Im Osten der Türkei sind bei einem Anschlag kurdischer Kämpfer auf einen Militärkonvoi am Dienstagnachmittag zehn türkische Soldaten getötet worden. 70 weitere wurden laut Angaben von Sicherheitsbeamten verletzt. Der Konvoi war zwischen den Provinzen Bingol und Mus in Ostanatolien unterwegs, als Mitglieder der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK) Raketen auf die Truppe feuerten. Der Gouverneur der Provinz Bingöl, Hakan Güvençer, bestätigte der Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi den Vorfall.
Rund 200 Soldaten seien in zivilen Fahrzeugen transportiert worden, der von einem Panzerwagen abgesichert wurde. Die PKK-Kämpfer setzten den Angaben zufolge Raketenwerfer ein.
Die PKK wird von der Türkei, der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft. Kurdische Organisationen beklagen eine systematische Diskriminierung ihrer Volksgruppe durch den türkischen Staat.
(APA/Reuters)
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