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Insel-Streit: Japan und China entsenden Küstenwache

18.09.2012 | 07:28 |   (DiePresse.com)

Sowohl Japan als auch China schickt die Küstenwache auf Patrouille zu der umstrittenen Inselgruppe. Tausende demonstrieren vor der japanischen Botschaft in Peking und rufen zum Krieg gegen Japan auf.

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Zehntausende haben am Dienstag an anti-japanischen Demonstrationen in zahlreichen chinesischen Städten teilgenommen. Ein Großaufgebot von Polizei und paramilitärischen Kräften sicherte die Protestzüge. Anlass der neuen Massenaufmärsche ist der historisch heikle Jahrestag des Mukden-Zwischenfalls am 18. September 1931, den die kaiserlich japanische Armee damals als Vorwand für ihre Invasion in Nordostchina genommen hatte.

Neuerliche Demonstrationen gab es in Peking sowie in anderen Großstädten wie Guangzhou, Changsha, Chongqing, Wenzhou, Harbin und Shenyang. Vor der japanischen Botschaft in Peking riefen mehrere tausend Menschen zum Boykott japanischer Waren auf. "Die Diaoyu-Inseln gehören zu China." Einige trugen Fotos des "Großen Steuermanns" Mao Zedong bei sich. Auf einigen Spruchbändern wurden sogar zum Krieg gegen Japan aufgerufen. Demonstranten warfen Plastikflaschen auf das Botschaftsgelände.

--> Karte: Ein Meer als Pulverfass

Wegen der neuen Protestwelle forderte Japans Ministerpräsident Yoshihiko Noda seine Botschaft in Peking sowie japanische Generalkonsulate in anderen Städten des Landes zu erhöhter Wachsamkeit auf. Die chinesischen Behörden wurden aufgefordert, für die Sicherheit japanischer Staatsbürger zu sorgen.

Außer Betrieb: Sony, Honda und Co.

Große japanische Konzerne schlossen wegen der aufgeheizten anti-japanischen Stimmung aus Sicherheitsgründen ihre Fabriken in China. Elektronikhersteller wie Sony, Mitsubishi Electric sowie Autofabriken von Honda, Toyota, Suzuki oder Nissan schickten ihre chinesischen Arbeiter vorerst für zwei Tage nach Hause.

Nach Berichten erhielten einige Händler japanischer Automarken sogar Polizeischutz in ihren Vertretungen, nachdem es am Wochenende zu Plünderungen und Ausschreitungen gekommen war. Auch japanische Einzelhandelsketten ließen ihre Türen vorsichtshalber geschlossen.

Küstenwache auf Patrouille

Nicht nur an Land, auch zu Wasser nimmt die Spannung deutlich zu: Beide Länder patrouillieren mit Schiffen in den umstrittenen Gewässern. Die japanische Küstenwache habe ein chinesisches Fischerei-Begleitschiff gesichtet, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press. Man habe die Besatzung aufgefordert, nicht in japanische Hoheitsgewässer einzudringen.

Berichten zufolge ist eine Flotte hunderter chinesischer Fischerboote zum Beginn der neuen Fangsaison in das Seegebiet aufgebrochen. Chinas Küstenwache will die Fischer beschützen. Zwischenfälle wurden bisher nicht bekannt. Japans Küstenwache werde in der Region genauestens patrouillieren, teilte ein Regierungssprecher in Tokio mit.

Vor dem Hintergrund der Spannungen begann US-Verteidigungsminister Leon Panetta politische Gespräche in Peking. Wie am Vortag in Tokio warnte er vor einer Eskalation: "Es ist in nicht im Interesse irgendeines Landes, wenn diese Situation in einen Konflikt eskaliert, der Frieden und Stabilität in dieser wichtigen Region untergräbt", sagte Panetta.

(APA/dpa/Reuters)

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46 Kommentare
 
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Japan als höriger Staat der USA

wird da nicht etwa von den Amis angestiftet worden sein die Chinesen etwas zu ärgern...

China gibt auf! - 1:0 fuer Japan!

Seit heute morgen unterbindet China alle weiteren Proteste. Die Lage ist ruhig.

Nun läge es an der Diplomatie die Besitzverhältnisse ein fuer alle mal festzusetzen.

China gibt auf! - 1:0 fuer Japan!

Seit heute morgen unterbindet China alle Proteste und die Lage ist ruhig.

Nun läge es an der Diplomatie die Besitzverhältnisse ein fuer alle mal in entsprechenden internationalen Verträgen festzuschreiben.

Gast: Opa100
19.09.2012 01:31
1 1

Was ist da los?

Jetzt werden die Chinesen auch verrückt.
Ich dachte immer sie werden immer intelligenter!


Gast: Tempa
18.09.2012 23:04
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Die chinesische Vorgangsweise ist hoffendlich der

recht unangenehmen chinesisch-japanischen Auseinandersetzungen der letzten hundert Jahren geschuldet.
Das inkludiert die beiden Kriege, wobei Japans Pläne einer Großostasiatischen Wohlstandssphäre Zwangsarbeit, Zwangsprostitution und Versuche mit biologischen Waffen an Zivillisten für die als minderwertig angesehenen asiatischen Völker bedeutete,
Sollte China diese unkluge Vorgangsweise generell anwenden, wird das oft beschworene asiatische Jahrhundert ein spannungsreiches.
Besonders interessant wird das chinessische Vorgehen in Sibirien sein:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-78313674.html

WTF?

Seit jahrzehnten schikanöser kommunistischer Diktatur ausgeliefert, und jetzt entladen die Chinesen ihren ganzen Zorn wegen ein paar winziger Inseln bei den Japanern?
Verschwendete Energie...

Re: WTF?

Und vor der kommunistischen Diktatur waren es Jahrhunderte der kaiserlichen Unterdrückung. Das Land rühmt sich immer seiner jahrtausende alten Kultur - ich sage seit 3000 Jahren sind die Chinesen in ihrer Entwicklung stehen geblieben oder sogar rückwärts gegangen.

Re: WTF?

Bedenken sie doch, dass China hochverschuldet und am Rande des wirtschaftlichen Kollaps ("hard landing") steht. Da macht es für skrupellose schon Sinn die Aggression und Wut der frustrierten Massen auf einen anderen Feind zu lenken.

Re: Re: WTF?

sollte heißen: skrupellose Machthaber

Gast: rabe123
18.09.2012 22:10
0 2

etwas besseres

als ein in nationalistischem Taumel befindliches China, das Japan angreift, kann dem Abendland nicht passieren. Damit wäre die Abwanderung von Arbeitsplätzen und Kapitalstock nach Asien gestoppt.

Gast: werbistdu
18.09.2012 22:04
1 0

Ein extrem gefährliches Spiel

Ich denke, dieser Konflikt kommt China nicht gerade unrecht.
China strebt mit allen Mitteln danach, die amerikanische Dominanz im Pazifikraum zu brechen.
Dieser Konflikt gibt China die Möglichkeit, auszuloten, wie weit die USA gehen würden.
Dieser Konflikt könnte schlimmer werden, als alle Kriege im nahen Osten.

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Na ich bin ja gespannt. Teil 1

Vorweg, ich glaube nicht an eine militärische Deeskalation. Japan und die USA haben ein Verteidigungsbündnis, und die USA werden ihren Teil erfüllen, soviel steht fest.
Auch wenn China eine aufstrebende Macht ist, die Chinesen wissen denke ich, dass sie es mit den USA noch bei weitem nicht aufnehmen können. Nicht zu vergessen, dass die USA für genau diesen Fall ihr militärisches Augenmerk in den Pazifik verlegt haben. Inklusive der nötigen Truppen.

Das chinesische Militär mag gross und in einem Modernisierungsprozess sein, es ist allerdings noch zu grossen Teilen veraltet. Und die chinesische Militärtechnologie kommt schlicht nicht an die amerikanische heran.

Die jetzigen Proteste wird China zur diplomatischen Stärkung seiner Position nutzen. Aber sie nicht eskalieren lassen. So dumm ist die KP voraussichtlich nicht.

Das einzige Szenario, bei dem ich mir eine Eskalation vorstellen könnte, wäre, dass China auf einen Militäreinsatz der USA und des Westens gegen den Iran wartet und diese vermeintliche Schwäche im Pazifik auszunutzen sucht. Immerhin hat Obama verkündet, von der US-Strategie, 2 Kriege auf einmal führen zu können, abzugehen.

Trotzdem würde ein Krieg China einen massiven Dämpfer versetzen. Japan hat ein schlagkräftiges Heer, und die USA an ihrer Seite. Der "Westen" würde im Zweifelsfall die USA unterstützen, und sei es nur durch Embargos gegen China - das wäre eine Katastrophe für China.

Antworten Gast: eriks
19.09.2012 17:18
0 2

Re: Na ich bin ja gespannt. Teil 1

ich bin imer wieder überrascht wie viele menschen meinen china wäre militärisch unterlegen und wirtschaftlich könne es nur kopieren....china hat europa wirtschaftlich ( militärisch sowieso europäer haben keinen mum sind weicheier der sonderklasse die ösis zb lösen gerade ihr miltär auf etc..etc...) schon lange überholt...jetzt strebt es die weltmacht an ....der eigentliche feind ist die usa und gb die jetzt falls sie sich provozieren lassen die äusserst schmerzvolle wirtschaftlich - militärische zerstörung ihrer kultur erleben werden......merke die meisten kriege entstanden wegen kleinigkeiten und je geringer der anlass war umso härter und zerstörerischer wurde gekämpft...ja es kann die kapitalabwanderung kurzfristig hintanhalten aber NIE dauerhaft stoppen sollte es zu einen krieg kommen ( was ich stark annehme ) wird nach der chinesischen eroberung die westliche welt den chinesen dienen bis in alle ewigkeit...eine art retourkutsche für den opuimangriff de r engländer ....merke auch der chinese denkt in tausendjahren und nicht wie der ösi zb. bis zur nächsten legislaturperiode.....ps...lernt mandarin wenn ihr in zukunft noch jobs haben wollt...werden einmal die europafirmen chinesisch geführt ist dies die sprache die im arbeitsalltag gesprochen werden muss egal wo der firmenstandort liegt ....und von eurer demokratie habt ihr euch eh schon lange verabschiedet als der chinesische führer wien besuchte wurden menschenrechtsdemonstranten von der wega verhaftet-

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Re: Re: Na ich bin ja gespannt. Teil 1

Weitere Beispiele gefällig?

Die USA beschäftigen einen riesigen Rüstungskomplex. Von den Unis weg (das MIT zB) wird für die Armee produziert. Daher steht den USA immer die neuste Technologie zur Verfügung. Von simplen Dingen wie Tarnanzügen über Fahrzeuge bis hin zu Hightech Waffensystemen.

China ist noch lange nicht so weit. Nach wie vor bestehen die Arsenale der Volksrepublik zum überwiegenden Teil aus veralteten Waffensystemen und Nachbauten vornehmlich russischer Systeme. Selbst kann China noch nichts derartiges entwickeln. Beispiel: Der einzige Flugzeugträger den China besitzt ist ein russischer.
Oder der tolle Tarnkappenbomber den die Chinesen unlängst präsentiert haben: basiert auf dem US Modell, dass die Serben abgeschossen haben.

Da nutzt es auch nichts, wenn die Mannstärke mit 2,5 Mio deutlich über der der USA liegt. Denn was nutzen dir hunderte Divisionen von Männern, die teilweise noch mit dem ursprünglichen AK 47 (bzw dessen chinesischer Kopie) ausgerüstet sind, ja angeblich sogar noch mit Karabinern, wenn sie gegen Kampfjets, Panzer und Lenkwaffen antreten?

Auch bei der Luftwaffe und der Marine bietet sich dasselbe Bild: China rüstet auf, ist aber nach wie vor ein Masse statt Klasse Heer. Keine Chance also.

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Re: Re: Na ich bin ja gespannt. Teil 1

Das kommt davon wenn man seine Informationen aus der Heute bekommt. Aber glauben Sies ruhig, Sie werden nur irgendwann enttäuscht sein, spätestens wenn Sie mit Ihrem Mandarin nicht den Erfolg haben den Sie sich erträumt haben.

Um etwas konkreter zu werden: Es mag sein, dass Europa seinen Rang in der Welt verloren hat, tatsächlich glaube ich das auch. Nur, hier ist Europa irrelevant, weil nicht betroffen. Hier agieren die USA. Europa wird in diesem Konflikt bestenfalls eine Statistenrolle spielen, aber da hat es noch die Kraft, China wehzutun. Denn wenn Europa auf China verzichten muss als Handelspartner, dann tut das weh, aber nicht so sehr wie es China wehtun wird, Absatzmärkte und Technologielieferanten in Europa zu verlieren.

Aber wie gesagt, um Europa geht es nicht. Sondern um die USA, die im Pazifik ja auch andere Verbündete haben (von Australien zB wurde noch gar nicht gesprochen).

Aber auch nur die USA sind China um Welten überlegen. Das kann man selbst bei einem Blick auf die Seite des Bundesheeres feststellen:
http://www.bmlv.gv.at/truppendienst/milint/td_milint-index.php

Etwa die Ausgaben (Geld regiert auch die militärische Welt):
USA: 568,250 Mrd. US $ (2008)
China: 91,8 Mrd. US $ (2011)

Selbst wenn man grosse Ungenauigkeit annimmt sieht man den Klassenunterschied.

Oder:
China hat noch 5000 Stück Typ 59 Panzer in Gebrauch. Aus den 50ern. Die knacken sogar wir Ösis.
Sämtliche (ca 6500) Panzer der USA hingegen: moderne M1A1/A2 Abrams


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Re: Na ich bin ja gespannt. Teil 1

Sorry, ich meinte natürlich "Eskalation" im ersten Satz, ich glaube nicht an eine militärische Eskalation.

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Na ich bin ja gespannt. Teil 2

Doofe Zeichenbegrenzung.

Was noch zu erwähnen wäre, ist, dass China momentan als Aggressor auftritt.
Bei einer militärischen Auseinandersetzung würden sich sicher auch diverse andere Anrainerstaaten einmischen. Erstens, um China als der Regionalmacht zu schaden. Zweitens, um die eigenen Interessen zu wahren oder die eigene Position sogar auszubaun. Drittens aus der Selbstschutzüberlegung, dass, wenn China gegen Japan durchkommt, man selber (Vietnam, Philippinen,...) als nächster dran sein wird. Früher oder später.

Und das würde China einerseits total isolieren, was wohl die Wirtschaft krachen lassen würde, andererseits, selbst wenn jemand nicht glauben mag (und darauf traue ich mich zu wetten), dass Japan und die USA mit China militärisch spielend fertig werden: Für China schauts bitter aus, wenn sie dann auch noch an mehreren Fronten kämpfen müssen. Das könnte sogar im extremsten Fall das Land zerbrechen lassen, denn wenn man sich mit den USA misst, versucht Japan zu unterwerfen, gleichzeitig aber Vietnam einmarschiert, die Republik China (Taiwan) alte Ansprüche auf Festlandchina erneuert, die Philippinen Druck machen, dann vielleicht noch Indien die Gunst der Stunde nutzt, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis interne Konflikte, etwa in Tibet oder mit den Uiguren, aufbrechen. Und auch der Nachbar Russland würde wohl etwas finden...

Das mag alles nach Zukunftsmusik und unrealistisch klingen, aber allein diese Möglichkeiten werden China von einem Krieg abschrecken

Antworten Antworten Gast: gastantworter
19.09.2012 00:47
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Re: Na ich bin ja gespannt. Teil 2

bitte nicht zu vergessen dass die NATO im Zweifelsfall wohl für die USA mit in die Bresche springen würde. Malaysia, Indonesien usw haben mit CHina auch so ihre Probleme, und ich bin mir leider auch nicht ganz sicher, wie Russland bei einer militärischen Eskalation reagiert.

Düstere Zeiten jedenfalls...

Gast: Lingus
18.09.2012 19:57
4 0

Da China

ja Anspruch auf den halben Pazifik erhebt, wird's Zeit denen mal auf die Zehen zu treten!

Re: Na ich bin ja gespanntz

Gut erkannt und danke für die Zusammenfassung, da die meisten Leser ja auf Grund der Distanz nicht über die zahlreichen Regionalkonflikte und Spannungen bewußt sind. Ich habe selbst jahrelang in China gelebt und stimme ihnen Punkt für Punkt uneingeschränkt zu - wenngleich ich stark hoffe, daß jedes geschilderte Szenario und jeder Konflikt dort bleibt wo er ist: Im Gruselkabinett!

Was ich im meisten fürchte ist eine Fortsetzung der Provokationen - Stichwort Fischerarmada/chinesische Küstenwache welche heute beide in japanische Gewässer eingedrungen sind etc. und eine Kettenreaktion durch eine einzige falsche oder irrtümliche Reaktion.

Maximal vorstellbar ist für mich eine gewaltsame Einnahme der Senkaku Inseln durch China oder chinesische Paramilitärs oder Zivilisten. Auch der Beschuss der Inseln durch China in einer "Militärübung" im nach chin. Interpretation "eigenen Territorium" wäre möglich - als regionaler Konflikt. Wie Japan/USA da reagieren würde ist uns nicht bekannt, dies könnte jedoch den Beistandsfall bedeuten und einen Regionalkonflikt auslösen - eine Eskalation darüber hinaus ist für mich jedoch aus den von ihnen genannten Gründen nicht vorstellbar.

Ich selbst werde in knapp 10 Tagen nach Japan reisen, bin mir aber sicher, dass Japan sehr besonnen auf jede Provokation reagiert und auch jede Reaktion genausestens mit seinen Verbündeten (USA) abspricht.

Gast: pfff....
18.09.2012 17:37
0 0

...

suppenküchenwachen der letzten reserven

Gast: a;ljfasijrl;kja;dhfs;ajxy;asdjfl;aksdf
18.09.2012 12:59
2 0

worst case

die chinesen greifen japan an, die usa steht japan bei. darauf hin wird die nato aktiviert. israel nutzt die allgemeine ablenkung und greift den iran an. darauf hin kommt die muslimische welt in rage und mischt sich ein. russland wuerde wahrscheinlich die zentralasiatische region "absichern".....das gute an der sache: dann waere die eurokrise endgueltig geloest ;-)

realitaet: china rasselt und japan rasselt und beide einigen sich auf einen verzicht auf die inseln bis 2050 unter federfuehrung der usa als vermittler...

Antworten Gast: Der lauf der Zeit
18.09.2012 13:27
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Die Japaner habe gegen die nun auch militärische Supermacht China keinen Milligramm Chance und die USA haben genug Probleme am Hals

Darum werden sie ihnen nicht helfen können und auch nicht wirklich wollen.
In einem Jahr sind diese Inseln offiziell chinesisch und keiner spricht mehr darüber

Empfehlung: Das Weißbuch der chin. Streitkräfte lesen

Darin werden Sie, sofern geübten Auges, erkennen, daß China von einer militärischen Supermacht weit entfernt ist.

In Bezug auf Führungs-, Leit- und Kommunikationssysteme sind die japanischen Streitkräfte den chinesischen um Jahrzehnte voraus. Die Größe einer Armee sagt nichts über ihre Qualität aus.

Drastischer, simplifizierter Vergleich:
Wenn Sie mit einem napoleonischen Schützenbataillon gegen einen Jägerzug anrennen, bleibt Ihnen welches Resultat?
Richtig, ein großer Haufen roter Gatsch.

Gast: Aus Erfahrung
18.09.2012 12:38
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Freu mich schon, wenn die Japaner den Schwanz einziehen werden

Es gibt auf dieser Erde nichts arroganteres als die Japaner, ich habe dort einige Zeit beruflich leben müssen und kenne sie. Außerdem, die entschuldigen sich für nichts, auch nicht für ihre verbrecherische Vergangenheit vor 1945

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Re: Freu mich schon, wenn die Japaner den Schwanz einziehen werden

Wahrscheinlich haben Sie sich vorher nicht mit den Gepflogenheiten des Landes vertraut gemacht und sind daher aufgetreten wie der Elefant im Porzellanladen.
Japaner sind nämlich sehr höflich und sehr auf Etikette bedacht. Das beginnt bei Kleinigkeiten wie dem Austausch der Visitenkarte (nie aus der Gesäßtasche ziehen, mit beiden Händen festahltend überreichen/annehmen, die Karte nicht nur eines kurzen Blickes würdigen, sondern etwas länger ansehen und am besten noch fragen wie man diesen Namen ausspricht) und zieht sich über viele andere Dinge. Wenn man da als lässiger "i sch... mi nix"-Europäer auftritt hat man jedenfalls schon verloren. Wenn man sich jedoch anpasst merkt man was für freundliche Zeitgenossen die Japaner sind.

Meine Erfahrungen mit Chinesen sind hingegen vollkommen anders. Diese sind oft großkotzig (wir sind das Reich der Mitte und alle anderen eh nur Barbaren), haben schlechte Manieren (gegessen wird schmatzend, rülpsend und mit vollem Mund redend) und treten auch sonst ziemlich präpotent auf. Natürlich gibt es auch dort angenehme Ausnahmen.

 
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