Bei dem Anschlag auf einem Markt im Nordwesten Pakistans hat ein Selbstmordattentäter mindestens 14 Menschen getötet. Ziel des Angriffs seien offenbar Mitglieder einer Pro-Regierungsmiliz in dem Ort Darra Adam Khel gewesen, die sich dem Kampf gegen die radikal-islamischen Taliban verschrieben hätten, teilten lokale Behörden am Samstag mit. Die Zahl der Toten könne noch steigen, da sich einige der 25 bei dem Anschlag Verletzten in kritischem Zustand befänden.
Den Angaben zufolge sprengte sich der Attentäter in einem Auto in die Luft. Dabei seien auch 15 Geschäfte und acht Fahrzeuge zerstört worden.
Das pakistanische Militär hat mehrere Offensiven gegen die Taliban und andere radikale Gruppen in der Grenzregion zu Afghanistan gestartet. Doch bisher gelang es nicht, die Netzwerke der Extremisten zu zerschlagen. Daher befürwortet die Regierung die Wiederbelebung traditioneller Milizen zur Unterstützung des Kampfs gegen die Taliban. Doch auch diese Gruppen können bisher kaum Erfolge aufweisen.
(APA/Reuters)
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