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Japan und China liefern sich Wortgefecht im Inselstreit

28.09.2012 | 07:22 |   (DiePresse.com)

China beschuldigt Japan, die Felseninsel "gestohlen" zu haben. Die US-Außenministerin hatte die beiden Seiten zur Zurückhaltung aufgefordert.

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Im Streit zwischen Japan und China um unbewohnte Inseln im Ostchinesischen Meer wird der Ton immer schärfer. In einer Rede vor den Vereinten Nationen in New York beschuldigte der chinesische Außenminister Yang Jiechi Japan, die Felseninseln von China "gestohlen" zu haben, meldeten japanische Medien am Freitag. Die japanische Seite habe daraufhin mit dem Vorwurf gekontert, Chinas Behauptungen entbehrten jeder Grundlage.

Ausgelöst wurde die Krise durch den Kauf von drei der in Japan Senkaku und in China Diaoyu genannten Inseln durch Japan. Um die Inselgruppe gibt es reiche Fischgründe. Außerdem werden große Öl- und Gasvorkommen vermutet.

Clinton fordert Zurückhaltung

US-Außenministerin Hillary Clinton hatte am Donnerstag beide Seiten zur Zurückhaltung aufgefordert. Tokio und Peking sollten in einen Dialog treten, damit sich "die Dinge beruhigen", sagte ein Vertreter des US-Außenamts am Donnerstag nach einem Treffen Clintons mit ihrem chinesischen Kollegen Yang Jiechi am Rande der UN-Generaldebatte in New York. Es gelte "kühlen Kopf zu bewahren". Die USA gingen davon aus, dass Japan und China über die Fähigkeiten und Möglichkeiten verfügen, um gemeinsam daran zu arbeiten, die Spannungen abzubauen.

Die umstrittene Inselgruppe, in China Diaoyu und in Japan Senkaku genannt, liegt etwa 200 Kilometer vor der Küste Taiwans und rund 400 Kilometer von Japan entfernt. Vier der fünf Inseln waren bisher in japanischem Privatbesitz, eine gehört der Stadt Tokio. Die japanische Regierung kaufte kürzlich drei der Inseln - was den seit langem schwelenden Konflikt verschärfte. Der Archipel liegt strategisch günstig, die Gewässer gelten als besonders fischreich, und es werden Erdöl und Erdgas auf dem Meeresgrund vermutet.

 

 

(APA/dpa/Reuters)

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10 Kommentare

So weit kommt es schon:

In der Tageszeitung "Der Standard" erschien ein Propagandaartikel gegen Japan. Geschrieben von einer Person, dem Namen nach koreanischer Herkunft.

Es ist nicht akzeptabel, dass sich österreichische Tageszeitungen sich zu Propaganda gegen ein anderes westliches Land missbrauchen lassen!

Ich protestiere schärfstens und habe darum die bereits die japanische Botschaft in Wien und das österreichische Aussenmisterium eingeschaltet.

Zum Artikel:
http://derstandard.at/1348284093908/Japans-schlechtes-Kriegsgedaechnis

Das imperialistische Gehabe Chinas ist erchuetternd

Die Senkakus sind seit mehr als 100 Jahren unter japanischer (bzw. US) Kontrolle und waren davor wertlose Hindernissee fuer die Schiffahrt. Sie waren nur darum auf Karten eingezeichnet, dass die alten Seefahrer nicht daran zerschellen. Niemand war an ihnen interessiert und niemand wollte sie haben - schon gar niemand hat sich darum gestritten.

Die ersten die sie in Besitz genommen haben waren die Japaner etwa 1895. Die Senkankus gehören zu Japan.

China spielt das gleiche imperialistische Spiel im suedchinesischen Meer, wo China Inseln von Vietnam und den Philippinen raubt.

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Re: Das imperialistische Gehabe Chinas ist erchuetternd

2. du hast erwaehnt, dass die Inseln im 1895 zu Japan gehoehrt. Ich erklaere dir, hier warum:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Japanisch-Chinesischer_Krieg
Schau bitte diese Seite an. In diesem Jahr haben wir den Krieg gegen Japaner verloren. Deswegen ist die Insel mit Taiwan an den Japaner abgegeben wurden. Da 1945 die Japaner kapituliert haben, muessten sie allen Gebiet die im Jahr 1895 aufgenommen haben wieder an China zurueck gegeben.
Ich finde allgemein, dass man unbewohnte Inseln nicht an der Geschichte greifen muss. Jeder wird schon was finden. Es soll einfach nach der Entfernung die Zugehoerigkeit bestimmen. Die Insel ist sehr weit von das Festland Japan (Gemeint die eigentliche Japan-Insel. Okinawa war frueher auch ein eigenes Land). In dem Fall hat die Insel mit Japan nichts zu tun.

Falsch!

Senkakus waren auch vor 1895 nicht Teil Chinas sondern wie von mir erwähnt sozusagen Niemandsland. Kein Staat hat diese Inseln vor 1895 für sich reklamiert!

Da diese Inseln daher nicht zu China gehört haben, bestand und besteht keine Veranlassung diese an China zurückzugeben!

Antworten Gast: shhh1
29.09.2012 01:28
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Re: Das imperialistische Gehabe Chinas ist erchuetternd

So, jetzt nehme ich mal Zeit dir zu antworten. Ich hoffe, dass meine maessige Deutsch dir was ueberzeugen kann.
1. Der Hass von Chinesen auf Japaner. Die Japaner geben nicht zu wasfuer Verbrechen sie waehrend 2.Weltkrieg getan haben. Hier ist eine gute Beispiel.
Schaust bitte diese Wikiseite:
http://en.wikipedia.org/wiki/Nanking_Massacre
Du brauchst nur die Bildern von allen Sprachen ausser Japanisch anschauen. Dann vergleichst mit den Bilder auf Japanischer Seite (日本語). Du wirst schon finden, wie laecherlich es ist.
Es stimmt, dass der Krieg ist schon laengst vorbei. Es stimmt auch, dass in China noch immer viele Filme mit solcher Inhalt gezeigt wird. Aber es ist weiter nicht so schlimm, wenn man von den Leute, die damals miterlebt erzaehlen bekommt. Mein Opa war damals elf Jahre alt und ein Zwangsarbeiter von den Japaner. Er erzaehlt nicht gern davon, aber wenn er was davon sagt, man kann diesen Schmerz und den Hass vor den Augen sehen und spuelen. Mir ist es sicher, dass er den Japanische Soldaten nie verzeihen wird.
Schlimm daran ist, die damalige Beteiligte geben zu, was sie getan haben. Fahren sogar oft nach China um sich zu entschuldigen. Es ist oft im Bild zu sehen, einige alte Japaner vor den damaligen Opfer niederkniet. Es hat mein Herz auch sehr beruehrt. Aber die jetzige Regierung weigert sich. Das macht die Chinesen wuetend. Fuer mich ist es auch selberverstaendlich.
Es ist notwendig den Hass abzubauen. Zwar von beiden Seite. Aber die Japaner muessen mehr tun.

Re: Re: Das imperialistische Gehabe Chinas ist erchuetternd

und noch was: Wieviele Menschen hat den deine Regierung schon umgebracht? Tibetaner in Lhasa, in Sichuan, Uiguren in Xinjiang, Mongolen in der Inneren Mongolei und überhaupt Chinesen die eine andere Meinung haben (siehe Tianamen Massaker). Welches Recht nimmt sich diese kriminelle Regierung heraus die ungebildete chinesische Bevölkerung gegen die Japaner aufzuhetzen. Pfui Teufel kann ich nur sagen! Diese Regierung hat keinerlei Recht auf die Geschichte zu verweisen. Diese kommunistische Regierung ist für Millionen Tote in Mao's Zeit verantwortlich. Diese Regierung hat keinerlei Legitimation Kompensationen zu fordern!

Re: Re: Das imperialistische Gehabe Chinas ist erchuetternd

All das zählt für China nichts. China benimmt sich wie ein wildgewordener Halbstarker in der internationalen Gemeinschaft, bedroht seine Nachbarn Japan, Philippinen, Vietnam, Indien, sogar Russland. China hat international kein Benehmen. Es ist genug! – Die Vergangenheit ist vorbei und wir leben in der Gegenwart! Wir in Europa leben mit den Kriegsgegnern friedlich – Deutschland ist Freund mit Frankreich, Polen, Kroaten, Serben, …. Und wo liegt das Problem in Asien? Hat ein einziger Japaner während der Mob auf japanisches Eigentum hergefallen ist zurückgeschlagen. Hat auch nur ein Japaner Krieg gegen China gebrüllt?
Wer muß hier in der Gegenwart mehr für den Frieden tun? Wohl eindeutig China! All diese Aggression ging von Chinesen aus weil ihr noch immer wie Hyänen über Japan herfallen wollt. Ihr habt nichts gelernt!
Ich bin ab Mittwoch in Japan und werde den Japanern meine volle Unterstützung zukommen lassen!

Re: Re: Das imperialistische Gehabe Chinas ist erchuetternd

Nun hör mal zu: Es geht hier schon lange nicht mehr um Nanking oder die japanische Invasion. China nimmt diese Invasion, bei der sicherlich schreckliche Dinge passiert sind doch nur pausenlos zum Vorwand Japan zu erpressen. Japan hat diesen Krieg verloren, Japan hat mit Tokio die Stadt der Welt, die im 2. WK durch Brandbomben weltweit (!) am meisten zerstört wurde. Tokio war die erste Teststadt für Napalm, Hiroshima und Nagasaki die Teststädte für Atombomben. Japan wurde so sehr zerstört – aber das ist euch nicht genug. Chinesen und Koreaner Entschädigung und bekamen sie reichlich – Japan hat sich um 180° geändert, sein Heer komplett auf Verteidigung umgerüstet und sich dem Frieden gewidmet. Japan hat sich viele Male entschuldigt und hat dem Kriegsopfer China (und anderen Staaten) viele hunderte Milliarden Dollar Entschädigung zukommen lassen. Japan ist der größte Geber von Entwicklungshilfe an China.

Gast: werbistdu
28.09.2012 11:28
5 0

Das kennt man von China nicht anders

Wenn die nicht bekommen, was sie wollen, wenden sie Gewalt an......(Straßenwalze)

Gast: Alien (Dauerzensuriert)
28.09.2012 08:23
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Nationalpark und Schutzzone!

Machts aus dem ganzen ein Naturschutzgebiet, und der Streit um die Resourcen ist beendet...