Die Visa-Abteilung des US-Konsulats in Berlin ist am Donnerstag vorübergehend geräumt worden, nachdem mehrere Menschen über Atemwegsbeschwerden geklagt hatten. Eine Überprüfung ergab nach Angaben der Polizei jedoch keine Hinweise auf eine gefährliche Substanz. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden am Nachmittag wieder aufgehoben.
Laut Polizei fühlte sich eine Mitarbeiterin der Passtelle am Vormittag plötzlich unwohl, nachdem ihr ein Mann einen albanischen Pass vorgelegt hatte. Die Frau habe angegeben, einen "komischen Geschmack" im Mund gehabt zu haben, sagte ein Polizeisprecher. Auch zwei weitere Mitarbeiterinnen berichteten von Atemwegsbeschwerden.
Die Stimmung in den US-Vertretungen weltweit ist nach dem tödlichen Angriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi und den Protesten gegen einen Anti-Islam-Film in mehreren Ländern der arabischen Welt angespannt.
(Red.)
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