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Venezuela: Warum Hugo Chávez triumphierte

08.10.2012 | 18:08 |  Von unserem Korrespondenten ANDREAS FINK (Die Presse)

Präsident Chávez gewann die Wahl in Venezuela mit großem Vorsprung auf seinen jungen Herausforderer Enrique Capriles und darf bis 2019 regieren, um seinen "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" zu vertiefen.

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Buenos aires/Caracas. Am Ende war es doch jene „perfekte Schlacht“, die Hugo Chávez im Wahlkampf beschworen hatte. Ein Triumph, deutlich und vor allem friedlich. Als er am späten Sonntagabend in seiner roten Jacke auf den Balkon des Palacio Miraflores trat und mit seinem Bassbariton die Nationalhymne intonierte, stimmte das ebenfalls überwiegend rotgewandete Menschenmeer unter ihm kräftig ein.

„Es lebe Venezuela“, waren seine ersten Worte, „es lebe das Vaterland, es lebe die bolivarische Revolution!“ Dieser gaben die Venezolaner weitere sechs Jahre, bis zum Jänner 2019 wurde Chávez am Sonntag gewählt, das wären seine Amtsjahre 15 bis 20, wenn seine Gesundheit das denn erlaubt. Niemand kann das zusichern. Und trotzdem errang Hugo Chávez fast zehn Prozentpunkte mehr als sein junger Herausforderer Enrique Capriles Radonski, nach der Auszählung von 90 Prozent der Stimmen führte Chávez mit knapp 55 Prozent.

Capriles räumte seine erste Wahlniederlage überhaupt offen ein – kurz nachdem die Chefin des nationalen Wahlrates das vorläufige Ergebnis verkündet hatte. Hugo Chávez dankte seinen Gegnern für deren Fairness und rief ihnen zu: „Ich strecke euch beide Hände aus, damit wir Brüder werden im Staate Bolivars.“

 

Hohe Inflation und einstürzende Brücken

Doch die Regeln für diese Verbrüderung, die stehen in dem 24-seitigen „bolivarisch-sozialistischen Regierungsvorschlag, der millionenfach im Wahlkampf verteilt wurde“. Kein Venezolaner kann behaupten, er habe nicht gewusst, wer Chávez ist und was er vorhat. Er hat auf jeder Veranstaltung, in jeder TV-Ansprache, in jeder Radio-Einschaltung und sogar in vielen Tweets versprochen, den Sozialismus im 21. Jahrhundert zu vertiefen.

Offenbar halten die Venezolaner das für eine gute Idee, trotz all der Übel, die in den 14 Jahren unter Chávez ihr Land heimgesucht haben: die Gewaltkriminalität, die auch selbst am Wahltag mehrere Menschenleben kostete. Die Korruption, die fehlenden Investitionen, die Inflation von 25 Prozent, die Unfähigkeit der Justiz und Verwaltung, Stromausfälle, Brückeneinstürze und explodierende Raffinerien. All das mag dazu geführt haben, dass Chávez' Vorsprung auf seinen Herausforderer nicht mehr 26 Prozent betrug wie bei der letzten Präsidentenwahl 2006. Aber immer noch verfügt der Comandante über eine solide Mehrheit.

 

Deutlich weniger Zustimmung für die Partei

Dafür gibt es zählbare und fühlbare Gründe. Zählbar wären jene Milliarden, die Chávez und sein Energieminister Rafael Ramirez von den Erlösen der staatlichen Erdölgesellschaft PDVSA abzweigten, um Alphabetisierungskampagnen zu finanzieren, Gesundheitsposten in den Armenvierteln, Volkssupermärkte. Zählbar ist die Reduktion der Armut von 49 auf 29 Prozent – nach Angaben der UN-Kommission für Lateinamerika und die Karibik. Ebenso die Reduktion des Wohlstandsgefälles, des sogenannten Gini-Index, auf 0,41 – laut UN der niedrigste des Kontinents. Zählbar ist das Heer der Studenten an den neuen Universitäten. Und zählbar sind die zigtausenden Wohnungen, die dank chinesischer Kredite und chinesischer Bauarbeiter rechtzeitig vor dem Wahltag bezogen wurden.

Seit Jahren bekommt Chávez selbst in Umfragen 15 bis 20 Prozent mehr Zustimmung als seine sozialistische Partei. Doch diese persönliche Bindung hält nur, solange Chávez hält. Sein wahrer Gesundheitszustand – sorgsam ausgeblendet während des Wahlkampfs – ist das große Fragezeichen dieser dritten Amtsperiode.

Enrique Capriles hat am Wahlabend übrigens Chávez imitiert. Der hatte 1992 vor Kameras das Scheitern seines Putschversuches glattweg eingestanden. Chávez war damals 38 und wusste, dass seine Zeit noch kommen wird. Capriles ist heute zwei Jahre älter als Chávez damals. Und er weiß, dass er es geschafft hat, die zerstrittene Opposition zu einen und 6,3 Millionen Stimmen zu erobern. Im Dezember wählen die Bundesstaaten neue Gouverneure. Dann steht Chávez nicht zur Wahl. Aber seine Politik.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.10.2012)

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84 Kommentare
 
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Gast: capriles-rakowski
09.10.2012 08:51
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wessen pferd im rennen ist es

wohl?

Antworten Gast: vivavenezuelalibre
09.10.2012 21:18
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Re: wessen pferd im rennen ist es

Das des freien - ich meine wirklich freien - Venezuela!

Eres un cochino...

"Du bist ein Schwein..." beschimpfte Chávez seinen Gegner Capriles im Wahlkampf.
Da kennt er sich aus. Die Physiognomie Hugos lässt eine enge Verwandtschaft zum Borstenvieh nicht verleugnen.

Gast: aus caracas
08.10.2012 17:41
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felix austria

Österreichs Wirtschaft kann sich über den Wahlausgange freuen. Heimische Firmen wie Doppelmayr oder Andritz, die große Projekte mitdem venezolanischen Staat am Laufen haben, verdienen stattlich in Venezuela - und profitieren davon, dass Chavez ihnen mögliche Kokurrenz aus den USA vom Leibe hält. Auch haben Österreichs Firmen durch ein gegenseitiges Kopoerationsabkommen erhebliche Vorteile gegenüber etwa deutschen Mitbewerbern. Angela merkel wollte Chávez nie öffentlich die Hand geben, das bekommen die deutschen Unternehemen zu spüren. Österreich war da flexibler - und weitsichtiger. Sollte iregendwann doch die opposition drankommen, kann doppelmayr immer noch die ersatzteile für seine seilbahnen in caracas liefern

Antworten Gast: jodosammaguat
09.10.2012 21:20
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Re: felix austria

Ja, da sind wir gut, im Geschäftemachen mit (Halb-)Diktatoren. Erst die Kommunisten in Osteuropa, dann die Orientalen, schließlich die Sizialisten in Südamerika. Was nichts zwinged Schlechtes heißen soll...

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So schaut's aus

Einer Sardine ist ein Walfisch, der alle Phasen des sozialistischen Aufbaus durchgemacht hat.

Stellen wir uns doch mal vor, Chavez wäre Rechtsnationaler (mit halbdikatorischen Verstaatlichungstendenzen) und nicht Linksnational. Das internationale, hysterische Geschrei der linken Tugendwächter ginge um den Erdball (inklusive Wimmern aus der Hofburg).

Ohne hier auf die sattsam bekannten Details einzugehen, der Mann hat die Demokratie massiv eingeschränkt, Freunde der links verbundenen Augen! Das einfache Menschen den Geschenkeverteiler wählen und zwar so lange bis alles krachte, hat die Geschichte immer wieder bewiesen - bitte lernen! Sich staatsfinanzierte Wahl-Büttel mit Hilfe der gekauften öffentlichen Meinung zu halten, hallooo! Äh, wie war das noch schnell mit den Dauererregten bei Berlusconi? Na eben ;-(

Re: So schaut's aus

Sie haben keine Ahnung, und davon reichlich !!!

Re: So schaut's aus

Sie haben keine Ahnung, und davon reichlich !!

Antworten Antworten Gast: eltienerazon
09.10.2012 21:22
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Re: Re: So schaut's aus

Der venezolanische HC hat die Demokraite sehr wohl eingeschränkt.

Gast: Feuervögelchen
08.10.2012 14:59
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Hier kann jeder sehen wieso es in der EUdSSR nie Volksabstimmungen geben wird.

Ich versteh das Gejammere der NeoCons nicht, dieser Chavez ist bei einer Wahlbeteiligung von über 80% mit einer Mehrheit von über 50% FREI und DEMOKRATISCH gewählt worden!

Der Bush-Gangster wurde durch Interpretation von Löchern in Wahlkarten US Präsident, das ist wahrlich System-demokratisch.

Der Chavez ist mir beim A.... lieber als alle EU und US Politgangster, egal welcher Partei zugehörig.

Viel Glück Hugo und hüte dich vor falschen Propheten aus dem Norden ***ggg***


Antworten Gast: hoitde
09.10.2012 21:22
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Re: Hier kann jeder sehen wieso es in der EUdSSR nie Volksabstimmungen geben wird.

Kommunisten haben in der heutigen Welt nichts verloren.

Faire Wahlen zeigen sich nicht nur an einer korrekten Stimmenauszählung. Außerdem hat er ja auch ein wirtschaftliches Desaster zu verantworten.


Lesen Sie die Berichte von Amnesty International oder Human Rights Watch durch und dann werden Sie schnell feststellen wie Chavez in Venezuela mit der Opposition und Regierungskritikern umgeht.

Einschränkung der Meinungsfreiheit, Einschüchterung von Regierungskritikern, Einsatz der Justiz zur Bekämpfung der Opposition, Einschränkung der Pressefreiheit, Unterdrückung von Andersdenkenden, Verletzung von Menschrechten etc.

Das alles ist Chavez und unter diesen Bedingungen ist es für die Opposition selbstverständlich äußerst schwierig sich frei zu entfalten bzw. kann auch nicht wirklich von fairen Wahlen gesprochen werden. In der Literatur verwendet man dafür den Begriff der elektoralen Autokratie.

Ein Artikel im Standard, falls Sie der Presse nicht glauben, zur Menschenrechtslage:

http://derstandard.at/1342139428670/Human-Rights-Watch-ortet-massiv-verschlechterte-Menschenrechtslage

was für "einschränkung der meinungsfreiheit" bitt?

entgegen den hier und anderswo lancierten gerüchten sind die meisten medien in venezuela in privatbesitz und unterstützen auch die opposition. dass es keine meinungsfreiheit dort gibt ist ja wohl ein hohn! natürlich gibts die, sonst hätte die opposition sich nicht organisieren können und 44% der stimmen einfahren können. die opp. konnte sich sehr wohl frei entfalten, wann werden sie und ihresgleichen endlöich anerkennen, dass chavez von einer mehrheit unterstützt wird und die demokratischen spielregeln, im gegensatz zu seine putschenden gegnern, sehr wohl einhält!

Dann lügen also Amnesty International, Human Rights Watch oder Reporter ohne Grenzen? Interessant ... Ihresgleichen zitiert diese Organisationen doch immer, wenn es darum geht rechte Autokratien anzuprangern.


Die Oppostion hat eben trotz der Einschränkung der Medien, Meinungsfreiheit und Opposition sowie des Einsatzes von Justiz und Polizei gegen Regierungskritiker 44% erreicht.

Aber so einfach ist das eben für Sie, wenn jemand gegen die USA und Kapitalismus vom Leder zieht, ist es völlig unerheblich welcher Methoden er sich bedient.

Re: Dann lügen also Amnesty International, Human Rights Watch oder Reporter ohne Grenzen? Interessant ... Ihresgleichen zitiert diese Organisationen doch immer, wenn es darum geht rechte Autokratien anzuprangern.

Nochmal meine erste Frage !!!

Waren Sie schon mal in Venezuela???

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: ChangeVen
09.10.2012 21:28
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Re: Dann lügen also Amnesty International, Human Rights Watch oder Reporter ohne Grenzen? Interessant ... Ihresgleichen zitiert diese Organisationen doch immer, wenn es darum geht rechte Autokratien anzuprangern.

Genau! Capriles Presidente 2019!

Re: Dann lügen also Amnesty International, Human Rights Watch oder Reporter ohne Grenzen? Interessant ... Ihresgleichen zitiert diese Organisationen doch immer, wenn es darum geht rechte Autokratien anzuprangern.

Meine erste Frage an Sie lautet, waren Sie überhaupt schon mal in Venezuela, oder kennen sie das nur aus der Zeitung und Bilderbüchern ?
2. Frage wenn es in "die Presse", und "derStandart" gleichzeitig steht, ist das dann für sie Die Garantierte Wahrheit?
Machen Sie sich nicht lächerlich !
Zu "AI", "HRW" und Reporter ohne Grenzen müsste es mittlerweile auch bei Ihnen angekommen sein, das diese Organisationen von allen möglichen Geheimdiensten infiltriert sind, und Statements abgeben so wie es gebraucht wird !
Das haben wir gesehen in Libyen, jetzt in Syrien oder Saudi Arabien oder Kathar oder Bahrain oder oder oder, immer so wie es gebraucht wird !
Informieren sie sich mal bei objektiven, seriösen Quellen, was sich seit seiner 14 Jährigen Amtszeit alles zum guten verändert hat, dann
können wir uns hier vielleicht weiter unterhalten !
Ich kenne Venezuela, vor Ort seit den 80ger Jahren, also erzählen Sie hier nicht Sachen die jeder Grundlage entbehren !!!
MfG

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: ihaumio
09.10.2012 21:29
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Re: Re: Dann lügen also Amnesty International, Human Rights Watch oder Reporter ohne Grenzen? Interessant ... Ihresgleichen zitiert diese Organisationen doch immer, wenn es darum geht rechte Autokratien anzuprangern.

AI und HRW von Geheimdinesten inflitriert, um ihnen genehme Meldungen abzugeben? Ich sterbe vor Lachen - ja, sagen Sie ruhig "hoffentlich bald".

Machen Sie es doch kurz: Für Sie ist jeder der den Comandante kritisiert ein Lügner, Spion oder Agent des bösen Westens...


Alle Zeitungen ungeachtet ob bürgerlich-konservativ oder links lügen und auch sämtliche renommierte Organisationen wie Amnesty International, Human Rights Watch oder Reporter ohne Grenzen sind von ausländischen Geheimdiensten unterwandert und manipulieren die Öffentlichkeit.

Das grenzt Paranoia und Ihr Kommentar ist auch nicht wirklich ernst zu nehmen.

Machen Sie es doch kurz: Für Sie ist jeder der den Comandante kritisiert ein Lügner, Spion oder Agent des bösen Westens...


Alle Zeitungen ungeachtet ob bürgerlich-konservativ oder links lügen und auch sämtliche renommierte Organisationen wie Amnesty International, Human Rights Watch oder Reporter ohne Grenzen sind von ausländischen Geheimdiensten unterwandert und manipulieren die Öffentlichkeit.

Das grenzt Paranoia und Ihr Kommentar ist auch nicht wirklich ernst zu nehmen.

was konkret schränkt denn die opposition ein? was?

schon aufgefallen, dass amnesty, human rights watch & co fast JEDE regierung, und jeden staat der welt kritisieren, weil es fast überal menschenrechtsverletzungen durch staatliche organe gibt? jeden staat darum als "diktatur", udn jede regierung als "diktatorisch" zu diffamieren, würde allerdings jedem, der nicht von haß zerfressen ist nicht einfallen. da wird mit zweierlei maß gemessen, bzw. chavez auf eine unerträgliche art dämonisiert. was konkret beschränkt denn die opposition ernsthaft an ihrer fähigkeit sich zu organisieren und frei auszudrücken? die wahlen haben diese vorwürfe als unwahrheit entlarvt, sie haben der ganzen welt gezeigt, dass venezuela eine vorbildliche demokratie ist.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: tutep
09.10.2012 21:35
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Re: was konkret schränkt denn die opposition ein? was?

cjf, du belustigst mich immer wieder.

Re: was konkret schränkt denn die opposition ein? was?

Die genannten Organisationen verfassen zwar Berichte zu allen Staaten, allerdings mit höchst unterschiedlichsten Ergebnissen.

Venezuela gehört eben laut diesen Berichten nun eben einmal definitiv zu jenen Staaten in denen es erhebliche Verletzungen der Menschrechte und Einschränkungen der Meinungsfreiheit sowie der Opposition als solche gibt.

Ein Human-Rights-Watch-Bericht ein paar Monate vor der jüngsten Wahl belegt das eindeutig. Die Verfasser wurden natürlich von Ihrem Commandante konsequenterweise gleich einmal verhaftet und des Landes verwiesen.

Re: Re: was konkret schränkt denn die opposition ein? was?

also was konkret das problem ist können sie nicht sagen? abstrakt auf berichte verweisen, die sie offenbar selber nicht kennen ist ein bißchen schwach... wie schränkt der böse chavez die demokratischen rechte der venezuelaner ein? wie unterdrückt der genau die opposition? wie und wodurch? oder empfinden sie schon die tatsache, das er es wagt demokratische wahlen vier mal in folge für sich zu entscheiden als "unterdrückung"? dann muss ich ihnen sagen: wahlen nach ihrem gusto ausgehen zu lassen ist kein menschenrecht!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: tutep
09.10.2012 21:38
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Re: Re: Re: was konkret schränkt denn die opposition ein? was?

Das eigene Volk zu unterdrücken (ja, das kann man fast sagen) ist auch kein Menschenrecht.

Re: Re: Re: was konkret schränkt denn die opposition ein? was?


Ich habe Ihnen sehr wohl bereits die Hauptkritikpunkte an Chavez, die in besagten Berichten zum Ausdruck gebracht werden genannt. Für eine detaillierte Wiedergabe reicht hier der Platz nicht aus und folglich muss ich mich hier mit den Überschriften aus diesen Berichten begnügen.

Aber wenn Ihnen ein ausführlicher Bericht lieber ist dann hier der Link zum Human-Rights-Watch-Bericht vom Juli diesen Jahres:

http://www.hrw.org/sites/default/files/reports/venezuela0712webwcover.pdf

Alleine die Zusammenfassung der ersten Seiten wird Ihnen bereits das ganze Ausmaß der Chavezschen Misere zeigen.

P.S.: Beleidigungen und Polemik werden Ihnen nicht weiterhelfen und aus Chavez keinen aufrechten Demokraten machen. Das ist leider so.

 
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