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Finnland nicht in UN-Sicherheitsrat gewählt

19.10.2012 | 07:16 |   (DiePresse.com)

In Finnland herrscht Enttäuschung, weil der Konkurrent Luxemburg in den Sicherheitsrat gewählt wurde. Auch Argentinien, Ruanda und Südkorea erhielten einen Platz.

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In Finnland herrscht bei den diplomatischen Spitzen Katerstimmung. Der Grund: die deutliche Abstimmungsniederlage gegen Luxemburg um einen der westlichen Sitze im UNO-Sicherheitsrat. Friedensnobelpreisträger und Ex-Staatsoberhaupt Martti Ahtisaari sagte in einer ersten Reaktion gegenüber dem Privatsender MTV, für ihn sei das Resultat eine "große Enttäuschung". Er habe die Kampagne Finnlands um den Sitz jahrelang verfolgt und sich auch selbst darin engagiert.

Staatspräsident Sauli Niinistö erklärte, angesichts der diplomatischen Anstrengungen um den Sitz in New York sei das Ergebnis "natürlich nicht wünschenswert" ausgefallen. Dennoch sei das Resultat für sein Land "nicht das Ende der Welt".

Argentinien, Ruanda und Südkorea

Die Ursache dafür, dass Luxemburg der Vorzug gegeben wurde, orten Ahtisaari und Niinistö darin, dass Finnland bereits zwei Mal (1969/70 und 1989/90) einen der nicht-permanenten Sitze im UNO-Sicherheitsrat innehatte, Luxemburg dagegen bisher noch nie. Neben Luxemburg wurde am Donnerstag auch Australien in den Rat gewählt - mit 140 Stimmen im ersten Wahlgang. Argentinien und Ruanda erhielten je 148 Stimmen, Südkorea 149.

Dem Sicherheitsrat gehören zehn nicht-ständige Mitglieder an, jedes Jahr werden fünf von ihnen für die Dauer von zwei Jahren neu gewählt. Anders als die fünf ständigen Mitglieder USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien verfügen sie über kein Vetorecht.

(Red./APA)

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3 Kommentare
Gast: PÖHSE
19.10.2012 13:28
1 0

Luxemburg, das Junckerland, spielt DIE


Rolle ! Auf die Schweiz hinpecken, aber die Bestechungsgelder der EU-Kamarilla bunkern !

Finland zwingt junge Männer zur Kriegsausbildung


Antworten Gast: PÖHSE
19.10.2012 13:29
0 0

Re: Finland zwingt junge Männer zur Kriegsausbildung


Beim Bundesheer waren Herr Prassee nümals nücht ?

Luxemburg arbeitet EU-weit mit ganz anderen Wohltaten, Renetscherl !