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Georgien wählt: Milliardär fordert Saakaschwili heraus

01.10.2012 | 07:29 |   (DiePresse.com)

Überschattet von einem Skandal um Folterungen von Gefängnisinsassen, wird heute ein neues Parlament gewählt. 3,6 Millionen Bürger sind zum Urnengang aufgerufen.

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Nach einem extrem aufgeheizten Wahlkampf hat in der Südkaukasusrepublik Georgien am Montagmorgen die Abstimmung über ein neues Parlament begonnen. Die Wahllokale für die rund 3,6 Millionen Berechtigten öffneten um 8 Uhr Ortszeit. Bei der Abstimmung will der Milliardär und Oppositionsführer Bidsina Iwanischwili das Machtmonopol von Präsident Michail Saakaschwili brechen. Geprägt wurde der Wahlkampf von einem Folterskandal in georgischen Gefängnissen.

Die Wahllokale schließen um 18 Uhr MESZ. Danach werden erste Prognosen erwartet. Beide Lager haben betont, dass sie eine Mitgliedschaft Georgiens in der EU und der Nato anstreben.

Bedeutendste Abstimmung seit Revolution

Der Urnengang in der für den Westen strategisch wichtigen Ex-Sowjetrepublik am Schwarzen Meer gilt als die bedeutendste Abstimmung seit der Rosenrevolution von 2003. Der damalige Held Saakaschwili steht heute als autoritärer Führer in der Kritik. Sein Widersacher Iwanischwili gilt mit seinem Bündnis Georgischer Traum als neuer Hoffnungsträger für viele Menschen, die auf mehr Demokratie und Wohlstand hoffen.

(APA/dpa)

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2 Kommentare
Gast: Hacklwerfer
01.10.2012 18:21
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Ähm -

...Frantischek Stonachswili!

Gast: freemanN
01.10.2012 08:26
0 0

Interessante Parallele zu Österreich

Auch ein Bergvolk, dass korrupt ist, und das ein Milliadär davon befreien will - wie Stronaxh in Österreich!

Scheint der Weg von Bergvölkern zu sein!