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Apple könnte chinesisch-japanischen Inselstreit lösen

22.09.2012 | 12:00 |   (DiePresse.com)

Auf dem zuletzt viel kritisierten Kartendienst sind die Inseln im Ostchinesischen Meer in zweifacher Ausführung angeboten.

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Apple mag sich mit seinem an Pannen reichen Kartendienst für das neue iPhone 5 einigen Unmut zugezogen haben - im Streit zwischen China und Japan um eine Handvoll unbewohnter Inseln könnte der US-Konzern jedoch ungewollt eine diplomatische Lösung gefunden haben. Wie japanische Blogger am Samstag berichteten, erscheinen bei dem Kartendienst die umstrittenen Inseln im Ostchinesischen Meer einfach in zweifacher Ausführung nebeneinander: einmal mit dem japanischen Namen Senkaku und einmal mit der chinesischen Bezeichnung Diaoyu.

"Die Karte bietet die Inseln für jedes Land in eigener Ausführung an. Ist das Apples Botschaft an uns Zivilisten, dass wir uns nicht in einen sinnlosen Streit hineinziehen lassen sollen?", schreibt ein japanischer Internnutzer. Der Territorialdisput eskalierte jüngst, nachdem die japanische Regierung drei der Inseln aus japanischem Privatbesitz aufgekauft hatte. Bei landesweiten Protesten in China kam es wiederholt zu Übergriffen auf japanische Autos, Geschäfte und Restaurants.

Apple hat sich mit seinem Kartendienst, der in dem neuen Multimediahandy die beliebte Anwendung Google Maps ablöst, einen Bärendienst erwiesen. Brücken wirken, als wären sie geschmolzen, Ortsmarken sind falsch gesetzt, große Städte vom Erdboden verschluckt. Während Branchenkenner den Kopf über die unprofessionelle Software des Betriebssystems iOS 6 schütteln, reagieren viele Nutzer mit Galgenhumor auf die Pannen. Der US-Konzern gelobte Besserung.

(APA/AFP)

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13 Kommentare
Gast: Take one und es ist ein klax to be free
23.09.2012 15:34
0 0

Tim Cook ist kein guter Nachfolger von Steve Jobs

Steve Jobs hat sich stets um sehr gute Produkte gekümmert. Bis auf dem mobile.me Debakel ist nichts so schlimmes passiert.

Jobs war ein Perfektionist, hat sein ganzes Herblut in Apple gelegt und war ein herausragender Vorstandsvorsitzender, zumindest was die Ergebnisse betrifft. Menschlich dürfte er jedoch keineswegs der Einfachste gewesen sein. Wäre er menschlich auch ok gewesen, wäre er sogar noch schneller weitergekommen.

Tim Cook, der Jobs' Lebenswerk geerbt hat, ist aber der Patentstreit mit Samsung und anderen Marktbegleitern wichtiger als funktionierende Produkte. Das sieht man hier klar und deutlich.

iMacs und MacPros haben noch immer keinen USB 3.0 Anschluß, das neue iPad wird sehr heiß und iTunes Author hat anfänglich nicht perfekt funktioniert. Front Row (eigentlich eine gute Erfindung) hat schon Jobs eingestampft, hätte aber noch enormes Potential.

Und was war mit dem Umweltzertifikat? Das neue Apple-Management dachte, es nicht zu brauchen!

Oder was war mit den Angstellten der Apple Stores?

Alles Fehler, die Jobs nie passiert wären!

Heute würde er sich noch besser überlegen, wem er sein Lebenswerk vererbt!

Gast: phj
23.09.2012 13:26
0 0

Apple könnte chinesisch-japanischen Inselstreit lösen

B´soffene Geschichte ?
Anders kann ich mir diesen Artikel nicht erklären.

Gast: ihc habä aynä rechts reib sweche!
23.09.2012 09:58
1 0

dafq?

Das heisst auf in China verkauften Iphones gehöre die Inseln zu China und auf in Japan verkauften zu Japan?

Hoffentlich nur ein Fehler!

Auch wenn ich den US in vieler Hinsicht sehr kritisch gegenüberstehe, eines Haben sie den europäischen Politikern und CEOs voraus: Sie haben daraus gelernt, daß sie in China nur betrogen werden und ihnen dort nichts als Lügen aufgetischt werden - und haben folgerichtig schon vor Jahren begonnen sich massiv aus China zurückzuziehen.

Ich denke / hoffe daher nicht, daß diese Doppeldarstellung der offiziellen US Meinung entspricht, und vermute viel eher, daß dies durch einge Kleingeister im Apple Management geschehen ist, die glauben durch die chinesische Darstellung in China bessere Chancen zu haben.

Die Konzernspitze sollte diese Manager jedoch fragen wozu? Damit China des iPhone5 schneller kopiert? Jede vernünftige Konzerleitung wird versuchen ihre Flagschiffe wegen des fehlendem Schutzes der intellectual property NICHT in China zu vertreiben.

Und zu den Inseln selbst: Moralisch haben für mich die Chinesen durch ihre aggressive Haltung und sie gewalttätigen Protest vergangene Woche jeden Anspruch verloren. Ich möchte die Inseln unter der Kontrolle Japans sehen.

Das wär eine innovative Lösung!

:)

Made in USA

Zu beginn des vorigen Jahrhunderts wurden Produkte aus Deutschland - auf britische Initiative hin - mit dem Siegel "Made in Germany" verpflichtend versehen. Britische und amerikanische Konsumenten sollten damit die Möglichkeit erhalten, diese Produkte zu meiden. Dies gelang in großem Maße.
"Made in Germany" avancierte nach dem 1. WK - sehr zum Entsetzen der Briten - trotzdem zu einem Gütesiegel der Qualität.

Für Produkte aus den USA ist ein derartiger Aufstieg mangels Qualität nicht zu erwarten!

Gast: Be-obachter
22.09.2012 17:38
1 2

Weiss nicht, worüber sich die Chinesen aufregen.

Sie hätten ja ebenfalls die Inseln käuflich erwerben können.
Wahrscheinlich waren sie zu geizig dafür...

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben...

Re: Weiss nicht, worüber sich die Chinesen aufregen.

Da kommt aber noch ein Aspekt dazu: Aus Sicht Chinas waren die Inseln bisher chinesisches Staatsgebiet in Besitz einer ausländischen Person. Durch den Verkauf an Japan wurde nun daraus japanisches Staatsgebiet.
Das wäre wie wenn der Staat Österreich jenen Bauern mit ungarischem Grundbesitz diesen abkaufen würde und zu österreichischem Territorium erklären würde. Die Ungarn wären wohl wenig begeistert...

Gast: hanaeas
22.09.2012 17:20
3 0

h

und die rohstoffvorkommen auf den inseln, um dies eigentlich geht, verdoppeln wir auch einfach, oder wie?

4 2

Noch immer Sommerloch?

Toller Artikel liebes Presse-Team! War euch mal wieder faad und gabs keine echten Nachrichten?

6 1

Gute Idee!

Und da schimpfen immer alle auf Apples "Reality Distortion Field"! Das Modell hat Zukunft:
- Einen Extra-Kosovo für die Serben
- Ein Naher Osten ohne Israel für alle Hamas. Anfänger
- Und Österreich bekommt wieder alle Ländereien der Monarchie

So macht Apple alle happy!

12 0

vielleicht ...

... könnten unsere politiker helfen: mit 2-sprachigen ortstafeln kennen sie sich ja aus :-)

Gast: Gast38745bcjkirf6i8
22.09.2012 12:50
7 10

Apple-Mist

Von Marketinginvestitionen allein kann es kein gutes Produkt geben

Im Fadenkreuz der Terroristen