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Nordkorea droht mit "gnadenlosem Militärschlag"

19.10.2012 | 09:39 |   (DiePresse.com)

Südkoreanische Aktivisten wollen Flugblätter über dem Norden abwerfen. Pjöngjang kündigt einen Vergeltungsschlag an, bei einem solchen will Seoul "zurückschlagen".

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Nordkorea droht wieder einmal dem Süden. Grund ist diesmal der geplante Abwurf von Flugblättern aus Südkorea, auf denen das Regime kritisiert wird. Sollten am Montag wie angekündigt solche Schriften abgeworfen werden, komme es ohne weitere Warnung zu einem "gnadenlosen Militärschlag", hieß es am Freitag in einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA.

Weiters betonte die nordkoreanische Volksarmee, die "Einheiten der Westfront" würden "ohne Vorwarnung unerbittlich" Vergeltung üben. Für die Flugblätter sind private südkoreanische Gegner der Führung Nordkoreas verantwortlich. Sie wollen die Schriften per Ballon von südkoreanischem Gebiet aus in den Norden schicken.

Anfang Oktober hatte Nordkorea selbst Flugblätter über dem Süden abgeworfen. Darauf wurde ein nordkoreakritisches Bildungsprogramm in den südkoreanischen Streitkräften kritisiert und der Einsatz Pjöngjang-treuer Aktivisten im Süden gelobt.

Südkorea: "Werden zurückschlagen"

Die Antwort Südkoreas auf die Drohung ließ am Freitag nicht lange auf sich warten: Sollte der Norden auf die politische Flugblattaktion reagieren, "werden wir zurückschlagen", sagte Verteidigungsminister Kim Kwan Jin der Nachrichtenagentur Yonhap.

Gegner der nordkoreanischen Regierung in Südkorea, darunter Überläufer aus dem Norden, schicken regelmäßig Flugblätter über die Grenze, in denen sie das autoritäre Regime in Pjöngjang anprangern und zum Sturz des Machthabers Kim Jong-un aufrufen.

(APA/Reuters)

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13 Kommentare

Boy....

That escalated quickly.

Gast: Wortgetöse, nicht mehr...
19.10.2012 14:53
0 0

Nordkorea kann nicht...

China ist stink sauer auf Nordkorea, die werden zwar brüllen wie ein Löwe aber garantiert keinen Finger rühren, und ist froh ein Problem weniger vor der Haustüre zu haben, Rußland hat kein Interesse an einem weiteren Krieg, bleibt noch Iran, nur den gefallen werden sie der USA ganz sicher nicht machen einen Vorwand zu liefern für einen Angriff.

Bleibt nur die Frage ob Nordkorea nicht konventionelle Waffen einsetzt, eher nicht, die bisherigen Test derartige Waffen und deren Funktionsfähigkeit und Verfügbarkeit sind meines Erachtens nicht vorhanden, wenn doch kommt das einem Selbstmord gleich.

Grob geschätzt, es soll das brüllen eines Tigers sein, mehr als eine verhunzelte Hauskatze steckt nicht dahinter, Irrtum nicht ausgeschlossen, nur es würde mich mehr als Überaschen!

also schön langsam werden diese ewigen drohungen fad



die wievielte war es denn heuer schon?

nr. 47?
nr. 48?

dass sich diese nordkoreaner nicht selbst irgendwie lächerlich vorkommen ...


Sch*** nordkorea


so lustig ist das nicht

Wir haben unsere Zukunft selbst in der Hand, unvermeidbar eintretende Prophezeiungen gibt es zwar nicht, sehr wohl aber eine Auswirkung auf das, woran die große Masse glaubt.

Nordkorea hat evtl. die Atombombe, ein militärischer Konflikt würde jetzt die USA und China mit hineinziehen. Gepaart mit dem Glauben einiger Millionen Menschen an den Weltuntergang am 21.12.2012 ist das ein Pulverfass. Und wer weiß, was sich im nahen Osten abspielt, während die Welt dann atemanhaltend auf die Ereignisse in Korea schaut. Blöd spielen sollte sich derzeit niemand.

gnadenlos dämlich

die drohen doch sogar wenn das Klopapier alle wird ...

jetzt haben alle ganz dolle Angst

Flugblätter...

...werden hin- und her geschickt und es wird hin -und her gedroht. Nu, wer macht den ersten Schritt? Kindergarten mit ernsten Hintergrund.

Gast: Herrlasseshirnregnen
19.10.2012 12:02
7 3

Ned immer nur reden

mochts es endlich!

Antworten Gast: Garst
19.10.2012 12:56
1 2

Re: Ned immer nur reden

Ich war längere Zeit in Korea (Süd).
Das ist kein leeres Gepolter. Die Angst ist wirklich vorhanden. Wir in unserem sicheren Land können uns das nur einfach nicht vorstellen, wenn wir von unseren sicheren Bürosesseln Kriegshetzer spielen.

Heinz Fischer ist nicht zu erreichen

Vermutlich am Weg nach Osten um dem Sohn seines Freundes und Gesinnungsgenossen beizustehen

Erich Honecker :

"Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf"


Was für ein Vergleich!

Kann sich irgendjemand hier eine europäische Regierung (besonders die unsere) vorstellen, die angesichts einer solchen, wohl durchaus ernstgemeinten Drohung nicht sofort einknicken würde?
Bei uns würde eine solche Ballonaktion sofort von der Polizei unterbunden, alle "Intellektuellen" wären sich einig, daß Provokationen wie freie Meinungsäußerung via Ballon nichts mit dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung zu tun haben, und sicherheitshalber würde man die Tributzahlungen, pardon, die Entwicklungshilfe oder den Solidarbeitrag an den aggressiven Nachbarn kräftig erhöhen.

Re: Was für ein Vergleich!

Die Engländer vielleicht ausgenommen, die sind bisher nur 3/4 weichgespült.

Mit Entwicklungshilfe meinten Sie wahrscheinlich die Dschizya ? ;-)