Norwegens öffentlicher Rundfunksender NRK hat am Vorabend der Bekanntgabe des diesjährigen Friedensnobelpreisträgers vier Favoriten für die Auszeichnung genannt. Um 11 Uhr wird der Sieger bekanntgegeben. Der weißrussische Menschenrechtsaktivist Ales Beliatski, die russische Menschenrechtsaktivistin Ljudmila Alexejewa und der mexikanische Bischof Jose Raul Vera Lopez gehörten zum engsten Kreis, berichtete der häufig gut informierte Sender am Donnerstag. Ein weiterer heißer Kandidat ist demnach die Europäische Union.
NRK berichtete weiter, es gebe Grund zu glauben, dass in diesem Jahr anders als 2011 der Preis nur an einen Empfänger geht. Im Vorjahr wurden Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf, die liberianische Aktivistin Leymah Gbowee und die jemenitische Menschenrechtsaktivistin Tawakkul Karman in Oslo mit dem Preis für ihren Einsatz für Frauenrechte und Frieden ausgezeichnet.
Der norwegische Privatsender TV2 berichtete unterdessen, als Favoriten für den diesjährigen Preis würden der US-Politikwissenschaftler Gene Sharp, die russische Nichtregierungsorganisation Memorial und eine ihrer Vertreterinnen, Swetlana Gannuschkina, sowie die EU gehandelt.
(APA/AFP)
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