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Die radikale Saat des Arabischen Frühlings

15.09.2012 | 18:08 |  Von ALFRED HACKENSBERGER (Die Presse)

Hinter dem tödlichen Angriff auf das US-Konsulat in Bengasi steckt vermutlich eine salafistische Gruppe. In Libyen können rund 300 Milizen machen, was sie wollen. Ihre Spur zieht sich bis Syrien.

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Der Angriff war kein Zufall, der Tag genau gewählt, als rund 100 Bewaffnete im libyschen Bengasi das US-Konsulat stürmten. „Keine Menschenseele war bis dahin zu sehen“, sagte einer der Sicherheitsleute, der beim Sturm auf das Gebäude verwundet worden war. Von Demonstranten gegen den Amateurfilm, der sich über den Propheten lustig macht, keine Spur. Das Ziel der Angreifer könnte gewesen sein, zum 11. Jahrestag der Anschläge auf das New Yorker World-Trade-Center vom 11. September 2001 eine blutige Botschaft zu senden. Ein Bekenntnis der Sympathie für den Kampf von al-Qaida gegen den „gottlosen Westen“.

Eine blutige Botschaft, aber vor allem auch ein Racheakt sei der Angriff gewesen – und zwar für die Tötung von al-Qaida-Vizechef Abu Yahya al-Libi im Juni in Pakistan. Das erklärte die Organisation laut dem auf Überwachung islamistischer Websites spezialisierten US-Unternehmen Site. Direkte Verantwortung für den Angriff und die Toten übernahm al-Qaida allerdings nicht.

Unter Verdacht stehen noch zwei Gruppen, „von denen eine unter unserer Kontrolle ist“, wie Wanis al-Sharif, der stellvertretende Innenminister, versicherte. „Eine zweite steht unter Beobachtung.“ Gemeint sind zum einen die „Gefangener-Abdul-Rahman-Brigaden“, die sich den Namen des in den USA wegen Planung eines Terroranschlags inhaftierten, blinden ägyptischen Scheichs geben. Die Gruppe rühmt sich eines Anschlags auf das Rote Kreuz, sowie eines vorangegangenen Bombenattentats auf das US-Konsulat.

Anarchie. Die zweite Organisation nennt sich Ansar al-Scharia und gilt als die größte Vereinigung islamistischer Extremisten in Libyen. Ihr Anführer, Scheich Muhammad al-Zahawi, will das islamische Recht in seiner rigidesten Form einführen. Sie hat ihren Sitz in Bengasi und in dem 350 Kilometer entfernten Derna. Die Hafenstadt wird heute von radikal-islamistischen Milizen regiert: Sie haben dort Ex-Gaddafi-Funktionäre ermordet, Radiostationen übernommen und Schönheitssalons geschlossen. Als Verdächtige kämen grundsätzlich noch eine ganze Reihe von Organisationen in Libyen in Betracht. Von den über 300 Milizen des Landes vertreten viele eine puristisch-konservative Ideologie. Ihr Gesellschafts-Idealbild orientiert sich häufig an der Anfangszeit des Islam. Deshalb werden sie Salafis (Vorgänger, Ahnen) genannt. Diese Gruppen mögen der al-Qaida nicht angeschlossen sein, hegen aber Sympathie für Mudjahedine, die für den Islam und gegen Diktaturen kämpfen. Als Unterdrücker gelten hier auch die USA.

Im Zuge des Arabischen Frühlings sind salafistische Organisationen wie Pilze aus dem Boden geschossen. Unter den Diktatoren Muammar al-Gaddafi in Libyen, Ben Ali in Tunesien oder Hosni Mubarak in Ägypten waren sie verboten. Durch die demokratische Entwicklung in diesen Ländern konnten sie sich offiziell formieren und frei demonstrieren. In Ägypten wurde die salafistische Partei al-Nour sogar mit 27,8 Prozent der Stimmen zur zweitstärkste Partei gewählt.

Gewaltbereit. Als offizielle Institutionen rufen die Salafisten zwar nicht zur Gewalt auf. Bei den von ihnen organisierten und unterstützen Demonstrationen kommt es jedoch immer wieder zur Eskalation. Das zeigen die aktuellen Proteste gegen den in den USA produzierten Mohammed-Film über den Propheten Mohammed. Und in ihrem Umfeld tummeln sich gewaltbereite Gruppen, die auch finanziell unterstützt werden. Libyen spielt eine zentrale Rolle innerhalb der neuen salafistischen Bewegungen. Das nordafrikanische Land hat Modellcharakter. Dort wurde ein verhasster Diktator gewaltsam gestürzt und der Weg für eine islamische Neugestaltung eines Staates freigemacht. Bei den Wahlen im Juli erzielten radikal-islamistische Parteien zwar keinen einzigen Parlamentssitz, aber ihre Milizen können machen, was sie wollen. Sie sind die eigentlichen Herrscher des Landes. Die neue Regierung hat keine Kontrolle über sie.

Die libysche Revolution wird als Erfolgsmodell exportiert. Die Gefangener-Abdul-Rahman-Brigaden und die Ansar al-Sharia haben gute Beziehungen zu ihren salafistischen Brüdern in den Nachbarländern Tunesien und Ägypten. Mahdi al-Harati, der ehemalige Vize-Militärchef der libyschen Hauptstadt Tripolis, führt im syrischen Idlib eine Brigade von rund 1000 Kämpfern. „Aus Libyen werden regelmäßig per Schiff Waffen nach Syrien geliefert“, erzählt ein Journalist, der in Beirut für eine bekannte libanesische Zeitung arbeitet und aus Sicherheitsgründen anonym bleiben will. „In Syrien gibt es noch viele andere extreme salafistische Brigaden, die gegen das Regime von Präsident Bashar al-Assad kämpfen.“ Libyen sei ihr Vorbild, wie eine Revolution gemacht werden müsse.

Ein großes Ziel, das auch al-Qaida teilt. In einer neuen 35-minütigen Videobotschaft sagte Ayman al-Zawahiri, seit dem Tod von Osama bin Laden der Chef der Terrorgruppe: „Wir unterstützen den heiligen Krieg in Syrien, um einen islamischen Staat zu etablieren. Er ist der entscheidende Schritt in Richtung Jerusalem, bis die Siegesflagge auf dem eroberten Hügel der al-Quds-Moschee weht.“ Das neue Video zeigt, wie wichtig al-Qaida Syrien nimmt. Seit dem 11. September 2011 ist das Terrornetzwerk auf dem Rückzug. Auch unter Barack Obama haben die USA die al-Qaida weiter verfolgt. Fast ihre komplette Führung wurde gezielt getötet. Und zuletzt starb eben Abu Yahya al-Libi durch einen Drohnenangriff in Pakistan.

Imagepolitur. In Syrien hofft man endlich das beschädigte Image aufzubessern. Denn al-Qaida hat die Popularität eingebüßt, die sie unmittelbar nach den Attentaten auf die Zwillingstürme in New York hatte. Auf die darauffolgenden blutigen Bombenanschläge, bei denen sie den Tod von hunderten Zivilisten in Kauf nahmen, reagierte die muslimische Öffentlichkeit mit Abscheu. Die Volksaufstände des Arabischen Frühlings isolierten al-Qaida zunächst noch weiter. Außer wenigen Fanatikern wollte niemand mehr al-Qaida als Möglichkeit begreifen, die Welt zu verändern. Selbst in Syrien ist al-Qaida wenig willkommen. Bis zu 300, hauptsächlich aus dem Ausland stammende Kämpfer, sollen vor Ort sein. An der Front sind sie von der Freien Syrischen Armee (FSA) nicht gern gesehen. Obwohl unter deren Namen einige syrische salafistische Brigaden kämpfen. Zu den bekanntesten zählt Jubat al-Nusat, die die Verantwortung für mehrere Autobomben-attentate in Damaskus übernahm.

Waffen aus dem Irak. Unter den Radikalen toben tödliche Grabenkämpfe. Dennoch hat al-Qaida in Syrien eine Chance, ihren Ruf zu verbessern. Aus dem Irak soll sie Waffen an die Rebellen einschmuggeln. Und viel wichtiger: Die im Irak oder in Afghanistan kampferprobten al-Qaida-Extremisten vermitteln ihr Know-how an die Rebellen. Sie bringen ihnen bei, wie man Sprengsätze bastelt und fernzündet. Wenn Panzer der syrischen Armee in die Luft fliegen, ist das oft indirekt das Werk von al-Qaida. 

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.09.2012)

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31 Kommentare
 
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Gast: msxverpli
16.09.2012 18:20
2 1

buckelei

Der Westen hat diese Buckelei vor jemandem der im 12ten Jahrhundert hängengeblieben ist nicht nötig. Toleranz und Verständnis ist hier fehl am Platz.die Muslime sollten lieber nachdenken,woran es wohl liegen mag,dass sie sich nach wie vor gesellschaftlich nicht weiterentwickeln können.
der islam findet keine antworten auf die fragen des modernen lebens.ich würde mir wünschen,dass besonders der euroislam in zukunft einmal wichtige vorwärtsbringende impulse für die islamische welt setzen könnte.die alten zöpfe(in diesem fall ziegenbärte)gehören weg!

Woran es wohl liegen mag

Amerikanische und britische Nato-Verbände sind die einzigen, die trotz "erfolgreicher" Hilfestellung und laufendem "Demokratie-Export" sich in festungsähnlichen Bauten verschanzen müssen.

Entweder werden sie laufend von den "befreiten" Völkern missverstanden oder ihr Output macht die befreiten Menschen nicht glücklich!

Gast: sdff
16.09.2012 10:13
26 0

Jeder Realist konnte das alles ganz klar vorhersehen.

Die Anderen haben lieber vom arabischen "Frühling" gefaselt.

Antworten Gast: Freude Österreichs
16.09.2012 13:37
8 0

Man fragt sich, gab es im Aussenministerium

denn keine Nahostkenner, die Spindelegger hätte beraten können. Hoffentlich passiert unseren Botschaftern jetzt nichts!

Gast: Irtl S
16.09.2012 08:34
16 0

Die radikale Saat des Arabischen Frühlings

Macht in Europa die Frauen mit gewisser Kopfbedeckung auch nicht gerade zu Sympathieträgerinnen.

Aber, was kümmert dass diese Fanatiker?

Kulturen

Der Artikel deutet die Hilflosigkeit der westlichen Kultur (=Welt, Politik, Gesinnung) gegenüber den radikalen Strömungen in der muslimischen Kultur auf. Dass die Jugend in den arabischen Staaten sich zum "strengen Islam" hingezogen fühlen, erklärten mir einige dieser Jugendlichen, dass ihnen gewisse "Modernitäten" der westlichen Kultur zusagen, aber sie von dieser (unserer) Welt keinen moralischen Halt bekämen, der ihnen in der Praxis des täglichen Lebens eine Basis gibt. Egal, ob wir diese Anschauung akzeptieren oder nicht, wäre es Überlegungen wert, ob die sogenannte "freie Gesellschaft", wie sie jetzt praktiziert wird (und bei uns Beschimpfungen, Beleidigungen, Verhöhnungen und Missachtung anderer Menschen zulässt, die zu Korruption und einem Lügendasein führt), ob dieses westliche Wertesystem korrigiert werden sollte, ohne reaktionäre Zielsetzung.

Antworten Gast: Schuhputzer
16.09.2012 13:40
6 0

Re: stimme ihnen zu

auch im Zusammenhang mit der von ihnen hinterfragten "freien Gesellschaft", die vor allem durch die autoritäre political correctness längst nicht mehr frei ist. Die meisten Unfreiheiten heutzutage haben wir dem 68er-Pack zu verdanken.

HACKENSBERGER: Lernen sie Realität!

ALFRED HACKENSBERGER saugt und zimmert sich die Berichte zusammen wie er es eben für nötig hält.

Die Zahl 300 dürfte eine besondere Bedeutung für den Mann haben. So berichtet er von bis zu 300 Milizen in Libyen, die das Land beherrschen. Und weiters erzählt er von Syrien, das bis zu 300 Salafisten aus Libyen dort kämpfen würden.
Er geht sogar so weit, zu meinen, diese seien von den Rebellen der Freien Syrischen Armee (FSA) nicht gern gesehen. Und weiter: "Obwohl unter deren Namen einige syrische salafistische Brigaden kämpfen."

Herr Hackensberger, sie sind in ihrer Berichterstattung so naiv, das sie ihre eigenen Darstellungen für jeden aufmerksamen Leser unglaubwürdig und lächerlich erscheinen lassen!

Eine Brigade besteht - abhängig vom Einsatzverband - aus 1500 bis 5000 Soldaten!

Wie sollten also die ..bis zu 300 libyschen Salafisten einige Brigaden in Syrien bilden können?

Die wahre Anzahl der in Syrien "tätigen" (wütenden) Salafisten kennt am besten die Nato, welche diese "Kreaturen der Volksaufstände" mit ihren Transporteinheiten nach Syrien bringt.
Sie bewegt sich aber sicherlich in der Höhe von mehreren 10.000 Mördern!

Gast: tutti frutti
15.09.2012 22:57
16 0

Auch in Australien wütet die Radikale Islamistenbrut

http://www.pi-news.net/2012/09/gewalttatige-moslem-proteste-auch-in-sydney/


Gast: johannes999
15.09.2012 20:45
27 2

RE:..und kein Hahn kräht wegen Ermordung und Verfolgung und Verunglimpfung von Christen durch Moslems..

Warum soll sich wer gegen Saudi Arabien auflehnen?

das sind doch die Besten freunde der amerikaner und briten und mit ihnen kann man beste geschäfte machen.

Es ist der Kapitalismus der die Welt beherrscht, das tut ihnen doch nicht weh wenn paar leute umgebracht werden, auch nicht wenn es Christen sind!!!

Alle Toten gehen auf das Konto von diesen Regierungen, auch wenn sie es nicht "persönlich" ausführen.

Die salafistischen Freunde

von Spindelegger und Co. bei der Arbeit.

Re: Die salafistischen Freunde

salsfistisch und katholizistisch, ist doch irgendwie......auch fundamentalistisch

Gast: gregor127
15.09.2012 20:21
11 3

Ursachen

Interessant wie da gesucht wird wer da mögliche Täter sind. Bei der Vorgangsweise der USA seid Jahren in diesen Ländern wundern mich solche Schläge gar nicht. Wenn die USA das wirklich abstellen wollen, dann empfehle ich sich für viele Jahre total aus diesen Ländern zurück zu ziehen und keinen Schwachsinn über die Medien verbreiten. Die Statistik wird sicher einen dramatischen Rückgang von Anschlägen feststellen. Aber will das die USA wirklich??? Ich glaube nicht. So ein paar Feinde sind doch immer willkommen mit so einer Gesinnung wie die Rambos

Re: Ursachen

Zurückziehen soll sich der Westen aus diesen Ländern wirklich. Auch von jeglichen Investitionen und Hilfslieferungen. Auch ein 100% Embargo wäre sinnvoll. Keine Waffen, keine Lebensmittel, keine Fahrzeuge, keine technischen Geräte jeglicher Art, abschneiden vom Internet. Aber auch kein Öl abkaufen.
Diese Gesellschaft denkt wie im 12 Jahrhundert, dann sollen sie auch so leben.

Antworten Gast: NFY
15.09.2012 21:30
1 8

Re: Ursachen

Mann o Mann, was es hier für unbedarftes Geseier gibt ist ja fast nicht mehr auszuhalten.

krieg

das ist krieg und religion ist nur die ausrede. die geistesbrüder dieser wahnsinnigen sind leider auch in österreich.

sharia will dominate the world!

Demonstranten in Australien laufen mit diesem Slogan herum (ZIB1).
In Australien sind sie offen gewalttätig, in Österreich haben sie das nicht mehr notwendig.

Spinelegger ujd Häupl arbeiten offen als Lobbyisten für islamische Einwanderung. Die ehemalige Justizministerin BandionOrtner wird nun von den fundamentalistischen Saudis bezahlt.

Österreichische Gerichte verurteilen Islamkritikerinnen im vorauseilenden Gehorsam. Die Sharia kommt in Österreich durch die Hintertür.


..und kein Hahn kräht wegen Ermordung und Verfolgung und Verunglimpfung von Christen durch Moslems..

http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/saudi-arabien-nehmt-die-christenverfolgung-ernst.html

Die Angst geht um

Angst vor einem unschlagbaren und den Ton angebenden – vermeintlichen - Gegner kann so übermächtig sein, dass sie die Vernunft ausschaltet. Ein Entwicklungsabschnitt, den der sogenannte Westen schon lange hinter sich gelassen hat seit Beginn der Aufklärung. In einem bestimmten Teil der Welt jedoch ist man noch nicht so weit, versucht deshalb alles zu vernichten, was nicht in das eigene Denkschema passt, nimmt dabei sogar das Ermorden eigener Landsleuten und Kinder durch Suizidalterroristen in Kauf. Das gleicht frappant unserer dunklen Seite im tiefsten Mittelalter. Bis auf Letzteres natürlich, weil so aufopfernd waren die Inquisitoren im Mittelalter nun auch wieder nicht, dass sie sich selbst entleibt haben im Namen Gottes. Leider standen anno dazumal nicht so aufgeklärte und modern ausgerüstete Armeen bereit, um den Verblendeten das Handwerk zu legen. So wird es vielleicht diesmal tatsächlich „Feuer vom Himmel“ regnen, weil Unaufgeklärte sich selber und der Mitwelt die Hölle auf Erden bereiten durch falsches Provozieren und Agieren aus der Unvernunft heraus.

Nein, nicht "vermutlich"

Nein, keine "salafistische Gruppe". Entweder ihr wisst es, oder ihr wisst es nicht.

Nein, nicht "vermutlich"

Nein, keine "salafistische Gruppe". Entweder ihr wisst es, oder ihr wisst es nicht.

Syrer befiehl

wir folgen.

Antworten Gast: 8e3
15.09.2012 19:43
5 4

Re: Syrer befiehl

Hast du sonst noch was in der Birne oder wars das schon wieder?

Und dass das die Folge sein wird,

hat natürlich niemand niemals nicht gewusst bzw vorausahnen können...

Antworten Gast: Meistens kommt es anders als manche denken
15.09.2012 19:15
1 6

Re: Und dass das die Folge sein wird,

Vielleicht doch - und das vom Westen auch einkalkulierte Spiel dieser Art hat gerade erst begonnen. Oder halten Sie die Strategen auf internationaler Bühne wirklich für so naiv wie Sie selber die Welt sehen? Weltpolitik wird immer in gedachten Zeiträumen von mindestens fünfzig Jahren gemacht, da werden auch solche Zwischenspiele wie da unten gleichsam mit einbezogen wie die geplanten Antworten darauf, die schon längst in Schubladen bereit liegen.

 
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