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47-Prozent-Sager: Romney entschuldigt sich

05.10.2012 | 09:55 |   (DiePresse.com)

"Etwas völlig Falsches gesagt": Der Republikaner nimmt seine abschätzigen Bemerkungen über knapp die Hälfte der US-Wähler zurück. In Umfragen holt er auf.

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Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat seine umstrittene Äußerung über Anhänger von Amtsinhaber Barack Obama zurückgenommen. "In diesem Fall habe ich etwas völlig Falsches gesagt", erklärte Romney am Donnerstag im US-Fernsehen.

Der Republikaner hatte sich im Mai bei einer Spendengala abschätzig über 47 Prozent der Wähler geäußert. Diese würden sich als Opfer sehen.  Bei der Wahl am 6. November nicht für ihn sondern Obama stimmen würden.

Die heimlich per Video aufgezeichnete Rede wurde im September auf der Internetseite des linksgerichteten Magazins "Mother Jones" veröffentlicht und entwickelte sich zu einem der größten Handicaps für Romney im Kampf um den Einzug ins Weiße Haus. Nach dem Bekanntwerden hatte Romney seine Äußerungen nur als etwas ungeschickt bezeichnet, sie aber nicht zurückgenommen.

Romney holt in Umfragen auf

Beim jüngsten TV-Duell nutzte Präsident Obama zur Überraschung vieler Anhänger nicht die Gelegenheit, Romneys Wahlkampf-Patzer anzusprechen. Bei dem ersten öffentlichen Schlagabtausch zwischen den beiden Kontrahenten machte Romney eine bessere Figur, was sich auch in jüngsten Umfragen niederschlug. Demnach machte der ehemalige Hedgefonds-Manager und Ex-Gouverneur bei den Wählern Boden gut, liegt aber weiter hinter Obama. Der Präsident ging unterdessen in die Offensive und beschuldigte Romney, bei der jüngsten Fernsehdebatte nicht aufrichtig gewesen zu sein.

(APA/Reuters)

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13 Kommentare
Gast: Hurz IV
08.10.2012 15:33
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"habe etwas voellig Falsches gesagt"

Wahr ist im Gegenteil: 47% Prozent sind kein arbeitsscheues Gesindel.

was war an dieser Aussage falsch?

Romney hat absolut Recht. Der ausufernde Sozialstaat in den USA führt dazu, dass mehr als 50% (und nicht nur 47%) von staatlichen Zuwendungen leben können und nicht arbeiten müssen.
Das Schmarotzertum ist in der USA noch ausgeprägter als in Europa und bei uns ist es schon schlimm!

Antworten Gast: Freiheit
09.10.2012 19:18
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Re: was war an dieser Aussage falsch?

es wundert mich, dass die presse keinen link zum audio bringt damit jeder seine eigene meinung dazu machen kann.
http://www.youtube.com/watch?v=XnB0NZzl5HA
also wo hat er hier jemanden beleidigt? oder stimmt es nicht was er sagt? ausserdem redet er von 47% der waehler von Obama und nicht 47% der bevoelkerung. es stimmt auch dass diese waehler keine einkommenssteuer bezahlen. die groessten ausgabenpositionen der USA sind medicare, etc und sozialleistungen. 2,75 trillionen (in US angaben nicht europa) USD. militaer, verwaltung, sicherheit, schulen, etc machen 1,3 trillionen. es ist doch ziemlich klar, dass diese 47% obama waehler niemanden waehlen werden der ihnen ihre entitlements wegnehmen oder reduzieren will. ich finde romney ist der falsche gegner zu obama aber obama hat keine ahnung was zu machen ist. obama ist ein blender und wird immer einer bleiben.

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Re: was war an dieser Aussage falsch?

Jedenfalls bei uns gibt es kein ausgeprägtes Schmarotzertum. Die allermeisten Leute, die arbeitslos sind, würden nichts lieber tun als arbeiten. Außerdem zahlen wir für Arbeitslosen- und Krankenversicherung ein und in den USA nicht zwangsläufig.

Wenn die Leute in den USA so toll von der Sozialhilfe leben würden, dann würden sie nicht in zunehmendem Maße im Wohnwagen oder im PKW leben.

Re: Re: was war an dieser Aussage falsch?

der von Ihnen angesprochene "trailer park trash" hast sich selbst entschieden so zu leben. Es handelt sich um eine nordamerikanische Lebensweise. Übrigens: Ein groß Teil des "trailer park trashs" geht einer geregelten niedrig bezahlten Arbeit nach. Es handelt sich hierbei also um ehrbare Menschen!

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Re: Re: Re: was war an dieser Aussage falsch?

Ich bezweifle nicht, dass das ehrbare Menschen sind. Auch Arbeitslose sind ehrbare Menschen; die meisten von ihnen bemühen sich ja Arbeit zu bekommen.

So gesehen kann man das Leben in einem Männerheim in Wien auch als eine besondere Lebensweise bezeichnen.

Selbstverständlich gibt es Leute, die eine solche Lebensweise wählen und auch die Wahlmöglichkeit haben. Es ist aber zynisch, das als gewollten Lifestyle hinzustellen. Das trifft selbstverständlich auf die Leute in Indien zu, von denen die meisten auf der Straße in Pappendeckel-Behausungen leben.

Gast: Hellgate
05.10.2012 12:18
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Super, wr wntschuldigt sich

Dann könnte ihr ihn ja getrost zum Präsidenten wählen, liebe Ami.
Viel Spass dann wuhahahahaha

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Re: Super, wr wntschuldigt sich

Ich denke er hat eh recht damit. Ich werde auch nie verstehen, dass es einen Unterschied gibt zwischen Aussagen, die unglücklich verstanden werden können aber tatsächlich nicht so gemeint waren und Aussagen, die man nicht sagen hätte sollen, man aber sehr wohl meint.

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Re: Re: Super, wr wntschuldigt sich

Gemeint ist: Ich werde nie verstehen, dass der Unterschied nicht verstanden wird zwischen Aussagen... Sorry.

Re: Re: Re: Super, wr wntschuldigt sich

Das ist Demokratie: Gewählt wird nur, wer lügt und betrügt! Die, die Wahrheit sagen, haben beim Wahlvolk keine Chance! Wir haben leider keine Chance, dieser Demokratie zu entkommen!

47 Prozent sind also knapp mehr als die Hälfte?

Diese gewagte These würde ich noch einmal überprüfen.

Antworten Gast: Theoretiker
05.10.2012 11:56
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Re: 47 Prozent sind also knapp mehr als die Hälfte?

Wenn man den Satz richtig lesen würde, würde man auch den Sinn dessen verstehen.

Dort steht "seine abschätzigen Bemerkungen über knapp die Hälfte" .. das "über" bezieht sich auf "Bemerkungen"

Re: 47 Prozent sind also knapp mehr als die Hälfte?

In den USA kanns stimmen: Bei der Präsidentschaftswahl 2000 waren auch weniger als 50% die knappe Mehrheit...

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