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Inselstreit: Ostasiatische Wasserschlacht

25.09.2012 | 18:19 |  Von unserem Korrespondenten FELIX LEE (Die Presse)

Im japanisch-chinesischen Zwist um fünf unbewohnte Inseln im Ostchinesischen Meer steigt nun auch Taiwan in den Ring. Taiwanische und japanische Schiffe lieferten sich ein Scharmützel - mit Wasser.

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Peking. Seit Wochen streiten China und Japan um fünf unbewohnte Inseln im Ostchinesischen Meer. In beiden Ländern kam es bereits zu nationalistischen Protesten. Und auch mit Militärschlägen haben ranghohe Politiker und Generäle beider Länder gedroht. Am Dienstag ist es nun tatsächlich zum ersten Gefecht um die Inseln gekommen, die die Japaner Senkaku nennen und die Chinesen Diaoyu – aber nicht zwischen Japan und China. Die Auseinandersetzungen lieferten sich Japaner mit Taiwanesen.

Begleitet von zehn Booten der Küstenwache haben sich am frühen Morgen rund 50 taiwanische Fischerboote den Inseln bis auf zwölf Seemeilen genähert. Japanische Patrouillenboote warnten zuvor per Lautsprecher, dass die Fischer unerlaubt in japanische Gewässer vordringen würden. Doch die Flotte steuerte unbeirrt auf die Japaner zu. Erst als die japanischen Boote Wasserwerfer einsetzten, kehrten die Taiwaner um. Der japanische Fernsehsender NHK zeigte auch Bilder, auf denen die taiwanischen Boote mit Wasserwerfern zurückschossen. Inzwischen hat sich die Lage beruhigt.

 

Öl- und Gasvorkommen vermutet

Die japanische Regierung sieht den Vorstoß des eigentlich befreundeten Nachbarn als eine „ungeheure Provokation“ und legte Protest ein. Taiwan wurde zwar bis zum Zweiten Weltkrieg ebenfalls von Japan unterdrückt. Doch weil die von den Kommunisten regierte Volksrepublik wiederum Taiwan als abtrünnige Provinz betrachtet und die Regierung in Taipeh nicht anerkennt, gelten Taiwan und Japan als Verbündete.

Im Streit um die Diaoyu/Senkaku-Inseln scheinen viel beschworene Freundschaften indes keine Rolle mehr zu spielen. So wie Tokio und Peking Anspruch auf die Inseln erheben, hat es auch Taipeh auf das Gebiet abgesehen. Neben den Fischbeständen im umliegenden Gewässer vermuten alle drei Regierungen große Öl- und Gasvorkommen.

Auslöser für die jüngste Zuspitzung war der Kauf von drei der fünf Inseln durch die japanische Regierung von einem Privatmann. Sie wollte dem Gouverneur der Stadt Tokio zuvorkommen, der als populistischer Nationalist mit antichinesischen Parolen auf Stimmenfang ist und die Inseln aufkaufen wollte. Doch Peking sah diesen Kauf als Provokation an und schürte wiederum in China antijapanische Proteste. In einigen Städten kam es sogar zu Übergriffen auf vermeintlich japanische Einrichtungen.

In Taiwan wiederum hat sich Premierminister Ma Ying-Jeou an die Spitze der antijapanischen Bewegung gesetzt. Im August hatte Ma zwar vorgeschlagen, die vermuteten Rohstoffressourcen gemeinsam anzugehen. Auf die Souveränitätsansprüche will aber auch er nicht verzichten.

Nach Japans verlorenem Weltkrieg gingen die Inseln zunächst an das US-Militär. Anfang der 1970er-Jahre übergaben die Vereinigten Staaten sie aber an Japan – damals unter heftigem Protest der Taiwaner. Die Volksrepublik steckte damals noch zu sehr in den Wirren der Kulturrevolution, um sich mit den Inseln zu beschäftigen. Erst seit Mitte der 1990er-Jahre erhebt auch China verstärkt Anspruch. Schon in den 1970er-Jahren ganz vorne bei den Protesten in Taiwan dabei: Ma Ying-Jeou. Seine Politisierung geht auf den Inselstreit zurück.

 

Erster chinesischer Flugzeugträger

Parallel zum japanisch-taiwanischen Inselstreit traf Japans Vizeaußenminister Chiwao Kawai am Dienstag in Peking auf seinen chinesischen Kollegen Zhang Zhijun. Zu einer Annäherung kam es aber nicht. „China wird niemals ein einseitiges Handeln Japans tolerieren, das die chinesische territoriale Souveränität beeinträchtigt“, hieß es aus dem chinesischen Außenministerium. Japan wiederum pocht auf „seine territoriale Unversehrtheit“.

Ebenfalls am gleichen Tag hat Chinas Verteidigungsministerium verkündet, dass die chinesische Marine ihren ersten Flugzeugträger erhalten habe. Wann das Kriegsschiff seinen Dienst aufnehmen wird, ging aus der Ankündigung nicht hervor.

Auf einen Blick

Die USA kontrollierten nach dem zweiten Weltkrieg die umstrittenen Inseln, Anfang der 1970er-Jahre übergaben sie den Archipel an Japan – unter heftigem Protest Taiwans. China steckte zu dieser Zeit in den Wirren der Kulturrevolution und zeigte kein Interesse an der Inselgruppe. Erst seit Mitte der 1990er-Jahre erhebt Peking verstärkt Anspruch.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.09.2012)

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31 Kommentare
 
12

Lasst sie doch!!

Unsere Mutter Erde hat ohnehin mit Übervölkerung zu kämpfen.

Gast: Peacekeeper
26.09.2012 18:00
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Ostasiatische Wasserschlacht

Möglicherweise sollten wir alle unsere Kriege-
nur mit Wasserwerfern führen?

Gast: bayer
26.09.2012 17:59
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wasserspiele

Früher lief sowas mal bei uns im Fernsehen und hieß "Spiel ohne Grenzen".
San de denn olle Damisch!!

Frage

Wer wer ist eigentlich dieser chinesische Agent der hier jeden China-negativen Kommentar mit Minus bewertet. Es ist nämlich höchst verdächtig mit welcher Pentranz dies erfolgt und ich wuerde es geradezu erwarten, wenn China eine Person beauftragt hat, die österreichischen Medien nach China Artikeln und Kommentaren zu durchforsten und entsprechenede Meldung nach Peking zu machen.

Wenn dieser gehirngewaschene aber unnötige Chinese dann bei jeder Gelegenheit auch gleich immer ein Minus klickt wuerde das vollkommen ins Bild passen.

Möge er gerne melden, was sich der Westen ueber China denkt!

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Re: Frage

ich bin ein Chinese. ich finde, dass was du schreibst, teilweise ist die leider die wahrheit, teilweise ist uebertrieben. minuszeihen habe ich vorher nicht gemacht, da es mir egal ist. hier bewerte ich minus, da es eine blind hass herrscht. es ist nicht in ordnung.

Re: Re: Frage

Bitte melde dich. Wir müssen für eine bessere Welt arbeiten - tun wir dies gemeinsam?

Re: Re: Frage

Danke für die Offenheit. Ich habe 4 Jahre in China gelebt und auch eine gute Zeit gehabt. Andererseits ist mir vieles schrecklich auf die Nerven gegangen. Besonders wie du sagst hat mich dieser Haß auf die Japaner gestört. Ich weiß, daß dieser von der Regierung massiv gezüchtet wird, aber der Krieg ist seit 70 Jahren vorbei! Ich habe versucht wenigstens meine chinesischen Mitarbeiter zu ändern und sie vom Haß wegzubringen - doch es brach immer wieder durch. Ich erinnere mich an meine rechte Hand, ein chinesischer Ingenieur der mir einmal sagte, he wants to throw an A-bomb on Japan. Er war keine 30 Jahre alt - ich kann nicht verstehen wie Menschen so manipuliert werden können.

Als ich dann meine japanische Frau heiratete waren all meine chinesischen Kontakte voller Bewunderung. Ein chinesischer Vice President einer Staatsfirma sagte mir: Oh, eine Frau besserer Klasse (gemeint war: als Chinesinnen).

Ich verstehe vieles nicht. Da ist diese Bewunderung (vielleicht auch Neid) über Japan als modernes Land, vieles wird nachgemacht, Japan reisen sind in, viele emigrieren nach Japan, und dann ist da dieser endlose Haß.

Kannst du das reklären?

Taiwan sollte sich besser nicht einmischen!

Möge doch die USA nur kurz androhen, Taiwan die militärische Unterstützung zu entziehen - und schon würde Taiwan ganz ruhig sein und die Szene verlassen!

Gast: Basilikum
26.09.2012 01:35
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viel werfen wasser

wie erheiternd: renitente japaner, chinesen, die demonstrieren, u taiwaner, oder waren es nun taiwanesen, taiwanistische?presse auch manchmal für kleine scherz gut *lol*

So einfach gehts!

... und schon spricht niemand mehr über die enormen internen Wirtschaftsprobleme Chinas, das drohende Hard landing der Wirtschaft oder die enorme Verschuldung Chinas..., von Korruption, Unterdrückung, weitverbreitetem Menschenhandel in der Volksrepublik ganz zu schweigen!

Die Propaganda und imperialistische Politik Chinas ist einfach widerlich!

Deshalb habe ich beschlossen nichts mehr Made in China zu kaufen - und hoffe, daß andere aus moralischen Gründen diesem Weg folgen. (Seiither landet wieder Qualität im Einkaufswagen!)

Warum sich jetzt auch noch das normalerweise Japan-freundliche Taiwan wichtig macht ist mir noch nicht klar - wir werden jedoch rasch sehen welche Spielchen hier gespielt werden.

Antworten Gast: werbistdu
25.09.2012 22:29
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Re: So einfach gehts!

tolle Einstellung!
Ich meide schon lange ganz bewußt Produkte "made in China", so weit es möglich ist.
Diese verbrecherische, verlogene Kommunistenbagage darf niemals die Oberhand bekommen.

Antworten Antworten Gast: Hacklwerfer
26.09.2012 04:16
0 5

Re: Re:Diese verbrecherische, verlogene Kommunistenbagage darf niemals die Oberhand bekommen.

Gehts eh noch?

WO ortest Du in China eine "verlogene Kommunistenbaggage"?

Ich glaube Du hast die "verlogenen Neo - Oligarchen" - die "Mitschneider" der globalen Menschenabzocker - die "Abziehbilder" der Hollywood-Schöne-Welt-Träumer - gemeint.

Antworten Antworten Antworten Gast: Hacklzurückwerfer
26.09.2012 13:22
2 0

Re: Re: Re:Diese verbrecherische, verlogene Kommunistenbagage darf niemals die Oberhand bekommen.

Tja, real gelebter Kommunismus eben. Es gibt nur entweder diesen Kommunismus, Stalinismus, oder gar keinen Kommunismus.

Gast: Herbstrolle
25.09.2012 18:41
0 0

Oje jetzt gehen sie mit Sprenkelanlagen

aufeinander los. Wir könnten ihnen noch ein paar Wasserbomben liefern.

Aber immer noch besser als sie werfen mit Reisbällchen und Essstäbchen :-)

Gast: law122
25.09.2012 16:19
4 1

taiwan als schoßhündchen des aggressors china

gehört mit in die schranken gewiesen!

dem chinesichen imperialismus, resultierend aus der chin. wirtschaftl. macht, des 21.jhdts sollte von der weltgemeinschaft dringendst einhalt geboten werden bevor ein neuer krieg in SO asien entbrennt.

um unser aller willen!

Gast: Eine historische Tatsache.
25.09.2012 14:57
3 8

Die Inseln gehören zu China oder Taiwan, die Japaner haben dort nichts verloren

In der Zeit ihres Imperialismus haben die Japaner diese Inseln besetzt, auch koreanische Inseln rechnen sie noch immer zu ihrem Territorium.
Und im übrigen glaube sie noch heute, sie seien ein Herrenvolk. In ganz Asien werden die Japaner gehasst, beginnend von China bis Indonesien.
Im Unterschied zu den Deutschen habe sie sich für ihre furchtbaren Verbrechen in der zweiten Hälfte des 19. und in der 1. Hälfte des 20.Jahrhunderts nie entschuldigt. Darin gleichen sie den Türken, die sich für ihre vielen Verbrechen der Vergangenheit auch nie entschuldigten.

Falsch!

Die Chinesen werden ins ganz Asian gehaßt - nicht die Japaner! Japaner sind in vielen Ländern der Region geachtet.

Und ich schreibe dies weil ich jahrelang dort gelebt habe!

Haben sie schon einmal darüber nachgedacht, dass dieser Unsinn der fehlenden Entschuldigung ant-japanischer Propaganda entstammen könnte? Wenn nicht bitte nachholen! Oder können sie mir erklären warum Japan viele Milliarden an Entschädigung zahlte und zahlt?
Gehen sie doch eine Minute auf die Website des Japanischen Parlaments - gerade heute finden sie dort einen Artikel der sich mit einer Parlamentsdebatte wegen der Entschädigung der Comfort-Frauen befasst. Hören sie doch auf andauern diesen Propaganda-Unsinn von wegen fehlender Entschuldigung nachzuplappern und fangen sie an zu akzeptieren, daß Japan heute eines der geachtetsten Völker der Welt ist - mit einer Demokratie, hoch entwickelt, wirtschaftlich stark und mit gut ausgebildeten Menschen!

http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_war_apology_statements_issued_by_Japan


Antworten Gast: süß-sauer
25.09.2012 20:33
5 1

bin nicht so einverstanden.

Zuerst entschuldige ich mich für mein schwaches Deutsch. Als Franzose ich hübe, aber Deutsche Grammatik ist nicht so einfach. Also die Japaner sind vielleicht nicht sehr gemocht in Asien, aber immerhin nicht so gehasst wie die Chinesen. In Indonesien sind die Chinesen am meisten gehasst, meistens weil die Chinesen-Indonesiern die dort den Macht haben behandeln den Volk wie Sklaven. Deswegen waren viel davon während die Revolte von 1998 getötet. Ich gehe noch oft dort da meine Frau Indonesierin ist, und die Japaner sind in vergleich zu den Chinesen gemocht, da sie dort massiv investieren.
Frag mal auch die Vietnamesen, und die Philippinern was sie von China denken. China spielt das gleiche wie Senkaku, mit Paracel und Spratly Inseln. Diese Inseln gehören seit Ewigkeit zu Vietnam, Philippine und Malaysia, und haben überhaupt nicht mit China zu tun. Nun China nutzt seine Macht weil diese Ländern in gegenteil zu Japan sich militärisch nicht gegen China wehren können. Seit 1946 stehlen China stück pro Stück Inseln an diese 3 Ländern, und sie bauen jetzt dort Flughafen und Kaserne um die China See zu kontrollieren.
Und wegen Senkaku, hatte China sich nur seit 1972 geäußert, weil in 1969 Studien gezeigt hatten, daß es dort eine Menge Öl und Gas gibst. Und trotz ich keine besondere Sympathie für Japan habe, sie senden das Zeichen, dass man jetzt durchhalten soll, um Eroberungslust den Chinesen zu stoppen.

Re: bin nicht so einverstanden.

Vielen Dank "suß-sauer" für Ihren Kommentar, den ich besonders schätze da Sie sich als Ausländer hier zu Wort melden.

Leider sind viele Kommentare hier von Leuten geschrieben, die mit dieser Region nichts am Hut haben und vermutlich weder China noch Japan je besucht haben. Man muß in China gelebt haben um zu verstehen, welch schrecklichen und widerlichen Anti-Japan-Propagandafeldzug die chinesische Regierung (via CCTV etc.) seit Jahren betreibt. China gießt bewußt Öl ins Feuer und hetzt die Bevölkerung, welcher bewußt Bildung vorenthalten wird gegen Japan auf. Leider gibt es dann in Österreich viele Menschen die dies dann unreflektiert nachplappern.
Mich erinnert dies irgendwie an den unterschweligen Anti-Amerikanismus hier zu Lande: In diesem Fall halt Anti-Japanismus, was ja aufgrund der engen Bande Japans mit USA gut zusammenpaßt.
Ich begrüße sehr, daß Sie das im Vergleich zu China gute Image Japans in vielen Ländern der Region erwähnen.

Was wirklich betroffen macht ist, daß österreichische Bürger es bevorzugen eines der kriminellsten Unrechtsregime zu unterstützen, anstelle die Position des modernen Japans zu studieren. Japan ist praktisch das einzige hochentwickelte Land Japans, zahlt Milliarden Doller Wirtschaftshilfe an China, investierte Milliarden in die VR, ist eine bedeutender Arbeitgeber und Lieferant für Hochtechnologie - muss sich dieses Land wirklich dauernd ans Bein pinkeln lassen?

Antworten Antworten Antworten Gast: süß-sauer
25.09.2012 22:47
4 1

Re: Re: bin nicht so einverstanden.

Chinesen sind schon Xenophob im vergleich zu die meistens Asiate dass ich kennengelernt habe. Wenn es um Geschäft geht, sind sie immer höflich und nett, aber das war's. Aber in Privatleben, die mischen sich kaum mit anderen. In Frankreich sind sie ca. 500 000, aber sie heiraten meistens nur mit andere Chinesen. Vietnamesen und Kambodschaner haben dagegen kein Problem mit Europäer zu leben.
Während die Olympische Flamme durch Europa lief, es war lustig wie die chinesische Medien manipuliert waren, und zeigten nur Bild wo alles schön sah, trotz massive Protest wegen Tibet Freiheit (auch ein Land das eigentlich nicht mit China zu tun hatte und trotzdem zwangsbesetzt ist). Aber wir Europäer sind zu blöd. Um mehr Geld zu verdienen, unsere Multinationale haben massiv nach China verlagert, unsere Wirtschaft abgeschwächt und damit die Chinesen verstärkt. Die riesen Verträge dass Airbus, VAG, Alstom und Co. in China haben, es ist nur kurzfristig. Patent in China gibt es nicht, alles wird kopiert von den lokalen Partner, nachproduziert, und in 10 oder 20 Jahren diese Firmen machen kaum Gewinn mehr in China. Die Japaner in vergleich sind kreativ, und investieren auch in andere Kontinente.

Re: Re: Re: bin nicht so einverstanden.

Da haben Sie aber noch Glück gehabt, daß sie Chinesem im Geschäftsleben immer als höflich und nett erlebt haben - die können auch anders:

Da saß ich doch mit dem Präsidenten einer der größten chinesischen Maschinenfabriken am Tisch und diskutierte wer wohl die Kosten in EURO-Millionenhöhe (Pönalen) für den Lieferverzug tragen wird, die uns dadurch entstanden sind, dass diese chinesische Lieferfirma wegen Qualitätsmängel in Folge absolut ingnoranter Inkompetenz wichtige Maschinenbauteile 3 mal anfertigen mußte, nis sie halbwegs den Qualitätsanforderungen entsprachen. Wissen Sie die antwort: Die Chinese wollten mehr Geld, weil ja die Mehrfachanfertigung ja ach so viel gekostet hat. Und was tun sie dann, wenn die chinesische Firma sich weigert zu liefern, es in diesem Land keine Rechtssicherheit gibt und ihre Pönalen in den Himmel wachsen?
Sie akzeptieren, daß keine Pönalen auf die Chinesen übertragen werden, die Chinesen bekommen den verhandelten Preis und sie sitzen auf den Pönalen und den Mehrkosten für alle Inspektionen, etc.

China ist das ignoranteste und egoistischste Land dem ich jemals begegnet bin.

Inzwischen zog sich unser Unternehmen und viele ander auf Grund solcher Erfahrungen aus China zurück. Die Zeichnungen werden inzwischen vom gleichen Lieferanten für Kopien verwendet, sodass dieser Lieferant nun ein low cost Konkurrent geworden ist - zwar mit miesester Qualität aber der Referrenz dass wir Kunden waren.

...vertippt

Korrektur:
Japan ist praktisch das einzige hochentwickelte Land Asiens. Japan zahlt Milliarden Doller Wirtschaftshilfe an China,...

Komisch

Für den Mist haben´s natürlich alle immer Geld.

Mein Tipp:

sprengts die Insel - das ist möglich, die ist ja ganz klein, und schon ist das thema erledigt, und alles in internationalen Gewässern.

Aber bitte, das Inselsprengen melde ICH zum Patent an. Und zwar mehrere Patente für:

1. rechteckige Inseln, solche, die wohl rechteckig sind aber abgerundete Kanten haben, sowie dasselbe auch für quadratische Inseln
2. Unregelmässig geformte Inseln, die mehr als vier Ecken haben.
3. Das gilt für alle Inseln die dauerhaft mehr als 10cm über die angrenzende Wasserfläche herausragen.

Und fürs Bumm dann ein zusätzliches Patent, Soundengineering muss schon sein.

Das find ich echt lieb!

Kriege mit der Wasserpistole - wenn auch etwas überdimensioniert - zu führen.

Man sollte das generell einführen.

Damit kann man dann auch keine Kriege mehr in der Wüste führen. Oder zumindest nicht lange.

Gast: Hacklwerfer
25.09.2012 11:17
5 0

Wenn kleine Buben gross werden...


 
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