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Steinbrück wegen Beratertätigkeit in der Kritik

03.10.2012 | 06:22 |   (DiePresse.com)

Der SPD-Kanzlerkandidat ließ sich als Minister von einer Anwaltskanzlei ein Gesetz schreiben und trat dann bei dieser für ein "Fantasiehonorar" auf.

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Der Kanzlerkandidat der deutschen Sozialdemokraten, Peer Steinbrück, gerät erneut in die Kritik wegen seiner persönlichen Kontakte zu Firmen, mit denen er auch als Minister zu tun hatte. Im vergangenen Jahr hielt er einen bezahlten Vortrag bei einer Anwaltskanzlei, die 2008 und 2009 im Auftrag des von ihm geführten Finanzministeriums zwei Gesetze und eine Verordnung erarbeitet hatte. Linkspartei-Chef Bernd Riexinger kritisierte die Verquickung im "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch) scharf.

Für den Vortrag bei der Anwaltsfirma Freshfields Bruckhaus Deringer weist Steinbrück ein Honorar der höchsten Veröffentlichungsstufe - also von mindestens 7000 Euro - aus, wie aus seiner Abgeordnetenseite innerhalb der Internetpräsenz des Bundestags hervorgeht. Nach Angaben des Finanzministeriums in Berlin von 2009 hat die Firma, eine der größten Kanzleien Deutschlands, 2008 das Finanzmarktstabilisierungsgesetz und die Finanzmarktstabilisierungsfonds-Verordnung erarbeitet sowie 2009 ein dazugehöriges Ergänzungsgesetz.

"Würde das nicht wieder tun"

"Jetzt ist wirklich eine rote Linie überschritten", sagte Riexinger dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Es hat mehr als ein Geschmäckle, wenn man als Minister eine Lobbykanzlei ein milliardenschweres Bankenrettungsgesetz schreiben lässt und danach bei derselben Kanzlei für ein Fantasiehonorar als Referent auftritt." Auch der FDP-Abgeordnete Patrick Kurth hält die Angelegenheit für "problematisch". "Steinbrück hat als Minister außer Diensten immer noch Verpflichtungen, die sich aus dem Amt ergeben", sagte er der Zeitung.

Nach seiner Nominierung zum SPD-Kanzlerkandidaten durch den Parteivorstand am Montag hatte Steinbrück bedauert, dass er 2006 in seiner Zeit als Finanzminister bei bundeseigenen Firmen um Millionenspenden für ein privates Schachturnier geworben hatte. "Vom heutigen Standpunkt aus würde ich das nicht wieder tun", sagte er in der ARD.

(APA/dpa)

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16 Kommentare

sozialisten

so sind die"wahren" vertreter der arbeiter.

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Der Bock wird Gärtner


Peer Steinbrück hat im Jahr 2001 alles daran setzte, dass die deutschen Landesbanken weiterhin die Haftung der Länder behalten konnten; und so weiterhin billig mit Steuergeld spekulieren konnten.
Herr Peer Steinbrück hat die Gefahr für die West-LB heruntergespielt.
Herr Peer Steinbrück blieb im April 2008, als Bear Stearns bereits tot war, dem G8-Gippfel fern, obwohl er den Vorsitz hatte,
Sein Sekretär musste im Juli 2008 8,1, Milliarden Steuerzahlergeld für die IKB locker machen.
Herr Peer Steinbrück sprach noch im Mai 2008 von "stabilen, deutschen Banken" obwohl sich im Ministerium und der BAFIN bereits die Berichte stapelten, dass alle "Investments" in CDO crashen werden.
In seiner Amtszeit als Finanzminister musste die HRE gerettet werden.
Und die deutschen Aufsichtsbehörden und das Ministerium haben sehr viel gewusst über die "Off-Balance"-Aktivitäten der Landesbanken und dazu geschwiegen und schweigen und verstecken weiterhin. Gesamtschaden für den deutschen Steuerzahler : Mindestens 500 Milliarden Euro; alleine aus diesen Bankgeschäften.

Gast: "Der kleine Mann"
03.10.2012 15:21
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Die Politik ist zu einem dekadenten, korrupten Saustall verkommen - egal wohin man schaut!


Gast: phantasiehonorare
03.10.2012 14:32
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die sozialisten sind europaweit nur mehr bankenkonzernefreunde und fühlen sich nur den finanzmärkten verpflichtet- die hackler, arbeitnehmer u. pensionisten sind denen völlig egal.


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Re: die sozialisten sind europaweit nur mehr bankenkonzernefreunde und fühlen sich nur den finanzmärkten verpflichtet- die hackler, arbeitnehmer u. pensionisten sind denen völlig egal.

Solange "hackler, arbeitnehmer u. pensionisten" diese Partei nach wie vor stur weiterhin wählen, wird sich eben nichts ändern.

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vorsicht mit aufdecken bei steinbrück.....

der typ schickt nämlich gleich die kavalerie....

Gast: Raffzahn Schani
03.10.2012 10:28
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ESM


Diese Kanzlei soll auch den ESM ausgearbeitet haben

http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP17/460/46072.html

Köstlich....

...der würde sich gut in die Reihe der österreichischen Politiker einordnen.

Gast: Alien (Dauerzensuriert)
03.10.2012 09:19
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Wirklich starker Start!

Schon erstaunlich, was für einen starken Start Herr Steinbrück da hinlegt...

Gast: kalauer
03.10.2012 09:10
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sind die schon auf österreichischem Niveau ?


Gast: kalauer
03.10.2012 09:10
3 0

sind die schon auf österreichischem Niveau ?


Gast: Knaller
03.10.2012 09:09
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Zerstören

Haben alle Leichen im Keller oder herrscht eine Sucht von Leuten, andere Menschen zu zerstören?
Langsam habe ich von Negativpropaganda die NAse voll, egal wen es trifft!

Antworten Gast: Halbwissen
03.10.2012 11:16
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Re: Zerstören

Die meisten die "oben" sind haben schon Leichen im Keller !

Es muß doch der Wille vorhanden sein an die Macht zu kommen. Ohne diesen Willen wird es nicht zu schaffen sein. Dieser ist wichtiger als Talent. Wer alles dafür macht wird eher oben landen als jemand der Talent hat und in den Tag lebt.
Im Profisport werden doch auch alle aufgeklopft die den absoluten Siegeswillen haben, da sie eben ALLES für den Erfolg machen.

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Alle "da Oben" haben Leichen im Keller


Weil nur so sind sie erpreßbar. Und so sind alle anderen Kriminellen geschützt.

Einer mit weißer Weste wäre doch viel zu gefährlich für das Lumpenpack und wird daher niemals nach oben kommen.

Gast: gast 8
03.10.2012 08:12
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wer hat denn absolut nichts zu verbergen????

wie immer wenn jemand intelligent ist und gute Chancen hat versucht man etwas zu finden, auch bei Stornach. In Internet Zeiten sicher möglich...

Antworten Gast: Halbwissen
03.10.2012 11:08
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Re: wer hat denn absolut nichts zu verbergen????

Also ich habe nichts zu verbergen !

Manche Sachen wären mir zwar beinlich ( zB Nasenbohren etc. ) aber ...

Und ich bin sicher nicht der Einzige !