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Mohammed-Film: "Produzent" zeigt keine Reue

14.09.2012 | 18:03 |   (DiePresse.com)

Ein koptischer Christ aus Kalifornien soll das Video gedreht haben. In einem Interview sagt der Mann, er überlege den ganzen Film zu veröffentlichen.

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Der mutmaßliche Produzent des islamfeindlichen US-Films bereut sein Werk trotz der gewaltsamen Proteste in mehreren muslimischen Ländern nicht. Es tue ihm nicht leid, den Film gemacht zu haben, aber der Tod des US-Botschafters in Libyen stimme ihn "traurig", sagte ein Mann, der sich als Nakoula Basseley Nakoula ausgab, am Freitag dem arabischsprachigen US-Radiosender Sawa. Nakoula, nach eigenen Angaben ein 55-jähriger koptischer Christ aus dem US-Bundesstaat Kalifornien, gilt in den US-Medien als Urheber des umstrittenen Films "Die Unschuld der Muslime".

Er habe den 14 Minuten langen Ausschnitt aus dem Film ins Internet gestellt und überlege, "den ganzen Film zu veröffentlichen", sagte Nakoula. Niemand habe an seinem Film "herumhantiert". Nach eigener Darstellung fühlt sich der Mann "schuldig" an den Angriffen gegen US-Vertretungen in muslimischen Ländern.

Die USA hätten mit dem Film nichts zu tun, sagte Nakoula. In Libyen wurden am Dienstagabend beim Angriff auf das US-Konsulat in der Stadt Benghazi der US-Botschafter und drei seiner Mitarbeiter sowie mehrere libysche Sicherheitskräfte getötet.

Der Film über den Propheten Mohammed basiere auf einem Buch, das er 1994 veröffentlicht habe, sagte Nakoula. Er sei dann von "bestimmten Personen" gebeten worden, einen Film aus dem Buch zu machen und dieser Bitte sei er nachgekommen. Er hoffe, dass die Menschen den Film in Gänze sehen, bevor sie ihn beurteilen. Sich selbst bezeichnete er als einen "arabischen Denker", der sich für islamische Themen interessiere.

Der mit kleinem Budget und in schlechter Qualität hergestellte Film stellt Muslime als unmoralisch und gewalttätig dar. Außerdem beleidigt er den Propheten Mohammed. Zunächst war der Urheber unklar, weil der Film unter dem Pseudonym "Sam Bacile" herausgegeben worden war. Allerdings führte eine Handynummer, unter der "Sam Bacile" US-Medien ein Interview gab, zu Nakoulas Haus im Ort Cerritos südlich von Los Angeles.

Der Film sorgt seit Tagen für Aufruhr in der islamischen Welt. Am Freitag griffen Demonstranten erneut westliche Botschaften an.

(Ag.)

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7 Kommentare
1 0

Gehts bei der Adresse noch genauer??

"Allerdings führte eine Handynummer, unter der "Sam Bacile" US-Medien ein Interview gab, zu Nakoulas Haus im Ort Cerritos südlich von Los Angeles."

Kann man die Adresse nicht genauer zb mit Hausnummer angeben!

Bei uns wird jeder Feuerleger oder kriminelle Asylantnur mit Vornamen angegeben und der Mann, der von Moslem Fanatiker
wahrscheinlich umgebracht wird, der wird mit vollem Namen angeführt. Das ist PC, nicht wahr??

Gast: öSTERREICHER !"§
15.09.2012 12:13
2 0

Kopten werden verfolgt - schon vergessen

Die Religion des Friedens verfolgt zwar Kopten in ihren friedlichen Ländern, zündet Kirchen an, bringt Menschen um, aber kaum äußert sich jemand abfällig über den erhabenen Propheten dieses wunderbaren Glaubens, der die Welt so mit Liebe und Frieden bereichert, zuckt der islamische Mob aus.
Wie lange lassen wir uns das noch gefallen!

Gast: Blankensteiner Husar
15.09.2012 09:47
4 0

"Außerdem beleidigt er den Propheten Mohammed" ????? Wie geht denn das??????

Wie soll man jemanden beleidigen können, der nicht lebt?
Wie soll das juristisch möglich sein?

2 0

Re: "Außerdem beleidigt er den Propheten Mohammed" ????? Wie geht denn das??????

da musst du schon die museln fragen. die sind immer gleich beleidigt. die haben da erfahrung drinnen. Islam = für Vollidioten.

Gast: Dieser Gastname kann nicht verwendet werden.
14.09.2012 22:57
10 0

Zitat aus dem Artikel: "Der mit kleinem Budget und in schlechter Qualität hergestellte Film stellt Muslime als unmoralisch und gewalttätig dar. "

Mit ihren Reaktionen haben Muslime eindeutig bewiesen, dass das ja gaaaar nicht wahr ist, dass Muslime gewalttätig sind, und damit gezeigt, dass das, was der Film behauptet, gaaaaanz falsch ist.

Gast: Wir erinnern uns
14.09.2012 20:18
2 0

von "bestimmten Personen" gebeten worden, Film zu machen

Die zwölf dänischen Mohammed-Karikaturen sind 2005 auch von "bestimmten Personen" erbeten worden (dort rechts-konservative Zeitung).

kein film kann so dumm, beleidigend usw. sein,

dass das morde an unschuldigen rechtfertigen könnte.

sorry, aben den vorwurf der gewalttätigkeit haben sich einige gruppen von moslems mit ihren taten gerade redlich erarbeitet.