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Islam-Film: Toter bei Sturm auf US-Botschaft im Jemen

13.09.2012 | 15:58 |   (DiePresse.com)

Die Proteste gegen den Mohammed-Film weiten sich immer weiter aus. Im Jemen ist ein Demonstrant erschossen worden. Auch im Iran und im Gazastreifen wird demonstriert.

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Vor der US-Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa ist es am Donnerstag zu Krawallen gekommen. Am Vormittag stürmten hunderte Demonstranten das Gelände der Botschaft. Fahrzeuge wurden in Brand gesetzt. Die Polizei drängte die Menschenmenge mit Wasserwerfern und Warnschüssen zurück.

Am Nachmittag wurde dann ein Mann durch Schüsse der Sicherheitskräfte getötet, mindestens fünf Menschen wurden verletzt. Die Polizei hinderte die Menge daran, erneut auf das Botschaftsgelände vorzudringen.

Seit Dienstag protestieren Islamisten in zahlreichen Ländern gegen einen US-Film, in dem der Prophet Mohammed als Frauenheld, Kinderschänder und Mörder dargestellt wird. In Kairo stürmten Demonstranten die US-Botschaft. In Libyen wurden der US-Botschafter, drei seiner Mitarbeiter und mehrere libysche Sicherheitsleute getötet - wobei es sich dabei auch um einem geplanten Anschlag der al-Qaida handeln könnte.

Proteste auch im Iran und Gazastreifen

Auch im Iran kam es am Donnerstag zu Protesten. Rund 500 Menschen forderten in Teheran lautstark den Tod des Filmemachers. Die Demonstranten versammelten sich vor der Schweizer Botschaft, die die Interessen der USA im Iran vertritt. Hunderte Wachleute hielten die Iraner davor zurück, die Botschaft zu stürmen. Die USA und der Iran unterhalten keine diplomatischen Beziehungen.

Im Gazastreifen riefen dutzende Menschen "Tod Amerika" und "Tod Israel" und verbrannten Flaggen beider Länder sowie das Foto eines Mannes, den sie für den Urheber des Videos hielten. Da es im Gazastreifen keine diplomatischen Vertretungen der USA und Israels gibt, marschierten die Menschen zum Stadtteil Rimal in Gaza-Stadt, wo die UN-Hilfswerke ihre Büros haben. Die Büros wurden aus Sicherheitsgründen für einen Tag geschlossen.

Ägyptens Präsident verurteilt "Provokation"

In Kairo harrten nach den gewalttätigen Protesten vom Mittwoch am Donnerstagmorgen immer noch einige Dutzend Demonstranten vor der Botschaft aus. Präsident Mohammed Mursi verurteilte bei seinem Antrittsbesuch bei den EU-Spitzen in Brüssel den Angriff. Er habe mit Obama dazu ein Telefongespräch geführt. "Wir werden solche Ereignisse gegen Botschaften nicht zulassen", versicherte er. Ägypten werde dazu eng mit der EU und den USA zusammenarbeiten.

"Das ägyptische Volk ist ein zivilisiertes Volk." Zugleich verurteile der ägyptische Präsident die "Provokation", welche der Film ausgelöst habe. "Überall in der arabischen Welt ist Zorn über den Film, der den Propheten Mohammed verunglimpft. Wir verurteilen das in aller Schärfe", sagte er.

Islamisten attackieren US-Botschaften

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Afghanistan sperrt YouTube

In Afghanistan, Pakistan und Bangladesch gab es am Donnerstag keine größeren Demonstrationen. Es wird jedoch erwartet, dass es nach den Freitagsgebeten zu Protesten in den muslimisch dominierten Ländern Südasiens kommt.

Die afghanische Regierung hat angekündigt, die Internetplattform YouTube sperren zu lassen, auf der ein Trailer des Mohammed-Films "Innocence of Muslims" kursiert. Ein Beamter des Kultusministeriums, der anonym bleiben wollte, erklärte, die Menschen sollten davon abgehalten werden, einen Film zu sehen, in dem "unser Prophet (Mohammed) entweiht" werde. Gleichzeitig wolle die Regierung auf diese Weise mögliche Proteste verhindern.

(Red./APA/AFP/Reuters)

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346 Kommentare
 
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Ja ja, der Glauben, in der heutigen Zeit.

Glauben, heisst nichts wissen und nichts wissen heisst dumm sein. Das solche Ereignisse in der heutigen Zeit noch moeglich sind, zeigt von der Unwissenheit ueber die Evolution.
Es sollte nur ein Gebot geben, das folgende: Was du nicht willst das man dir tut, dass fueg auch keinen anderen zu.
Schon im dreissigjaehrigen Krieg gab es die Gewalt in den Religionen und Gewalt herrscht bis in unsere Tage. Du solst nicht toeten und sie halten sich nicht danach.
Ich werde einmal mit einem ruhigen Gewissen sterben, ich habe immer nach meinem Gebot gelebt.

Diese ganze Anbiederungen....


....die Jubelmeldungen "Arabischer Frühling"

....die finanzielle und so. Hilfe....

naja, das Ergebnis sehen wir ja dieser Tage.

Der westen

sollte vielleicht auch mal die ganze entwicklungshilfe stoppen. sollen mal schauen wie die ohne unsere hilfe zurechtkommen. wir brauchen das geld sowieso für wichtigeres.

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Türen auf Europa

Die europäische Politik zeichnet sich durch "open doors" gegenüber den Zuwanderern und Asylanten islamischer Religionszugehörigkeit aus. Die Frage lautet wie lange wird es dauern, dass in Europa unter Gewaltanwendung demonstriert wird und niemand etwas dabei finden wird, weil es nach der "Religion" erlaubt sei!
Dies ist bereits an den bisher abgegebenen Postings von Beschwichtigung bis als gerechtfertigtem Verhalten erkennbar.

Re: Türen auf Europa

Bin absolut der gleichen Meinung. Dieses Appeasement, dem sich va verantwortliche Politiker verschrieben haben, wird uns noch auf den Kopf fallen....

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Unterschied zum Christentum

Der Unterschied zum Christentum ist, dass wenn es in besagten Film um Jesus ging, wären höchstens kritische Worte des Papstes zu hören und ein paar Augenverdreher über die Filmmacher wahrzunehmen.

Gast: gustav3
14.09.2012 14:43
2 0

Die deutsche Botschaft im Sudan steht gerade in Flammen!

Wurde dass beim Freitagsgebet beschlossen?

Gast: Schützt unsere Kinder vor dem Islam!
14.09.2012 13:52
10 0

Gewalt ist die letzte Zuflucht des primitiven und unfähigen!

Und mit solchen Fachkräften ist natürlich die Islamische Welt noch reichlich bestückt.
Da sind sind sie sogar Weltmeister.

Natürlich gibt es sie auch noch in der restlichen Welt.
Aber gegenüber Islamischen Ländern verblassen sie.


Gast: Uschi nix-Mohamad
14.09.2012 13:33
2 0

Igitt

Oh, wie mich diese Quasi-Humanoide anwidern.

Gast: Little Nemo
14.09.2012 13:31
2 1

Da heute Freitag ist ,und die Moslems gerade beim Freitagsgebet sind

ist es nicht auszuschließen dass in den nächsten Stunden und Tagen wieder viele Christen in Ägypten oder Nigeria getötet werden.


Gast: charly66
14.09.2012 12:56
18 2

Wie da wieder die Wogen hochgehen!

In den letzten Monaten wurden in Nigeria und Ägypten Hunderte Christen getötet,Bibeln wurden verbrannt,und alle sind still geblieben.

Nächsten oder spätestens übernächsten Tag ist es wieder aus den Schlagzeilen verschwunden.

Habe auch keine Politischen Stimmen wahrgenommen,die dass ganze verurteilt hätten.

Doch geht es um den Islam, kriechen die Politiker wieder aus ihren Löchern hervor und verurteilen gleich das böse Stümperhafte Filmchen.


Gast: Wonderboy
14.09.2012 12:43
4 0

Islam reagiert wie...

...ein trotziges, hyperaggressives Kleinkind auf jede Provokation (sorry wegen der Verallgemeinerung - sicher nicht ALLE Islamisten) - warum? Mangelndes Vetrauen in die eigene Religion? Anerzogener Radikalismus? Genetik?

Nachvollziehbar ist das für mich nicht im geringsten (bin allerdings auch Discordianer).

Antworten Gast: Einfacher
14.09.2012 13:28
1 0

Abwälzung von Schuld

Ansonsten müsste man sich selbst in Frage stellen.

Islam kennt keine Schuld.

Funktioniert seit 1400 Jahren.

Leider fällt man immer wieder auf diesen Unsinn herein.

Keiner ist verantwortlich für deren Taten. Das machen sie schon alleine.


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Re: Islam reagiert wie...

Informieren Sie sich über das Leben des Propheten. Lesen Sie den Koran und Sie werden diese Menschen verstehen...

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Re: Re: Islam reagiert wie...

die Gewalt ist sicher nicht zu verstehen, zumal sie die falschen trifft. Meinen Sie die US Regierung hatte Einfluss auf den Film?

Der Produzent des Mohammed-Filmes hatte ganz offensichtlich ein Ziel

Die Moslems und Christen bzw. die arabische und die westliche Welt gegeneinander aufzuhetzen. Wie man an den Handlungen des Mobs in arabischen Ländern aber auch an manchen postings hier erkennen kann ist ihm das gelungen. Radikale christliche Wirrköpfe wie US Pastor Jones und Rechtspopulistische Parteien wie Pro Deutschland machen bei dieser Aufwiegelung natürlich gerne mit.

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Re: Der Produzent des Mohammed-Filmes hatte ganz offensichtlich ein Ziel

Es spricht für sich, dass dieses Video prima vista gegen den Islam gerichtet erscheint.
Normale Leute schauen sich so einen Pornoschund gar nicht an und lassen sich auch nicht aufhetzen!
Die historische Frage bleibt offen ob Mohammed ein Gewalttäter, Massenmörder, Geisteskranker und Kinderschänder war.

Volkommen richtig!

Die negativen Bewertungen zu Ihrem posting zeigen, dass die Wirrköpfe die Wahrheit nicht gerne lesen und da sie keine Gegenargumente haben gebens halt rote Stricherl.

Re: Der Produzent des Mohammed-Filmes hatte ganz offensichtlich ein Ziel

Warum zwar die Bezeichnung "Christliche Fundamentalisten" ständig erwähnt wird, aber nie dazu gesagt wird, wie Kopten in Ägypten von Moslems behandelt werden, ist mir schleierhaft.
Die Pussy Riot girls werden bei uns als Helden gefeiert. Hätten sie das selbe, was sie in der Erlöserkatetrale gesungen haben, in einer Moschee gesungen, dann wären sie für unsere Medien wahrscheinlich auch "christliche Fundamentalisten" gewesen.

Gast: Marsmensch
14.09.2012 11:42
1 0

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Also ich glaube an keinen Gott, aber deswegen würde ich nie mit Methoden der Beleidigung meine Position verteidigen. Es sind immer nur die Menschen, denen man ihre ganz persönlichen Verfehlungen vorwerfen kann. Einfach primitiv, ebenso die dänischen Karikaturen damals. Für mich zählt nur Sachlichkeit. Warum schützt Gott nicht vor Krankheit, Unfall, Feuer, Erdbeben usw. Wenn gläubige Menschen ein Unglück erleiden, sind diese besonders erschüttert und verstehen ihren Gott nicht, dass er sie leiden lässt. Für mich sind es die fast unberechenbaren Naturereignisse denen jeder ausgesetzt ist.
Zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort.

Warum muss man sich immer so gewählt ausdrücken, so vorsichtig formulieren, so charmant an der Sache vorbei lügen wenn es um diese Herrschaften geht?


Antworten Gast: 5742
14.09.2012 11:29
13 1

Re: Warum muss man sich immer so gewählt ausdrücken, so vorsichtig formulieren, so charmant an der Sache vorbei lügen wenn es um diese Herrschaften geht?

Ganz einfach weil wir bösen bösen Ungläubigen immer die "dann halten wir auch noch die andere Wange hin" Regel beachten müssen.

Re: Re: Warum muss man sich immer so gewählt ausdrücken, so vorsichtig formulieren, so charmant an der Sache vorbei lügen wenn es um diese Herrschaften geht?

Auf Kruzifixe dürfen österr. Staatskünstler filmgefördert %§%=)§=/ und eine aufgeklärte, westliche Welt dreht sich weiter....

Hier herrscht Meinungsfreiheit


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Re: Hier herrscht Meinungsfreiheit

und Sarkasmus :)

Gast: Novaris
14.09.2012 10:54
1 1

Eine Warnung ?

Zeitung :«Wenn er seine Identität preisgibt, wird er sicher ermordet», sagte Klein.

Nicht unbedingt. Vielleicht will man den USA zeigen, welche Auswirkungen ein Angriff auf den iranischen "Gottesstaat" haben wird.


 
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