Das Eindringen einer Drohne unbekannter Herkunft in den israelischen Luftraum hat aus Sicht eines iranischen Militärs Schwächen in der Verteidigung Israels offengelegt. "Ob nun wahr oder nicht, eine Drohne 100 Kilometer tief in ihrem Luftraum offenbart, dass die Luftabwehr doch nicht so stark ist und dass das zionistische Regime (Israel) militärisch viele Schwächen hat", sagte Jameddin Aberumand, Koordinationsleiter der Revolutionsgarden, am Montag der Nachrichtenagentur Fars.
Auf die Frage, ob das eine iranische Drohne gewesen sei, antwortete der General : "Die Zionisten haben viele Feinde."
Die israelische Luftwaffe hat am Samstag nach eigenen Angaben eine Drohne unbekannter Herkunft abgeschossen. Das unbemannte Fluggerät sei von Westen in den israelischen Luftraum eingedrungen, teilten die Streitkräfte weiter mit. Den Angaben zufolge suchten Soldaten die Region im Jatir-Wald südlich von Hebron am Rande der Negev-Wüste nach Resten ab.
(APA/dpa)
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