19.06.2013 16:39 Merkliste 0

Gusenbauer-Plan: Kompromiss für Kiew?

20.09.2012 | 18:13 |   (Die Presse)

Die Ukraine und die Europäische Union sollen sich dem Urteil des Europäischen Menschengerichtshofs (EGMR) beugen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien/Red. Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und der ehemalige EU-Kommissionspräsident Romano Prodi drängten am Donnerstag bei einer Veranstaltung im Renner-Institut auf eine rasche Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der Ukraine. Aus strategischen Gründen müsse die EU dem Land eine Perspektive bieten, so Italiens Ex-Premier. Das Assoziierungsabkommen liegt seit der Verurteilung der ukrainischen Premierministerin Timoschenko zu siebenjähriger Haft auf Eis.

Gusenbauer präsentierte eine Idee, wie der Stillstand überwunden werden könnten. Die Ukraine und die EU müssten sich dem Urteil des Europäischen Menschengerichtshofs (EGMR) beugen, wo der Fall anhängig ist. Der ukrainische Außenminister Grischtschenko signalisierte Zustimmung. „Die Ukraine fühlt sich gebunden an die Entscheidungen des EGMR.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.09.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

1 Kommentare
Gast: Kaiser Franz"
20.09.2012 19:34
0 0

Gute Idee,

leider wird die derzeitige Regierung in der Ukraine dazu nicht bereit sein.

Im Fadenkreuz der Terroristen