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Orbán polemisiert gegen "österreichische Spekulanten"

14.10.2012 | 18:20 |   (Die Presse)

Ungarns Premier stellt Rückstellung von Agrarflächen durch gerichtliche Verfolgung von "Taschenverträgen" in Aussicht.

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Budapest/Wien/Apa/Red. „Ungarisches Land nur in ungarischer Hand.“ Diese bekannte Devise wiederholte Ungarns rechtskonservativer Premier Viktor Orbán vor Landwirten am Wochenende in der ostungarischen Stadt Cegled. „Wir werden den ungarischen Boden vor Spekulanten und Bankern schützen“, tönte er. Das neue Bodengesetz werde den Kauf ungarischen Bodens durch Ausländer völlig verhindern und den durch „Taschenverträge gestohlenen Boden zurückholen“, versprach Orban.

Bei den sogenannten „Taschenverträgen“ soll es sich laut Regierung um Verträge handeln, mit denen sich Ausländer – vor allem österreichische Agrarinvestoren – in den vergangenen zwei Jahrzehnten über ungarische „Strohmänner“ landwirtschaftliche Nutzflächen gesichert haben. Orbán versprach für 2013 solche Veränderungen in der ungarischen Landwirtschaft, für die es „seit 50 bis 100 Jahren kein Beispiel gab“.

Die Botschaft Österreichs in Budapest setzte sich gegen die Vorwürfe gegen österreichische Grundbesitzer zur Wehr. Die Verträge dienten in letzter Zeit als Vorwand, um gegen die Tätigkeit der ausländischen Landwirte in Ungarn – darunter sind viele Pächter – generell zu polemisieren.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.10.2012)

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113 Kommentare
 
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Die Banken klagen über Probleme?

Da packt mich das heulende Elend. Sich an den Göttern der Neuzeit zu vergreifen, das gehr gar nicht.

Gast: Wenn alles so schlimm ist...
17.10.2012 20:57
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Warum nicht zurückziehen...

Alle österreichischen Banken gründen eine Verwertungsgesellschaft um die bestehenden Kredite noch einzutreiben, mit einer einzigen Filiale in Budapest, und die Banken ziehen sich zurück, wenn auch noch Schweizer, Deutsche und Italienische Banken dabei sind, können die sich gerne anschließen an die Verwertungsgesellschaft.

Die Verwertungsgesellschaft fährt mit schwersten Geschützen auf, bereits bei kleinsten Zahlungsunregelmäßigkeiten wird der gesamte Kredit erbarmungslos fällig gestellt.

Da kaum mehr eine Bank bereit ist nach Ungarn zu gehen wird man schon sehen wie Ungarn weiterkommt.

Bei den Entsorgungsbetrieben, kein Problem, dann sollen die Firmen alle Beweglichen Investitionen aus dem Land bringen, mit dem Rest kann sich dann Ungarn plagen, sehe ich mir an wie die Wasserversorgung ohne die entsprechenden, extrem teueren Ventile funktioniert...

Österreich hat sehr viel, richtiger weise auch um Gewinne zu machen, beigetragen das das ehemalig kommunistische Land den technologischen Anschluß an Westeuropa schafft, so jetzt die Dankbarkeit zu zeigen, da wünscht man sich ja glatt die Zeit des Eisernen Vorhangs zurück!

Ungarn wird auch enorme Problem beim Technologie Transfer bekommen, wenn keine Firma mehr bereit ist einen Fuß in das Land zu setzten, und alles selbst neu zu Erfinden, am Beispiel DDR es funktionierte nicht wirklich, und die DDR war noch immer bei weitem besser dran als Ungarn!

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Re: Warum nicht zurückziehen...

Gegen einen Staat der sich fix wehrt, dürfte als Firmen schwer zu gewinnen sein.

zB: "ausser Landes schaffen". Wenns illegal erklärt wird? Bei Nacht und Nebel, 20 Jahre Gefängnis?

Wie die" Verwertung" ausschaut, siehe Saubermacher, im Diskont.

Das Schlimme ist noch, die Solidarität der Firmen, Banken und Lieferanten für einen Boykott funktioniert schon gar nicht, irgendwer machts immer und wenns ein Chinese oder Inder ist.

Antworten Gast: Bolt
17.10.2012 21:18
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Re: Warum nicht zurückziehen...

Technologie Transfer? Nur ein Beispiel: Wer steckt hinter "Datenrettung Deutschland"? Eine ungarische Firma aus Budaörs, die auch für die NASA arbeitet.

Gast: yoshi1
17.10.2012 20:54
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Komplett falscher Weg

Herr Orban ist ein hoffnungsloser Populist, der den starken Mann auf Kosten der eigenen Landsleute spielt.

Die Verstaatlichung von rentablen Unternehmen ist ein fataler fehler - die Gewinne werden zusehens versickern weil von Jahr zu Jahr ineffizienter gearbeitet wird. Hundertfach passiert wenn plötzlich kein Konkurrenz- bzw Ergebnisdruck vorhanden ist. Im Endeffekt wird die Bevölkerung keine billigere Entsorgung haben, sondern der Staat weniger Steuereinnahmen.

Besser für beiden Seiten wären Auflagen gewesen. Kurzfristig bekommt Orban für diesen Vorgehen aber sicherlich nationale Sympathien und um nichts anderes geht es ihm offensichtlich. Die Ungarn werden noch früh genug sehen was sie an ihm haben.

Gast: Johan C-.
17.10.2012 20:47
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RAUSWURF UNGARNS!

JETZT!

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Re: RAUSWURF UNGARNS!

Ja, auch bitte gleich Österreich. Dann ein Staatenbund aus Schweiz, Österreich, Ungarn. Und wir leben alle von Mautgebühren.

Antworten Gast: Dr. Alois Windbrechtinger
17.10.2012 23:42
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Re: RAUSWURF UNGARNS!

Ist wohl die einzige praktikable Lösung um einen Pustaputin zur Vernunft zu bringen. Wenn man Kommentare liest, daß es legitim ist Gewinne, die erwirtschaftet werden nachträglich zu verstaatlichen, dann fehlt das grundlegende Verständnis für Marktwirtschaft. Warum verstaatlicht Österreich dann nicht Red Bull? Oder war die Voest, die jahrzehnte lang Verluste geschrieben hat, bis sie privatisiert wurde nicht Warnung genug? Es ist schon unglaublich wohin der blanke Neid führt.

Antworten Gast: 1a
17.10.2012 21:41
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Re: RAUSWURF UNGARNS!

wäre vernünftig. je schneller sich die eu auflöst umso besser. aus österreischischer sicht: 17 jahre reichen!

Gast: Thomas Rothschild
17.10.2012 20:43
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Schüssels Schüler

Wolfgang Schüssel hat erklärt, Orbán und seine Mannschaft handelten richtig, "wenn sie ihre im Parlament errungene Zwei-Drittel-Mehrheit nutzen und ihre Macht dafür einsetzen, das Land auf entsprechenden Kurs zu bringen". Jetzt tut sie, was der österreichische Ex-Kanzler für richtig hält. Wo ist das Problem? Und vor allem: für wen ist es eins? Für die Parteifreunde Schüssels? Für seine Gegner?

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Gut, richtig und vorbildhaft...

wenn sich der Staatschef so um die eigenen Leute kümmert!

Wer ähnlich in Österreich handeln will, wird sofort mit der N-Keule behandelt. Wie primitiv & hirnlos.

Antworten Gast: eu befürworter
17.10.2012 20:48
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Re: Gut, richtig und vorbildhaft...

sehen sie, sie haben es auf den punkt gebracht. ihr letzter satz beschreibt die aktivitäten des ungarischen staatschefs im europäischen zusammenhang exakt! ungarn ist doch ein eu mitglied? odr?
was bringen ihm diese tiraden innenpolitisch?

Antworten Antworten Gast: HB4242
17.10.2012 21:32
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Re: Re: Gut, richtig und vorbildhaft...

Der Orban hat wahrscheinlich behirnt, wohin die Reise mit dieser EU geht !

Im Gegesatz zu den Lemmingen in Österreich ....

Alle Ausländischen Konzerne sofort aus Ungarn zurückziehen. mobile Infrastruktur und Austattung mitnehmen, dann sollen die Ungarn doch sehen wo sie bleiben.

Was sagt eigentlich der IWF dazu? Ungarn ist doch nach wie vor auf diesen angewiesen, oder?

Ich find das nicht ganz schlüssig. Griechenland "zwingt" man zum privatisieren und Ungarn lässt man verstaatlichen und damit vorläufig Schulden machen?

Antworten Gast: HB4242
17.10.2012 21:43
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Re: Alle Ausländischen Konzerne sofort aus Ungarn zurückziehen. mobile Infrastruktur und Austattung mitnehmen, dann sollen die Ungarn doch sehen wo sie bleiben.

Und wo ist da der Unterschied ?

Zwangsverstaatlichung ist die Enteignung eines Einzelnen.

Privatisierung ist die Enteignung eines Volkes !

Die Privatisierung ist halt nur effizienter ....

Antworten Gast: Bolta
17.10.2012 21:23
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Re: Alle Ausländischen Konzerne sofort aus Ungarn zurückziehen. mobile Infrastruktur und Austattung mitnehmen, dann sollen die Ungarn doch sehen wo sie bleiben.

Waswollen Sie damit sagen? Griechenland hat bereits das mehrere zigfache des Marshall- Planes bekommen. Wissen sie wo Ungarn mit einem derartigen Betrag schon wäre?

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Angeblich ist ja einer der größten Vorteil des EU-Beitritts....

dass Österreich im Osten hemmungslos investieren und dann abcashen kann.
Dass sich der Osten aber nicht grenzenlos von Raiffeisen & co ausnehmen lässt, hätte doch auch von vornherein klar sein müssen.
Ich nehme einmal an, dass bei der näüchsten Wahl in Ungarn Raiffeisen die EU-treue Opposition mit gewaltigen Geldbeträgen unterstützen wird. Aber ob das ausreicht, um Orban zu stürzen, ist doch fraglich.

Re: Angeblich ist ja einer der größten Vorteil des EU-Beitritts....

stererich" hatte doch schon lange vor der "Wende" und in der Kommunistenzteit toll im Osteten "investiertt". Siehe die 45 Milliardenb Schilling (ex 1991) die Polen österreichischen und deutschen Banken mit österret8ichscher Staatshaftung für die Investitiuons- und KOnsumgüterlieferungen schuldete... Wurden nach 1992 stückerlweise "abgeschrieben"...
Östereichische Banken mit ihren "Ostgeschäften" waren schon nach 1919 der Sargnagel der österertichischen Wirtschaft wie man in den Buch "Als die Banken fielen" des sozialistischen Bankdirektors (Girozentrale) Karl Ausch nachlesen kann...

Gast: Zvonimir
17.10.2012 20:09
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Auflagen und Steuerpolitik anstatt Verstaatlichung

Es gibt andere Mittel, Firmen die ein Lokalmonopol missbrauchen zur Vernunft zu bringen - Auflagen stellen, und ordentlich besteuern.
Dann wird es auch keine EBITDA Margen von 30% mehr geben, selbst dort wo es kaum Anlagen zum Abschreiben gibt.

Die Ungarn sollten Abstand lassen von Verstaatlichungen und sich an Österreich ein Beispiel nehmen, anstatt Wirtschaftskolonialismus mit kommunistischen Mitteln zu "bekämpfen".

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Schrecklich

Da ist doch tatsächlich ein Politiker, der die Interessen der Bürger seines Landes wahrnimmt. Der verlangt Abgaben von Banken, anstatt dass er ihnen STeuergeld schenkt. Das darf doch nicht sein.

Freilich ist es schlimm für Österreicher, die sich dort ein Grundstück gekauft hatten, aber es war halt schon vorher nicht legal. Auch in Österreich kann ein Ausländer nicht ohne weiteres ein Grundstück erwerben. Falls es doch gelingt, wird das auch rückgewickelt.

Toll und Bravo !

öffentliche Infrastruktur und Unternehmen, die dem öffentlichen Interesse dienen haben in öffentlicher Hand zu bleiben- alles andere ist Verschleuderung von Volksvermögen- Österreich- nimm dir ein Beispiel an Orbam !

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Re: Toll und Bravo !

... genau! Siehe ÖBB und Wiener Verkehrs- und sonstige Betriebe!

Gast: Trollblume
17.10.2012 19:54
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Orban gegen Raiffeisen?

Das Ganze ist ein Albtraum. Trotzdem brauchen sich Raiffeisen&Co nicht wundern. Warum? Versuche es mal wieder mit dem Link von diesem unglaublichen Werbevideo - http://www.youtube.com/watch?v=OjXl61uKq8c

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Re: Orban gegen Raiffeisen?

Wahnsinn. Form und Inhalt.

Blind auf rechter Auge!

"Die ungarische Regierung verschärft die Gangart gegenüber ausländischen Investoren."

Ungarn hat mit auslaendischen Investoren keine Probleme! Ungarn geht direkt gegen östrr. Investoren vor. Warum? Weil die Östereicher sich in Ungarn wie die Kolonialherren aufführen.

Gast: 989
15.10.2012 22:18
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Großartige Idee von Orban

Nur wer in Österreich verwurzelt ist, sollte Grund und Boden haben dürfen..

Wir brauchen nicht die Diktatur der internationalen Konzerne.

Re: Großartige Idee von Orban

Lassen Sie mich raten: FPÖ?

Warum sollte nur eine Österreichische Wurzel Grund und Boden haben dürfen?

Ist es nicht positiv, dass sich Österreicher z.B. ein Haus in Spanien oder eine Wohnung in München kaufen kann.

In einer modernen Gesellschaft muss das möglich sein. Alles andere ist Rückschritt.

Gast: Fred
15.10.2012 15:39
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Sind die Ungarn unter Vormundschaft?

Mal eine grundsätzliche Frage: Wurden die ehemaligen Besitzer zum Verkaufen gezwungen? Taschenverträge u. Firmenkonstruktionen hin oder her -> diese Assets wurden weder geraubt noch erpresst, sondern zum damaligen Marktpreis, der den vormaligen Besitzern anscheinend fair erschien da sie sonst nicht verkauft hätten, abgekauft. Punkt.
Hat auch nichts mit staatlichen Privatisierungen zu tun, wo Politiker Staatsvermögen korrupterweise zu billig (ans Ausland) verkauft haben.
Man möchte fast meinen die "armen Ungarn" müssten unter Vormundschaft gestellt werden, da sie nicht fähig sind/waren Geschäfte abzuschließen -> das wird es wohl hoffentlich nicht sein.

Gast: Rózsa Sándor
15.10.2012 12:03
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,,Agrarinvestoren"

So ein Agrarinvestor hat ohne Genehmigung in
einem Nationalpark 3 Brunnen gebohrt.
Auf die Frage, warum man ohne Genehmigung
gebohrt hat, war die Antwort, man hat ja nicht
gewusst. Wie wär`s mit fragen?
Wieviel solche ungarische Agrarinvestoren gibt es
in Österreich? Ich habe gedacht Ungarn soll die
Korruption bekämpfen, dann ist es völlig richtig,
daß man mit diesen Taschenverträgen anfängt.
Korrupt ist nicht nur der, der das Geld annimt,
sondern der das anbietet, also mit aller Härte
bekämpfen.

Antworten Gast: xq7
17.10.2012 20:06
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Re: ,,Agrarinvestoren"

In Ungarn sind manche österr. Unternehmen kriminell, in Österreich die Ungarn...

Östr.. Bauer haben anscheinend schon beim Pachtvertrag betrogen!

Warum sollen die Ungarn diesen Menschen glauben, die am Anfang an auf Betrug sind!
Technologie und Know-How in der Landwirtschaft sind nur Floskeln! Eine Traktor ist keine Techologie mehr!

Antworten Gast: Ideologie ernährt keine Menschen
15.10.2012 15:31
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Re: Östr.. Bauer haben anscheinend schon beim Pachtvertrag betrogen!

Lassen wir die pauschale Betrugsunterstellung mal außen vor - sowas muss man sich im Einzelfall ansehen, alles andere ist unredlich. Sollte es das gegeben haben, müssen diese Fälle zur Anzeige gebracht und rückabgewickelt werden -> aber sicher nicht eine pauschale Enteignung a la Benesdekrete damit gerechtfertigt werden.
Zum Inhalt: Sorry aber Sie haben 1. keine Ahnung und sind offensichtlich auch noch extrem engstirnig.
Ich schreibe von Kapital (egal wie wenig innovativ Sie persönlich die Agrartechnik empfinden, extremst kapitalintensiv ist sie trotzdem > 1 Großtraktor kostet 200.000 Euro, Pflegetraktor 80.000, Mähdrescher 300.000,).
Und bzgl. Knowhow: wissen Sie wie man Mais produziert bei <600mm Jahresniederschlag?, oder Qualitätsweizen auf ehemaligen Kolchosenböden? Wie man effiziente Bewässerung betreibt? -> das ist knowhow.
Probieren Sie es doch bitte einmal selbst, bevor Sie anscheinend Neid u. Missgunst getrieben so einen Blödsinn verzapfen.
Mit bäuerlichen Grüßen

Re: Re: Östr.. Bauer haben anscheinend schon beim Pachtvertrag betrogen!

Ich weiss, wie man Mais oder Weizen anbaut. Das wissen übrigens die Ungarn auch. Wenn das Know-How sein sollte, haben diese fast alle Bauern auf dem Balkan.
Es ist vergeblich, dass Sie die Invension von Österreichern in Ungarn verteidigen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Ideologie ernährt keine Menschen
17.10.2012 21:13
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Re: Re: Re: Östr.. Bauer haben anscheinend schon beim Pachtvertrag betrogen!

Aufgrund ihrer unqualifizierten Aussagen in diesem Zusammenhang bezweifle ich zwar ihr Landwirtschafts Knowhow, aber nachdem wir dies hier im Forum wohl nie verifizieren werden können will ich es dabei belassen.
Wenn fast alle Bauern am Balkan und ehemaligen Ostblock das Knowhow haben, und wie Sie meinen "Technologie" kein Problem ist, fragt sich nur, warum diese ehemaligen Grundeigentümer (1) so wenig Erträge erwirtschaften dass sie (2) riesige Flächen brach liegen lassen anstatt zu bebauen und (3) ihre tollen Flächen "zu billig, wie Sie meinen", an die bösen Österreicher verkauft haben. Bitte erklären Sie mir das Dr. House.

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Re: Re: Re: Re: Östr.. Bauer haben anscheinend schon beim Pachtvertrag betrogen!

Know-how naja, ich lass mich gern eines besseren belehren, aber was ist das. Know-how haben Landwirte die sich mit ihrem Boden beschäftigen u. diesen nicht um jeden Preis ausbeuten. Und das sind Biobauern. Die haben Know-hoW. Die anderen nenne ich nicht Landwirte sondern Traktorfahrer der Landgenossensch. die erst per EU Verordnung zum zum brachliegen lassen erzogen werden mussten. Gründungung u. all das. Nicht nur anpflanzen Unkrautvernichter und Kunstdünger drauf und den Dreck hab ich dann auch noch im Grundwasser das ich auch noch bezahlen muss. Das kann ich selber auch.
Landwirtchaft ist was anderes aber das ist natürlich etwas Arbeitsintensiver.


Gast: Ideologie ernährt keine Menschen
14.10.2012 23:26
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Ideologie ernährt keine Menschen

Er sollte sich einmal überlegen, wie er zusätzliches KAPITAL in seine Volkswirtschaft bekommt, damit Ungarn endlich wieder Wachstum generiert! Saublödes Blut&Boden Geplappere um vom Niedergang Ungarns abzulenken.
Btw: weil auch in Ö eine steigende Antipathie ggüber Landsleuten herrscht die in Osteuropa Landwirtschaft betreiben: Bitte überlegt euch, wie denn sonst Kapital u. Know-How (beides genauso wichtig für erfolgreiche Landwirtschaft wie der Inputfaktor Boden) in diese Regionen kommen soll? Fahrt bitte einmal durch Agrargegenden in Ungarn und Rumänien und bewundert Sie 100 Bodenpunkte-Flächen vergleichbar mit unserem Marchfeld, die brach vor sich hindümpeln, da die Einheimischen nicht das Kapital u. knowhow haben nach state of the art zu produzieren, und die Jungen aufgrund fehlender Arbeitsplätze (die Kolchosen gibt es ja nicht mehr) bereits in größere Städte abgewandert sind. Und das alles bei gleichzeitig steigender globaler Nachfrage nach Agrarrohstoffen!! Leute: Neid u. Ideologie ernährt keine Menschen. Ein gewisses System in ebendiesen Ländern hat in der Vergangenheit schön gezeigt, dass bei besten Bodenvoraussetzungen nichtmal die eigene Bevölkerung ernährt werden konnte, während dies im "Westen" mit der Marktwirtschaft (mir ist die Unvollkommenheit in der Agrarbranche voll bewusst) funktioniert hat.

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Re: Ideologie ernährt keine Menschen

Du dürftest nicht am laufenden sein. Wegen brachliegenden Flächen
Was würdest den gern machen da ? Mit Deinem grossen Traktor mal so richtig umackern und mal ordentlich Kunstdüngen:) Schon mal nachgedacht das die das nicht wollen. Und Know-hoW Im Gegensatz haben die noch das wissen wie man Saatgut herstellt
Und sind nicht abhängig von Konzernen. Und schon mal nachgedacht,wenn du die großen Flächen gesehen hast, was Du für Dein Korn noch bekommst wenn die intensiv bewirtschaften und den Markt überschwemmen.
Wär blöd auch wenn plötzlich soviel Getreide am Markt wäre das man dem Konsumenten nicht mehr erklären könnte warum das Brot wieder teurer wird

Antworten Antworten Gast: Ideologie ernährt keine Menschen
18.10.2012 01:27
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Re: Re: Ideologie ernährt keine Menschen

Sorry, aber Sie haben sowas von keiner Ahnung, dass es fast schon weh tut. Nämlich jede einzelne ihrerAussagen, was mich daher zum Schluss bringt, dass Sie (1) keine Ahnung von Landwirtschaft haben (Sie glauben wahrscheinlich dass das so abläuft bzw. jemals so abgelaufen ist wie in der Werbung für Milka, Heumilch etc...)
(2) Keine Ahnung von Osteuropa bzw. der postsowjetischen Agrarstruktur und deren Problemen, (3) wie Saatgutvermehrung bzw. Züchtung funktioniert (nicht zu verwechseln mit Gentechnik - wäre der nächste Mainstream Trugschluss dem Sie sehr wahrscheinlich aufsitzen) und (4) welche Qualiäten von Getreide in Osteuropa produzierbar sind und wo die Zielmärkte für diese liegen. Das alles hier aufzuklären würde mehrere Seiten füllen - ich bitte Sie daher: lassen Sie es bitte einfach bleiben sich in Themen einzumischen von denen Sie offensichtlich überhaupt keine Ahnung haben. Ich hoffe in dem Bereich mit dem Sie ihr Leben finanzieren sind Sie beschlagener, da ich mir sonst um ihre Zukunft echte Sorgen mache. mfg

 
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