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Großbritannien: Prinz Harry an der Front

10.09.2012 | 17:59 |  Von unserer Korrespondentin JULIA KASTEIN (LONDON) (Die Presse)

Kaum dient Prinz Harry als Commander eines schweren „Apache“-Kampfhubschraubers wieder in Afghanistan, wird er bereits von den Taliban mit dem Tode bedroht. Er ist nicht der erste Royal, der in den Krieg zog.

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Der Bruder tut es. Der Vater tat es, der Onkel, der Großvater, Urgroßvater, Ur-Ur-Großvater, mehrere Großcousins und davor eine lange Reihe von Ahnen: Als Berufssoldat wahrt Prinz Harry (eigentlich Henry Charles Albert David Mountbatten-Windsor) eine jahrhundertealte Tradition der britischen Königsfamilie. Seit Ende voriger Woche ist der 28-Jährige und die Nr. 3 der Thronfolge bereits zum zweiten Mal in Afghanistan stationiert, jetzt als Commander eines schweren „Apache“-Kampfhubschraubers.

Auch wenn „Captain Wales“, wie er genannt wird, am liebsten vier Monate lang ganz normal dienen will (er soll stocksauer gewesen sein, als sein erster Einsatz in Afghanistan 2008 aus Sicherheitsgründen abgebrochen wurde, weil ein Journalist den Einsatzort genannt hatte): Sein blaues Blut muss an der Front in Helmand jetzt von noch mehr Leibwächtern als üblich geschützt werden. Denn obwohl ein „Apache“ als sehr sicher (noch wurde in Afghanistan keiner abgeschossen) und Harrys Stützpunkt „Camp Bastion“ als uneinnehmbar gilt, so ist der Prinz für die Taliban ein begehrtes Ziel. Das gaben sie am Montag gleich bekannt: „Entweder bringen wir ihn um oder wir entführen ihn“, sagte ein Taliban-Sprecher und deutete an, man habe einen „bedeutenden Plan“, wie man ihn töten könne.

„Ein verdammtes Ärgernis“

Nicht immer sind Drohungen gegen dienende Mitglieder des Königshauses so martialisch, doch ihr Einsatz ist stets ein Politikum. Das musste zuletzt Harrys Bruder William (30) erfahren: Die Argentinier waren empört, als der Rettungshubschrauberpilot Anfang des Jahres auf den Falklands stationiert wurde. Ein Prinz in Uniform auf dem von Buenos Aires seit jeher beanspruchten britischen Archipel im Südatlantik? Für die Südamerikaner pure Provokation. Sogar der Chef der britischen Schlachtflotte im Falkland-Krieg 1982, Admiral Sir John „Sandy“ Woodward (80), kritisierte das: „Einen Royal auch nur in der Nähe der Front zu haben ist ein verdammtes Ärgernis!“

Er weiß, wovon er spricht: Einer seiner Soldaten war Prinz Andrew (heute 52), Hubschrauber-Ko-Pilot auf dem Flugzeugträger „HMS Invincible“. „Wenn man einen Royal an Bord hat und der nur einen Kratzer kriegt, ist deine Karriere vorbei. Das wird zwar nie so gesagt, aber es ist auch so klar“, sagte Woodward zur „Daily Mail“ – und später mit „deutlicherer“ Sprache im Gespräch mit der „Presse“.

Lang ist's her, als englische Monarchen – angefangen mit dem Normannen Wilhelm der Eroberer 1066 – an der Spitze ihres Heeres in den Krieg zogen. Einer der letzten war Wilhelm II., der 1688 mit einer holländischen Armee in England landete, der „glorreichen Revolution“ zum Sieg und sich auf den englischen Thron verhalf.

Als das Pferd den König abwarf

Zuletzt ritt 1743 George II. im Österreichischen Erbfolgekrieg mit einem britisch-österreichisch-hannoveranischen Heer bei Dettingen (Bayern) gegen ein Franzosenheer. Er wurde vom Pferd abgeworfen und versteckte sich. Immerhin verloren die Franzosen.

Dann überließen die Royals wie die meisten Monarchen das Kämpfen Experten. Vor allem die Thronfolger nimmt man aus der Schusslinie: Prinz Charles, ebenfalls Pilot, darf Uniformen eines Flottenadmirals, Feldmarschalls und Luftwaffengenerals anlegen, diente aber nie aktiv. Sein Vater Prinz Philip nahm im März 1941 auf dem Schlachtschiff „Valiant“ an der Schlacht bei Kap Matapan vor Kreta teil, bei der fünf italienische Kriegsschiffe versenkt wurden, und brachte es zum Vizekommandeur der Zerstörer „Wallace“ und der „Whelp“ (1944/45).

Am erfolgreichsten war Lord Louis Mountbatten. Der 1900 geborene Urenkel Queen Victorias und Cousin von Philip führte im Zweiten Weltkrieg eine Zerstörerflotille und dann alle britischen Truppen in Burma. Später brachte er es zum Generalstabschef. Gefährlicher als der Krieg war für ihn ein Urlaub 1979 im irischen Sligo: Die IRA sprengte seine Jacht, er und drei weitere Menschen starben.

Das britische Verteidigungsministerium verteidigt die erneute Entsendung Prinz Harrys nach Afghanistan: Nachdem man seine Ausbildung zum Apache-Piloten finanziert habe, wolle man ihn auch einsetzen. „Natürlich ist sein Leben nicht mehr oder weniger wert als das jedes anderen Soldaten“, so der frühere britische Befehlshaber in Afghanistan, Richard Kemp. „Aber es geht um einen Propaganda-Sieg. Es wäre ein großer Coup für die Taliban, wenn sie ihn kriegen würden.“

Lexikon
Prinz Harrys Großvater Prinz Philip (*1921) war einer der größten Haudegen der Windsors: Im Zweiten Weltkrieg diente er u. a. auf den Schlachtschiffen HMS „Ramillies“ und „Valiant“ sowie auf Zerstörern, nahm an Seeschlachten teil und erhielt Auszeichnungen. 1945 war er im Hafen von Tokio, als Japan formell kapitulierte.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.09.2012)

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40 Kommentare
 
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Gast: Analyst
11.09.2012 07:55
2 1

Die Frage ist doch, ...

... was die Engländer einschliesslich ihres Prinzen in Afghanistan verloren haben. Nichts! Sie sind Kolonisatoren der Moderne wie die Amerikaner und dürfen dementsprechend bekämpft werden. Daher ist auch die Drohung der Taliban verständlich. Und die Dummheit des Royals, dort einen Militäreinsatz zu absolvieren, offensichtlich.

Gast: Karl Karl
11.09.2012 07:47
1 1

Wie jetzt....???

...der kleine Prinz sitzt im am stärksten bewaffneten Kampfhubschrauber, gedeckt durch ein Heer von Soldaten und schwerem Geschütz und benötigt trotzdem Bodyguards?

Mit was sind die Bodyguards bewaffent, dass die Armee nicht hat?

0 0

Re: Wie jetzt....???

Und der kleine Prinz tönte ganz begeistert nach einer Menschenjagd per Hubschrauber....dieser Krieg macht mir großen Spaß...Bilder und Bericht vor paar Monaten in der Bild....Das sagt doch alles über seine Anschauung und seinen Charakter....

Antworten Gast: Grummelbart2
11.09.2012 08:48
2 0

Re: Wie jetzt....???

Grundsätzlich: Personenschützer haben eine andere Ausbildung als Soldaten; die Bewaffnung ist für diese zB nicht so wichtig wie zu wissen, wann sie wo wie stehen müssen, etc.

Aus dem gleichen Grund sind Soldaten auch nicht in der Lage, als Polizisten tätig zu werden (abgesehen von diversen gesetzl. Problemen): Anderes Training.

Gegen den Terror hilft eine Entflechtung der Systeme

der Westen sollte seine Truppen samt Prinz Harry aus den islamischen Ländern zurückziehen.

Im Gegenzug sollten die islamistischen Kolonisten sich aus Europa zurückziehen.

Jeder soll nach seiner Facon selig werden

Gast: HB4242
10.09.2012 19:53
1 2

Die Frontkämpfe des Prinzen ...

... durften wir vor kurzem schon in den diversen Medien bewundern ...

was für nette Kriegspropaganda

kann man gut brauchen in diesen Zeiten...

Nett...

...würde er in Syrien für den Staatspräsidenten "fliegen", würde Ihn auch die Taliban - wer das auch immer ist - töten wollen.

Die Propaganda widerspricht sich selbst.

Was tut Harry in Afghanistan?

"Es ist eine gute Nachricht für Afghanistans Bauern - und eine schlechte für den Kampf gegen den internationalen Drogenhandel: Die Opiumproduktion in Afghanistan und die dafür gezahlten Preise sind einem UN-Bericht zufolge im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. 2011 seien in Afghanistan auf mehr als 131.000 Hektar Schlafmohn angebaut worden, hieß es in dem aktuellen Bericht des UN-Büros gegen Drogen und Kriminalität (UNODC). Dies komme einer Zunahme der Anbaufläche um sieben Prozent gleich."

Vielleicht muss Harry helfen die Opium-Felder zu beschützen, da ja bekanntlich die Opium-Produktion sehr zugenommen hat, seit die Amis/Briten usw. einmarschiert sind.

ohhhh -

soll uns diese Überschrift jetzt suggerieren, dass dem Prinz jetzt ein echt gefährlicher Einsatz bevor steht?

haaaaaahahahahaaaaaa


Re: ohhhh -

Die allergefährlichsten Fronteinsätze werden sie ihm wohl nicht geben (hat man als Hubschrauberpilot wohl so oder so nicht), aber es ist wohl immer noch gefährlicher als alles worauf unsere Politiker sich einlassen würden.

Gast: Anti-Imperialist
10.09.2012 14:21
10 6

Was macht die Besatzungsmacht dort noch?

Soll nach Hause gehen.

Antworten Gast: 5674
10.09.2012 14:52
9 6

Re: Was macht die Besatzungsmacht dort noch?

Dafür sorgen, dass solche Weicheier wie Sie z.B. unbeschwert U-Bahn fahren können und in ein Flugzeug steigen können.

Aber Sie könnten ja mal dort vorbeischauen und mit den verrückten Gotteskriegern welche Krieg gegen die westliche Welt führen, einzig und allein aufgrund religiösem Fanatismus, verhandeln.
Einfach mal so verhandeln, mit gut zureden.

Wenn Sie es mit ein paar netten Worten und ein bißchen Goderl kratzen schaffen, dass diese Wahnsinnigen davon Abstand nehmen, die westliche UNGLÄUBIGE Welt zu zerstören ist Ihnen lebenslanger weltumspannender Ruhm sicher.

Wenn dann aber Ihr Kopf vom Körper getrennt in irgendwelchen Straßengräben liegt ist das aber auch Ihr Problem.

Re: Re: Was macht die Besatzungsmacht dort noch?

Wenn Sie weiterhin unbeschwert U-Bahn fahren möchten, ist es sicherlich eine gute Idee, überall auf der Welt Bomben runterzuwerfen.

Antworten Antworten Antworten Gast: 5674
10.09.2012 19:14
3 0

Re: Re: Re: Was macht die Besatzungsmacht dort noch?

Überall auf der Welt?
Nein,sicher nicht aber jenen welche einen Krieg gegen die westliche Kultur führen und das nur aufgrund eines anderen moralischen Weltbildes kann man Sie durchaus auf den Kopf werfen.

Immerhin hat sich nicht der Westen hingestellt und gesagt "Auf in den Krieg gegen die Ungläubigen".

Dieses primitive Kapitel haben wir Gott sei Dank mit den Kreuzzügen abgeschlossen.

Antworten Antworten Gast: xxxyyyzzz
10.09.2012 15:21
5 3

Re: Re: Was macht die Besatzungsmacht dort noch?

Wer nach über 10 Jahren Afghanistan noch immer glaubt man könnte den Krieg gegen den Terror mit den Mitteln eines gewöhnlichen Territorialkrieges, d.h. insbesondere eine Besatzung eroberten Raumes, führen dem ist jetzt auch nicht mehr zu helfen. Mit dieser 10jährigen Besatzung hat man den Terror nicht besiegt und konnte dies auch gar nicht.

Zu behaupten die Militärpräsenz respektive Besatzung Afghanistans durch eine klassische Armee würde das Leben im Westen sicherer machen und die Terrorgefahr reduzieren ist einfach falsch.


Re: Re: Re: Was macht die Besatzungsmacht dort noch?

Die Argumentation war ja nie so simpel.
Den Terror ganz ausrotten kann man nicht, aber es hilft schon, wenn man erstens den Terrororganisationen die Rückzugsgebiete nimmt, in denen sie ganz einfach und unbehelligt Ausbildungscamps und dergleichen betreiben können. Wobei Afghanistan da natürlich nicht reicht.
Wichtiger ist aber, dass man ihnen die Basis nimmt, also den Zustrom an Sympathisanten und Rekruten.
Deswegen ist - zumindest theoretisch - das Ziel der NATO auch nicht, den Feind Afghanistan auf Dauer nieder zu halten, sondern die Macht der Taliban zu brechen, weil die halt ein Feind der Afghanen sind.
Das sieht man dann auch, wenn wieder einmal Taliban Mädchen mit Säure attackieren, weil die es wagen Schulen zu besuchen. Oder Bomben zünden, weil jemand seine Hochzeit mit Musik und Tanz feiert.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: xxxyyyzzz
10.09.2012 16:27
2 0

Re: Re: Re: Re: Was macht die Besatzungsmacht dort noch?

1. "Wichtiger ist aber, dass man ihnen die Basis nimmt, also den Zustrom an Sympathisanten und Rekruten."

Die Besatzung inkl. Kollateralschäden unter den Zivilisten erleichterte sogar den Taliban die Rekrutierung sogar. Ausbildungslager, Logistik (Material und Rekruten) können zudem ohne Besatzung eliminiert werden.

2. Konnte man durch die 10 Jahre Besatzung die Macht der Taliban brechen?

Nein. Man bemüht sich stattdessen um Verhandlungen mit den Gotteskriergern.

3. Konnte man die Rückzugsgebiete der Taliban auch nur in Afghanistan ausschalten?

Nein. Man sichert die Städte und startet sinnlose Patrouillen ins Hinterland, um entweder in Sprengfallen und Hinterhalte der Taliban zu geraten oder Kollateralschäden unter den Zivilisten zu verursachen.

4. Der größte Erfolg, d.h. die Tötung Bin Ladens war auch eine Geheimdienstoperation abseits der klassichen Besatzung und Massenheere.

Folge: Die Methoden eines Territorialkrieges helfen bei der Bekämpfung des Terrors nicht. Ganz besonder betrifft das die Besatzung von ganzen Ländern.

Re: Re: Re: Re: Re: Was macht die Besatzungsmacht dort noch?

Es war kein voller Erfolg, aber dass die Taliban zu Verhandlungen und einem gewissen Kurswechsel - dem Bruch mit al Quaida - bereit sind ist ja auch etwas.
Dass die NATO hier nicht so viel erreicht hat wie sie vorgehabt hat ist aber auch kein Beweis dafür, dass ein solcher Einsatz garnichts gebracht hat bzw. anders - und konsequenter - nicht etwas bringen könnte.
"Nachweislich" ist da ja leider garnichts, weil die Terrorgefahr nicht seriös messbar ist.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: xxxyyyzzz
10.09.2012 17:21
0 1

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Was macht die Besatzungsmacht dort noch?

Kein voller Erfolg? Eine nette Umschreibung für eine Bankrotterklärung, wenn die letzte Großmacht der Welt nach 10 Jahren vor ein paar Steinzeitislamisten kapituliert und Verhandlungen anbietet, um 2014 seine Truppen ohne Gesichtsverlust abziehen zu können.

Gegenfrage: Was hat denn die 10jährige Besatzung gebracht?

Natürlich lässt sich die Terrorgefahr nicht messen, allerdings ist es doch gerade das Hauptargument der Befürworter solcher Einsätze, dass dadurch der Westen sicherer geworden wäre. Darauf deutet aber kaum etwas hin.

Außerdem haben die Amerikaner mittlerweile auch schon längst dazugelernt. Im Jemen beispielsweise bekämpfen sie die Ausbildungslager und Infrastruktur auch nicht mit einer großangelegten Invasion und mehrjährigen Besatzung.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 9898
10.09.2012 18:30
2 1

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Was macht die Besatzungsmacht dort noch?

Im Jemen suchen Sie auch nicht den Staatsfeind Nummer 1 OBL oder habe ich was verpasst, Sie Schlaumaier.

Erzählen Sie uns lieber mal von Ihrer Ausbildung und kommen Sie jetzt bitte nicht mit " Ich hab viele Bücher gelesen und mich interessiert das Thema einfach".

Was befähigt Sie hier, mit ein paar halbwegs plausiblen Sätzen zu solch anscheinend messerscharfen Analysen?


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: xxxyyyzzz
11.09.2012 12:59
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Was macht die Besatzungsmacht dort noch?

Den Staatsfeind Nr. 1 haben sie auch nicht in Afghanistan sondern in Pakistan gefunden und auch prompt eliminiert und das ganz ohne Invasion, Besatzung oder Kollateralschäden.

Komisch, von den "Experten" die behaupten die Besatzung in Afghanistan hätte den Westen oder gar das U-Bahn fahren sicherer gemacht, wie ein Poster hier behauptet, fordern sie keine Expertise ein und hinterfragen nicht deren Background oder Ausbildung. Gegenfrage: Was befähigt Sie denn eigentlich mir zu widersprechen? Wie steht es denn um Ihre Ausbildung?

Außerdem sage ich doch nur das Offensichtliche.

Antworten Antworten Antworten Gast: würd' ich so nicht tun
10.09.2012 15:50
3 0

Re: Re: Re: Was macht die Besatzungsmacht dort noch?

Sie würden also nach Hause fahren, ihren Kopf in den Schrebergartensand stecken und still hoffen, dass diese Leute dort sie schon nicht sehen werden, wenn sie versuchen, aus ihrem Schrebergarten ein Kalifat zu machen... Viel Spass dann mit den Religionsfaschisten.....

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: xxxyyyzzz
10.09.2012 16:30
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Re: Re: Re: Re: Was macht die Besatzungsmacht dort noch?

Wollte ich das, hätte ich es geschrieben.

Ich habe mich gegen die Naivlinge hier gewandt, die meinen ein Territorialkrieg inklusive 10jähriger Besatzung (!) würde das Terrorrisiko im Westen senken. Das ist nachweislich nicht der Fall.

Terroristen inkl. Ausbildungslager, Finanzierung und Logistik sind anders zu bekämpfen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 9898
10.09.2012 19:23
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Was macht die Besatzungsmacht dort noch?

Schon alleine die Verwendung des Wortes "Naivlinge" für all jene welche nicht ihre Meinung teilen entlarvt Sie als Aufschneider.

Abgesehen davon, kann man irgendwo Ihre Theorien kaufen?

Oder vielleicht auch Vorlesungen besuchen?

MILAK? Sandhurst oder vielleicht sogar West Point?

Vielleicht sogar Aufsätze für SOCOM,USASOC oder sogar SAD verfasst?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: xxxyyyzzz
11.09.2012 13:06
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Was macht die Besatzungsmacht dort noch?

Gut, dann legen Sie doch einmal die Beweise oder Studien vor die belegen, dass 10 Jahre Besatzung in Afghanistan die westliche Welt sicherer gemacht haben.

Da bin ich gespannt. Wenn Sie die Medien bzw. die Stellungnahmen der Experten, die den entsprechenden Background haben, den Sie hier einfordern, verfolgen werden Sie feststellen, dass diese Personen von einer 10jährigen Besatzung nicht begeistert sind.

Außerdem ist der Misserfolg doch evident. Amerika hat in Afghanistan die Taliban nicht besiegt, insbesondere außerhalb der Städte sind die Gotteskrieger wieder auf dem Vormarsch und die USA starten stattdessen Verhandlungen und ziehen 2014 ihre Truppen ab.

 
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