Ein Jahr nach dem Sturz des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi soll sein Sohn Khamis (Chamis) getötet worden sein. Das berichtete der Fernsehsender Libya TV am Samstag. Den Angaben zufolge starb der Sohn, der bereits während des Bürgerkrieges im vergangenen Jahr totgesagt worden war, bei einem Gefecht zwischen Milizionären in der Stadt Bani Walid.
Khamis wurde 1983 geboren und war damit der jüngste Sohn Gaddafis. Er kommandierte eine berüchtigte Eliteeinheit und galt als Hardliner. Seine Militärbasis in Tripolis fiel nach einem NATO-Luftangriff am 27. August 2011. Die Rebellen verkündeten einen Tag später Khamis Tod. Tatsächlich wurde er aber offenbar erst jetzt getötet. Insgesamt soll es bei den Kämpfen um Bani Walid mindestens neun Todesopfer gegeben haben. Gaddafis ehemaliger Sprecher wurde festgenommen.
(APA)
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