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Sudan: „Brauchen Hilfe nach unserer Scheidung“

10.10.2012 | 17:48 |  (Die Presse)

In Wien befasste sich eine internationale Konferenz mit der Zukunft des Nord- und Südsudan.

Wien/Red/Apa. Im Grenzgebiet zwischen dem Sudan und dem neuen Staat Südsudan tobten auch am Mittwoch Gefechte. Sudanesische Truppen und Aufständische lieferten einander Artillerieduelle. Seit sich vor etwas mehr als einem Jahr der Süden vom Norden abgespaltet hat, kam es immer wieder zu Kämpfen an der Grenze, unter anderem wegen des Streits um die Verteilung des Erdölreichtums. Vor einigen Wochen konnte der Zwist durch ein neues Abkommen etwas entschärft werden. Doch noch ist die Lage gespannt.

„Wir brauchen Hilfe“, sagte der südsudanesische Vizeaußenminister Elias Nyamlell Wakoson am Mittwoch am Rande einer internationalen Sudan-Konferenz in Wien, an der auch Sudans Außenminister Ali Ahmed Karti teilnahm. Nach der „Ehescheidung“ müsse sein neues Land nun gute Beziehungen zum Norden pflegen, sagte Wakoson.


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