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Taliban-Anschlag: 14-Jährige ringt weiter mit dem Tod

11.10.2012 | 13:23 |   (DiePresse.com)

Eine Kugel beschädigte "Teile des Gehirns" der jungen Kinderrechtsaktivistin. Der "barbarische" Anschlag in Pakistan sorgt weltweit für Entsetzen.

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Die bei einem Taliban-Überfall schwer verletzte 14-jährige pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai ist am Donnerstag in eine Spezialklinik in Rawalpindi verlegt worden. Die Überlebenschancen lägen bei 70 Prozent, die Schussverletzung am Kopf habe "Teile des Gehirns" geschädigt, sagte der Arzt Mumtaz Khan. Zur Ergreifung der Täter setzte die pakistanische Regierung eine Prämie von zehn Millionen Rupien aus.

Das pakistanische Militär bestätigte am Donnerstag zunächst nur den Transport der 14-Jährigen nach Rawalpindi, das in der Nähe der Hauptstadt Islamabad liegt, und kündigte weitere Erläuterungen im Laufe des Tages an. Offenbar sollte Yousafzai aber in der dortigen Spezialklinik der pakistanischen Streitkräfte behandelt werden. Zeitweise gab es Planungen, das Mädchen zur weiteren Behandlung ins Ausland zu bringen. Die Ärzte befanden jedoch, dass dies zu gefährlich wäre.

"Widerwärtig und feige"

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bezeichnete den Anschlag auf die Kinderrechtsaktivistin als "widerwärtig und feige". Ban würdigte die "mutigen Bemühungen" von Yousafzai, das in der Menschenrechtscharta verankerte Grundrecht auf Erziehung zu fördern. US-Präsident Barack Obama sei "angewidert" von der Tat, sagte sein Sprecher. Gewalt gegen Kinder sei "barbarisch" und "feige".

Der Anschlag auf Yousafzai wurde am Dienstag im Swat-Tal verübt. Die Provinzregierung lobte eine Prämie von zehn Millionen Rupien (rund 80.000 Euro) für Informationen aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Es gab zunehmend Kritik daran, dass der Anschlag trotz starker Polizeipräsenz im Swat-Tal verübt werden konnte und dass die Täter offenbar unerkannt entkommen konnten. Yousafzai hatte vor drei Jahren damit begonnen, auf einer Blog-Seite der britischen Rundfunkgesellschaft BBC Hinweise über Gräueltaten der Taliban im Swat-Tal zu veröffentlichen.

Die pakistanischen Streitkräfte stehen seit Jahren im Kampf gegen die Taliban, die sich im Nordwesten des Landes verschanzt haben. Die radikalislamischen Taliban haben bereits hunderte von Mädchen-Schulen zerstört, weil sie die weltliche Unterrichtung von Mädchen ablehnen. Die Taliban verteidigten ihre Tat am Mittwoch. Jede Frau, die sich ihnen entgegenstelle, müsse getötet werden, erklärte ein Taliban-Sprecher. Das Alter des Opfers sei kein Grund für Milde.

(APA/AFP)

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40 Kommentare
 
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Re: Was für Feiglinge...

Was für Feiglinge? Ganz durchschnittliche Islamisten.

Gast: Austrianer
11.10.2012 14:34
15 0

Hallo aufwachen Goodies, wo bleibt euer Aufschrei?


nanana...

hätte die 14-jährige in österreich um flüchtlingsschutz angesucht, dann hättet ihr euch wieder mit abschiebungsforderungen überschlagen.

so schauts aus, also vorsicht mit der grossen lippe....

Gast: jujulula
11.10.2012 14:30
12 0

Angst

Ich habe den Eindruck, die "gstandenen" Männer der Taliban fürchten sich vor einen 14-jährigen Mädel!

Hoffentlich wird sie wieder gesund!

Antworten Gast: Henry.S.
11.10.2012 15:12
10 0

Re: Angst

Mich erinnert das Ganze sehr an den Steinzeitkommunismus der Roten Khmer in Kambodscha.
Wenn es nicht so tragisch wäre, so könnte ich diese Dummheit (der Taliban)nur belächeln.

Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel.
Bertrand Russel


Friedenskämpfer

Jeder der diese Mörder "cool" findet sollte auf den Mond weiterleben :(

Weltweites Entsetzen?

Außer in der islamischen Welt.

Antworten Gast: Gast 0000
11.10.2012 14:36
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Re: Weltweites Entsetzen?

VETO: ein normaler Moslem ist kein fanatischer Taliban-Kämpfer!!! Wo ist Ihre Allgemeinbildung???

Antworten Antworten Gast: Affffe
11.10.2012 15:52
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Re: Re: Weltweites Entsetzen?

Wenn irgend eine Person, die schon lange Tod ist angeblich beleidigt wird, empören sich die Muslime, aber hier hören wir keinen Protest.

Nur soviel zu der heuchlerischen Gesinnung.

Sollten die Mulsime tatsächlich so friedfertig sein, dann würden Sie jetzt protestieren.

Geh, red doch keinen SCHWACHSINN!

In unserer Moschee war das Tagesthema und JEDER hat diesen feigen Anschlag verurteilt!!

Hassmenschen geben Negativbewertung.

Dass ihr euch überhaupt noch in den Spiegel schauen könnt...

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Re: Geh, red doch keinen SCHWACHSINN!

Wo ist eure Moschee?

Re: Re: Geh, red doch keinen SCHWACHSINN!

In Wien.

9 0

Re: Re: Weltweites Entsetzen?

Wann gab es jemals Entsetzen oder Proteste in der islamischen Welt gegen einem islamisch motivierten Terroranschlag?

Gibts immerwieder, wenn es in den Medien ist und man somit davon erfährt!

Aber deinesgleichen bekommt sowas ja nicht mit, weil ihr nur Svobodas und Bergers kennts! Schwach und peinlich.

 
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