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Inselstreit: Japan sieht keine Kompromissmöglichkeit

27.09.2012 | 06:07 |   (DiePresse.com)

Der japanische Regierungschef betont die Zugehörigkeit zu japanischem Staatsgebiet. Es mache keinen Sinn den Kauf rückgängig zu machen.

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Im Inselstreit mit China ist nach Ansicht der japanischen Regierung "kein Kompromiss" mit der Volksrepublik möglich. Die Führung in Peking habe das Problem falsch verstanden, sagte Japans Ministerpräsident Yoshihiko Noda am Mittwoch in New York am Rande der Generaldebatte der Vereinten Nationen. Die umstrittenen Inseln "sind mit Blick auf unsere Geschichte und internationales Recht integraler Bestandteil unseres Staatsgebiets".

Deshalb habe es auch keinen Sinn, den Kauf von drei der Inseln durch den japanischen Staat rückgängig zu machen, wie es China fordert, sagte Noda. Bei diesem Vorgang sei es nur um die Verstaatlichung eines vorherigen japanischen Privatbesitzes gegangen. Am Dienstag hatten sich in New York die Außenminister der beiden Länder getroffen. Chinas Außenamtschef Yang Jiechi warf dabei seinem japanischen Kollegen Koichiro Gemba einen "groben Verstoß" gegen die territoriale Integrität Chinas vor.

Die umstrittene Inselgruppe, in China Diaoyu und in Japan Senkaku genannt, liegt etwa 200 Kilometer vor der Küste Taiwans und rund 400 Kilometer von Japan entfernt. Vier der fünf Inseln waren bisher in japanischem Privatbesitz, eine gehört der Stadt Tokio. Die japanische Regierung kaufte kürzlich drei der Inseln - was den seit langem schwelenden Konflikt verschärfte. Der Archipel liegt strategisch günstig, die Gewässer gelten als besonders fischreich, und es werden Erdöl und Erdgas auf dem Meeresgrund vermutet.

(APA/AFP)

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5 Kommentare

China am Ende

Da China wegen der wirtschaftlichen Pleite Massenarbeitslosigkeit und Armut droht, versucht das selbst in Korruptionssumpf versinkende Regime oder deren Getreuen, die Bevölkerung als letzte Hoffnung durch Nationalismus hinter sich zu halten. In Wahrheit ist es der Überlebenskampf der kommunistischen Mafiadiktatur.


War ein Versuch...

... aber jeder der die Chinesen kennt hat schon vorab gewußt, daß es sinnlos ist mit denen zu verhandeln. China wird bzw. ist bereits das größte humanitäre Desaster der Gegenwart - ein Volk von 1,3 Mrd. Menschen, bewußt nicht erzogen, bewußt falsch informiert, fast gehirntot, keine Meinungsfreiheit, katastrophale Umweltkatastrophe, Überalterung, Korruption, Prostitution, Mädchenhandel, keinerlei Rechtssicherheit, Wirtschaftskrise,....

Gast: werbistdu
27.09.2012 16:49
6 2

China hat schon ein sehr

merkwürdiges Territorialverständnis.
Immer mehr Gebiete wollen sie auf einmal an sich reißen.
Großmachtsstreben von der gefährlichsten Sorte.
Ich bewundere Japan außerordentlich., weil sie vor diesen kriminellen Machenschaften Chinas nicht in die Knie gehen.
Eine zweite japanische Watschen für China ist längst überfällig.

Re: China hat schon ein sehr

Da hat wieder unser unnötiger chinesischer Spion, der die Aufgabe hat die österreichischen Medien zu überwachen MINUS geklickt. Nicht ernstnehmen und meine volle Achtung vor Japan, das sich durch die andauernden Provokationen nicht erschüttern läßt!

Gast: Christoph_St
27.09.2012 13:59
6 1

Japan

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Japaner durchsetzen und nicht vor diesem grauslichen Regime einknickt, das Leute mit der Straßenwalze überfahren lässt...