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Überläufer: "Assad plant Flucht nach Russland"

08.10.2012 | 16:45 |   (DiePresse.com)

Ein ehemaliger Mitarbeiter des syrischen Machthabers behauptet, in Russland würden 300 Wohnungen für den Assad-Clan vorbereitet. Die Türkei beschießt erneut syrische Armeestellungen.

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Der syrische Machthaber Bashar al-Assad will angeblich nach Russland fliehen. Das sagte ein Überläufer dem arabischen Fernsehsenders Al-Jazeera. Abdullah al-Omar war dem Bericht zufolge Mitarbeiter im Pressebüro von Assad und in viele Geheimnisse eingeweiht. Im September sei er in die Türkei geflohen. 

Assad wisse, dass er nicht an der Macht bleiben könne, sagte al-Omar dem Sender. Deshalb wolle er nach Russland fliehen, wo bereits rund 300 Wohnungen für ihn und seinen Clan vorbereitet würden. Die Familie solle nach und nach ausreisen. Assad wolle allerdings internationale Garantien, dass er nicht strafrechtlich verfolgt werde.

Der iranische Außenministers Ali Akbar Salehi geht hingegen davon aus, dass der syrische Präsident nicht an eine Flucht denkt: "Assad glaubt an seinen Sieg, er zeigte sich überzeugt, die Auseinandersetzung in Syrien militärisch gewinnen zu können", sagte er im Nachrichtenmagazin "Spiegel". Der Iran ist einer der wichtigsten Verbündeten Syriens.

Türkei beschießt erneut syrische Armeestellung

Die Türkei hat am Montag nach dem Einschlag einer weiteren syrischen Granate auf ihrem Boden erneut syrische Armeestellungen beschossen. Die Granate sei im Grenzbezirk Altinozu der Provinz Hatay eingeschlagen, sagte ein türkischer Armeevertreter. Die Türkei reagiere auf jeden Beschuss umgehend. Zuvor hatte der Gouverneur von Hatay, Celalettin Lekesiz, gesagt, es seien insgesamt sechs syrische Granaten in ländlichen Gegenden eingeschlagen.

Seitdem am Mittwoch beim Einschlag einer syrischen Granate im Grenzort Akcakale fünf Zivilisten getötet worden waren, hat die türkische Armee auf jeden weiteren Einschlag mit Beschuss reagiert. Die türkische Regierung von Recep Tayyip Erdogan hat sich nach Beginn des Aufstands gegen Syriens Präsident Bashar al-Assad im März 2011 von ihrem früheren Verbündeten abgewandt. Inzwischen unterstützt sie offen die syrischen Aufständischen. Von einer direkten Intervention in dem Nachbarland hat Ankara bisher aber abgesehen.

(APA/dpa)

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13 Kommentare
Gast: rkdzu
10.10.2012 12:39
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Tatsachen statt Märchen -


Die Kämpfe im Stadtviertel Salah al-Din, das seit langem die wichtigste Hochburg der bewaffneten Kämpfer in der Stadt Aleppo im Norden Syriens war, haben aufgehört. Dies teilte am Freitag der libanesischen Satellitensender „Al-Mayadeen“ mit. Die Regierungstruppen sollen dieses sowie eine Reihe von anderen Stadtvierteln völlig unter Kontrolle genommen haben.

Während der Kämpfe um Aleppo wurde eine große Zahl von rebellen Militanten getötet, berichtet die syrische Nachrichtenagentur SANA.

Darüber hinaus seien auch viele Kämpfer, darunter afghanische, saudi-arabische und jemenitische Bürger, gefangen genommen worden, teilt die unabhängige syrische Zeitung „ Al-watan“ mit.


Gast: africano
08.10.2012 18:16
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Assad wird den aualändischen Rebellen ,

nicht so ohne weiteres Syrien überlassen.
Zwar hätten sie dies gerne ,aber sie werden sich täuschen.
Eine Kurz nachricht : Plant Israel eine verdeckte Operation " unter falscher Flagge"
um einen Krieg gegen den IRAN zu beginnen ?

Muss ziemlich was zu holen sein in der arabischen Welt wenn sich die NATO derart rauslehnt ...

... Bin mal gespannt wie das weiter geht. Der "Plan" ist sicher festgelegt, nur bleibt fraglich ob der Weg zum vermeintlichen "Ziel" der richtige ist.

Antworten Gast: Assangwiki
08.10.2012 19:25
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Re: Muss ziemlich was zu holen sein in der arabischen Welt wenn sich die NATO derart rauslehnt ...

Pssst ein Vogerl hats mir vorhin beim Küchenfenster reingezwitschert: Den Boden bekommen Exxon, Shell, Chevron, BP, ENI;
Die Luft bekommt Boing die Menschen bekommt Google, Facebook und Twitter;
Die Museumsrechte bekommt die Queen.

Und alles wurde von einer Task-Force einer Mischung aus: Freimauerer, Tempelritter, Pius-Brüder, Rothschild und meiner Oma (inkl. ihrer Gehhilfe) geplant.

Nicht weiter sagen!

Berichtet ein Überläufer ...

... omg. Wilde Rebellen haben das Sagen, das im Frühjahr gewählte syrische Parlament wird ignoriert. ... Verkehrte Welt.

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Journalist ist kein Traumberuf mehr

Deren frühere Arbeit haben heute die Foristen und das Internet übernommen

Gast: Wasserlaeufer
08.10.2012 14:09
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Also wirklich!

DiePresse! wieder einmal unterm Hund
mit ihrer CIA Disinformation.

Unwahrscheinlich

Mag sein, dass er ein paar Verwandte ins Exil schickt, aber er selbst wird sein Land wohl nicht im Stich lassen.

ich hab gehört Hugo Chavez

nimmt seinen Wahlkampfsieg nicht an und soll in den USA um Asyl angefragt haben...

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Re: ich hab gehört Hugo Chavez

Für Faymann werden in Nordkorea auch schon Wohnungen vorbereitet.

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Schon vor einem Jahr wurde berichtet,

dass Assads FRau auf der Flucht zum Flughafen von Aufständischen gestoppt worden wäre etc. bla bla bla...
Jetzt hätte sie ja wohl 1 Jahr lang Zeit gehabt, ihre vorgeblich geplante Flucht zu realisieren.

Es ist immer wieder aufs neue verwunderlich, zu welchen Propagandameldungen sich unsere Presse her gibt.

Antworten Gast: @Blitzky
08.10.2012 14:29
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Re: Schon vor einem Jahr wurde berichtet,

Journalisten werden hochbezahlt um eben NICHT die Wahrheit zu schreiben.

Die hohen Löhne der Chefredakteure werden heute nicht mehr dafür bezahlt weil sie gut sind sondern weil sie falsch - sein müssen...

Gast: 4x4
08.10.2012 12:31
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Wissen die Redakteure noch warum

bei Al-Jazeera Journalisten freiwillig den Job quittiert haben?

Warum tun sie es ihnen nicht gleich?