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USA verhängen neue Sanktionen gegen den Iran

10.10.2012 | 08:57 |   (DiePresse.com)

Die Strafmaßnahmen richten sich gegen Unternehmen und Personen, die dem Iran Kreditgeschäfte ermöglichen oder iranisches Öl transportieren.

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US-Präsident Barack Obama hat am Dienstag neue Sanktionen gegen den Iran in Kraft gesetzt. Diese richten sich gegen Unternehmen und Personen, die dem Iran Kreditgeschäfte ermöglichen oder für das Regime in Teheran iranisches Öl transportieren.

Der Westen will den Iran mit Sanktionen daran hindern, Atomwaffen zu entwickeln. Die bisherigen Maßnahmen hätten bereits "tiefer gehende und vorzeigbare Ergebnissen produziert", sagte ein Sprecher des Weißen Hauses. Der Iran ist bereits von internationalen Bankgeschäften ausgeschlossen und muss wegen des Boykotts von Ölimporten durch die EU Einnahmeverluste hinnehmen.

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad sprach zuletzt von einem "Psycho-Krieg" und will an dem Atomprogramm festhalten, das nach iranischer Darstellung nur friedlichen Zwecken dient. Israel fordert ein entschiedeneres Vorgehen des Westens gegen Teheran.

 

(APA/Reuters)

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5 Kommentare
Gast: dkg
10.10.2012 12:34
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Wahlkampftaktik -


Israelische und US-Behörden haben in den letzten Tagen trotz öffentlicher Meinungsverschiedenheiten ihre Positionen zur Frage über den Militäreinsatz gegen den Iran deutlich genähert, was einen solchen Einsatz sehr wahrscheinlich macht. Ein Artikel zu diesem Thema wurde in der Zeitschrift Foreign Policy von David Rothkopf, dem berühmten US-Experten auf dem Gebiet internationale Politik, veröffentlicht.

Ein Militäreinsatz wird Obama recht gelegen kommen. Er verliert derzeit Punkte im Wahlrennen gegen den Republikaner Mitt Romney. Dem außenpolitischen Programm von Romney liegt Kritik an Obama zugrunde, der sich „unausreichend hart“ gegenüber dem Iran verhalte und „über israelische Interessen hinweg sieht“.

Sollte der Iran bombardiert werden, wird Romney sein Unrecht eingestehen und Obamas Handlungen unterstützen müssen.


Gast: anti kriegstreiber
10.10.2012 12:16
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Auf diese Weise


haben die Amerikaner und Briten bereits im 2. Weltkrieg gegen Japan agiert .

"Wegen des Embargos Großbritanniens und der USA und weil Japan von den Rohstofflieferungen der europäischen Verbündeten abgeschnitten war, erschien ein Krieg mit den USA und Großbritannien die einzige Alternative zum Verlust des Reiches in der bisherigen Form. Im Besonderen waren die ergiebigen Bodenschätze der niederländischen und britischen Kolonien ein lohnendes Ziel für die Japaner. Die USA stoppten ab dem 4. August jeglichen Schiffsverkehr von und nach Japan. Um auf diplomatischem Weg zu einer Einigung zu kommen, schlug die japanische Seite am 8. August der Regierung der USA ein Treffen zwischen dem japanischen Ministerpräsidenten Konoe Fumimaro und US-Präsident Franklin D. Roosevelt zur Beilegung der Differenzen bezüglich der Lage im pazifischen Raum vor. Nur drei Tage später wurde in Japan die Generalmobilmachung verkündet, da sich keinerlei Einigung mit den USA um das japanische Vorgehen in Indochina und in der Pazifik-Region abzeichnete und die Lage sich für Japan dramatisch zuspitzte. Die Gozen Kaigi, nicht der japanische Kronrat, beschloss am 6. September den Krieg gegen die USA und Großbritannien zu führen, falls die Verhandlungen bis zum 10. Oktober zu keinem Abschluss gekommen seien."

Der Iran wird dadurch instabilisiert und in den Krieg gezwungen.

Antworten Gast: OHHHi
11.10.2012 00:00
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Re: Auf diese Weise Iran

meisten staaten sind vatervirtschaftliche kreaturen.

Re: Auf diese Weise

interessant!

Gast: Hamdudeldei
10.10.2012 10:57
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Neuerliche Aggressionen

... vom "Friedensnobelpreis"-Traeger. Man ist es ja schon gewohnt. Bin schon gespannt, wer dieses Jahr in den erlauchten Kreis der Terroristen und Kriegstreiber aufgenommen wird.