines Landes dicht zu machen!!! dann bleiben die Langfinger auch dort, wo sie eigentlich gehören!!! Gefängnisse sind in ganz Europa überfüllt von: RUMÄNEN... also DAS sollte uns schon etwas über dieses erlauchte Volk sagen!!!


Re: das erste was der machen sollte ist die Grenzen seines Landes dicht zu machen!!! dann bleiben die Langfinger auch dort, wo sie eigentlich gehören!!! Gefängnisse sind in ganz Europa überfüllt von: RUMÄNEN... also DAS sollte uns schon etwas über dieses erlauchte Volk sagen!!!

wenn sie keine sozialhilfe bekommen würden, wären sie ebenfalls ein langfinger.

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Re: Re: das erste was der machen sollte ist die Grenzen seines Landes dicht zu machen!!! dann bleiben die Langfinger auch dort, wo sie eigentlich gehören!!! Gefängnisse sind in ganz Europa überfüllt von: RUMÄNEN... also DAS sollte uns schon etwas über dieses erlauchte Volk sagen!!!

bin schon längst ausgestiegen und nach dem 4. einbruch auch auskuriert! und woher waren die einbrecher, nicht österreich... nicht wien... nicht döbling... nur einmal darfst du raten!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Basescu aber hat mehr Macht ausgeübt, als die Verfassung ihm zulässt. Er hat sich als „spielerischer Präsident“ angesehen und mit den Parlamentswahlen wie mit seinen Strümpfe gespielt. Auch 2004 und auch 2009 hat er die Ergebnisse der Parlamentswahlen nicht respektiert und Minderheitsregierungen gebildet, indem er Abgeordnete der Opposition gekauft oder erpresst hat. Als der deutsch-sächsische Bürgermeister von Sibiu-Hermannstadt, Klaus Johannis, von einer neuen parlamentarischen Mehrheit 2009 als Ministerpräsident vorgeschlagen wurde, blieb Basescu taub (war nicht bereit, diese neue Mehrheit anzuerkennen, so wie z.B. Klestil das 1999 tat; Klestil wollte ja Klima ernennen, aber ernannte doch Schüssel…). Auch will Basescu nicht den Premierminister nach Brüssel zum EURat schicken. Klima war bereit Vranitzky als Delegierter zu lassen. Basescu gar nicht, und dafür erkaufte er sich auch die Mehrheit im Verfassungsgerichtshof (dessen Präsident er ernannt hat, der Loyalität wegen Wie könnte dieser Präsident eigentlich anders sein als loyal, da er seine Karriere Basescu verdankt (vor der Wende war er ein Jurist eines Kolhoz und trat nach der Wende der Basescu-Partei bei).
Also Ponta will einen Präsidenten wie in Österreich, aber mit der Bildung und dem Charakter eines österreichischen Präsidenten, nicht mit den Befugnissen eines solchen. Mit österr. Befugnissen und orientalischen Charakter würde der rum. Präsident wie ein orientalischer Despot sein.

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Präsident RO u. A (2)

Basescu hat mehr Macht ausgeübt, als die Verfassung ihm zulässt. Er hat sich als „spielerischer Präsident“ angesehen und mit den Parlamentswahlen wie mit seinen Strümpfe gespielt. Auch 2004 und auch 2009 hat er die Ergebnisse der Parlamentswahlen nicht respektiert und Minderheitsregierungen gebildet, indem er Abgeordnete der Opposition gekauft oder erpresst hat. Als der deutsch-sächsische Bürgermeister von Sibiu-Hermannstadt, Klaus Johannis, von einer neuen parlamentarischen Mehrheit 2009 als Ministerpräsident vorgeschlagen wurde, blieb Basescu taub (war nicht bereit, diese neue Mehrheit anzuerkennen, so wie z.B. Klestil das 1999 tat; Klestil wollte ja Klima ernennen, aber ernannte doch Schüssel…). Auch will Basescu nicht den Premierminister nach Brüssel zum EURat schicken. Klima war bereit Vranitzky als Delegierter zu lassen. Basescu gar nicht, und dafür erkaufte er sich auch die Mehrheit im Verfassungsgerichtshof (dessen Präsident er ernannt hat, der Loyalität wegen Wie könnte dieser Präsident eigentlich anders sein als loyal, da er seine Karriere Basescu verdankt (vor der Wende war er ein Jurist eines Kolhoz und trat nach der Wende der Basescu-Partei bei; ist Autor nur eines Artikels - http://www.ccr.ro/default.aspx?page=composition/az).
Also Ponta will einen Präsidenten wie in A, aber mit der Bildung und dem Charakter eines österreichischen Präsidenten, nicht mit den Befugnissen eines solchen.

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Präsident RO u. A (1)

Tatsächlich hatte die rum. Verfassung 1991 und 2003, betreffend dem Präsidentenamt, die österreichische Verfassung als Model. Nur sind die Befugnisse des österr. Präsidenten viel größer als die des rum. Präsidenten. Dieser kann die Regierung nicht entlassen, das Parlament nicht auflösen. Basescu würde sehr gerne diese Befugnisse haben (Gott sei Dank, dass er sie aber nicht hat). Er kann nur, fast wie der österr. Präsident, den Regierungschef ernennen, die Republik nach außen vertreten, die Gesetze sanktionieren, Referenden initiieren, Oberbefehlshaber der Armee sein. Er wird vom Volk für 5 (nicht 6) Jahren gewählt. Kann wie der österr. Präsident vom Parlament suspendiert und vom Volk per Referendum abgesetzt werden. Nur wird in RO bei einem invalidierten Referendum das Parlament nicht aufgelöst und der Präsident beginnt nicht sein zweites Mandat. Wäre es so gewesen, hätte Basescu 2007, nach einer ersten Suspendierung und invalidiertes Referendum, ein 2. Mandat beginnen müssen (dann hätten wir ihn April 2012 losgehabt).

Gast: RomanianInVienna
08.09.2012 21:17
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Interessantes Interview...

Gutes Interview, das in der "Wiener Zeitung" vom Samstag ist ebenfalls interessant:
tags zuvor in der "Wiener Zeitung":
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/europa/485421_Ich-habe-Fehler-gemacht.html

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"Einen Präsidenten wie in Österreich"

Soll vorsichtig sein. Manchmal gehen Wünsche in Erfüllung, und dann hat er den sprichwörtlichen Scher'm auf.

Im Fadenkreuz der Terroristen