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Russland kündigt Abrüstungsvereinbarung mit USA auf

10.10.2012 | 17:58 |   (DiePresse.com)

Nach 20 Jahren ist Schluss: Der russische Vize-Außenminister Sergej Ryabkow kündigte an, dass der Kreml die Übereinkunft über die Abrüstung von ABC-Waffen nicht verlängern werde.

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Russland hat nach 20 Jahren eine Vereinbarung zur Abrüstung von ABC-Waffen aufgekündigt. Das sogenannte Nunn-Lugar-Programm solle nicht verlängert werden, wenn es im Mai 2013 auslaufe, sagte der russische Vize-Außenminister Sergej Ryabkow am Mittwoch der Nachrichtenagentur Interfax. Diese Entscheidung sei aber "keine Neuigkeit für die amerikanische Seite".

Der Minister wies zudem russische Zeitungsberichte zurück, wonach die Einstellung des Programms mit der Anweisung des Kremls zusammenhänge, dass die US-Entwicklungshilfeorganisation USAID ihre Arbeit in Russland einstellen muss.

Der Abrüstungsplan ist nach dem früheren US-Senator Sam Nunn und dem weiterhin amtierenden Senatsmitglied Richard Lugar benannt. Er wurde 1992 nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion angesichts von Sorgen um den dortigen großen Bestand atomarer, biologischer und chemischer Waffen geschaffen. Er richtet sich an alle ehemaligen Sowjetrepubliken und gilt als erfolgreichstes postsowjetisches Programm der USA mit Blick auf Russland. Seit Bestehen trug der Plan nach Angaben der Nunn-Lugar-Internetseite organisatorisch oder finanziell zur Vernichtung von mehr als 6.000 atomaren Sprengköpfen bei.

 

(APA/AFP)

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31 Kommentare
 
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Re: Re: Wenn Russland für den Europa wieder eine Bedrohung darstellen sollte,

Geschichte bitte, die Russen hatten sich im 1. Weltkrieg auf die andere Seite gesellt!! Und hatte anschliessend Österreich den Krieg erklaert bzw. musste durch sein Buendnis in den Krieg! Oesterreich wollte nie Krieg mit Russland weder im 1. noch im 2.

Antworten Antworten Antworten Gast: CS
11.10.2012 12:57
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Re: Re: Re: Wenn Russland für den Europa wieder eine Bedrohung darstellen sollte,

Ja Geschichte: im 2. gabs kein Österreich, da sind wir brav mit Grßdtl marschiert und es teht wohl außer Zweifel wer begonnen hat.

Re: Re: Wenn Russland für den Europa wieder eine Bedrohung darstellen sollte,

und in den Kriegen davor auch ... Napoleon, Habsburg usw. alle habens schon mal probiert dort, .... ich würd den Kspitslistischen Europäern auch nicht übern Weg trauen, schon gar nicht wenn sie von der USA gesteuert werden.

Antworten Antworten Gast: Klartextsprecher
10.10.2012 22:14
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Re: Re: Wenn Russland für den Europa wieder eine Bedrohung darstellen sollte,

Wieso? Die Engländer und Franzosen waren doch während beider Kriege Verbündete der Russen.

Wunderts wen??

Syrien, die Absage zum Raketenschutzschild und politische differenzen und das ständige Wettrüsten der "nicht-ABC" Waffen tragen dazu bei, wenn so einen Vertrag Nordkorea gekündigt hätte wär es wieder eine Warnung gewesen .... .... .... Hauptsache Österreich rüstet ab, das wird gewaltig zum Weltfrieden beitragen!

Antworten Gast: alatheus
10.10.2012 23:43
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"Hauptsache Österreich rüstet ab, das wird gewaltig zum Weltfrieden beitragen!"

Dafür werden die ÖsterreicherInnen auf eine "Vorwarnzeit" von zehn Jahren vertröstet, auf eine "EU-Verteidigung" die seit Jahrzehnten nur in den Köpfen von ein paar Politikern existiert und zu der man auch NICHTS beitragen will - ich zitiere aus dem "Streitkräfteprofil F2", das vor ein paar Wochen vom Generalstab genehmigt wurde:

"Als Beitrag zu einer sich allenfalls entwickelnden EU-Verteidigung werden in erster Linie die vorhandenen robusten Fähigkeiten eingebracht. Darüber hinaus gehende Fähigkeiten, vor allem der Schutz vor Angriffen aus der Luft, weitreichende Panzerabwehr und die weitreichende Feuerunterstützung werden im multinationalen Verbund abgedeckt. Die anzunehmende kürzere Dauer einer derartigen Verteidigung erfordert keine Berücksichtigung der Durchhaltefähigkeit."

"Option B: Bataillon verlegbar (Spezial- und Luftelement) + Nationaler Schutzanteil
Fähigkeit zum Einsatz eines kleinen Verbandes (inklusive Spezial- und Luftelementen) an der EU-Außengrenzen
oder darüber hinaus und das Vorhalten
von Kräften für den adäquaten nationalen Schutz."

Ein Bataillon ... lächerlicher geht's wohl kaum noch. Zehn Jahre lang war noch eine "Framework-Brigade" von 3500 Mann das Planungsziel und jetzt ist man durch den Fähgkeitsabbau der letzten acht Jahre auf unter 1000 Mann herunten.

 
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