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Jemen: Verteidigungsminister überlebt drittes Attentat

11.09.2012 | 16:25 |   (DiePresse.com)

In der Hauptstadt Sanaa ist eine Autobombe neben dem Konvoi von Mohammed Nasser explodiert. Elf Menschen verloren ihr Leben.

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Der jemenitische Verteidigungsminister Mohammed Nasser hat zum dritten Mal binnen eines Jahres ein Sprengstoffattentat überlebt. Elf Menschen starben nach Angaben lokaler Medien, als am Dienstag in der Hauptstadt Sanaa eine Autobombe neben seinem Konvoi detonierte. Bei den Opfern handelt es sich um Passanten und mehrere Leibwächter des Ministers, dem die Panzerung seines Fahrzeuges das Leben rettete. Weitere 13 Menschen erlitten Verletzungen, als der Wagen in Flammen aufging.

Der Nachrichtensender Al-Arabija meldete, vor der Explosion der Autobombe habe sich am selben Ort ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Dies wurde von offizieller Seite zunächst nicht bestätigt.

Der Anschlag ereignete sich in der Nähe des Kabinettsgebäudes. Die Nachrichtenwebsite Marib Press berichtete, zwei weitere Autobomben seien in der Nähe des Anschlagortes von Sprengstoffspezialisten entschärft worden.

Nummer zwei der al-Qaida getötet

Am Montag hatte das jemenitische Verteidigungsministerium den Tod von Said al-Schihri bekanntgegeben. Der saudische Terrorist, der als Nummer zwei von al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) galt, soll während einer Militäraktion in der Provinz Hadhramaut getötet worden sein. Details zu der Operation, bei der laut Ministerium noch sechs weitere mutmaßliche Terroristen ums Leben gekommen sein sollen, wurden nicht veröffentlicht. Die AQAP-Führung hat den Bericht über den Tod von Al-Schihri bislang noch nicht kommentiert.

An der Bekämpfung der al-Qaida-Zellen im Jemen, die bereits mehrfach Anschläge außerhalb des Landes geplant und zum Teil auch verübt hatten, beteiligen sich auch die USA. Ihre Strategie, gefährliche Terroristen im Jemen mit Kampfdrohnen zu töten, ist jedoch umstritten. Denn viele Jemeniten sehen in den Drohnenattacken einen Angriff auf die Souveränität ihres Landes, was bei ihnen Sympathien für al-Qaida weckt.

(APA/dpa/AFP)

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1 Kommentare
Gast: Nachleser
11.09.2012 16:58
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g und b liegen knapp beisammen

da überlege ich auch immer wieder