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Zu wenig getrauert: Nordkorea exekutiert Militärs

25.10.2012 | 13:39 |   (DiePresse.com)

Heuer sollen bereits 14 hochrangige Militärs hingerichtet worden sein. Diktator Kim Jong-un versucht offenbar, sich möglicher Gegenspieler zu entledigen.

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Seit dem Tod von Diktator Kim Jong-il im Dezember 2011 sollen in Nordkorea zahlreiche hochrangige Militärs hingerichtet worden sein. 14 hohe Offizielle seien heuer auf Geheiß des Regimes getötet worden, berichtet die südkoreanische Zeitung "Chosun Ilbo". Das Regime habe ihnen mangelnde Anteilnahme am Tod Kim Jong-ils vorgeworfen. Sie sollen während der Trauerzeit mit Alkohol oder Geliebten erwischt worden sein.

Unter anderem wurde dem Bericht zufolge der Vize-Minister für die Streitkräfte Anfang des Jahres vor ein Erschießungskommando gestellt. Sein angebliches Vergehen: Kim Chol habe während der staatlich verordneten Trauerphase Alkohol getrunken. Das Blatt beruft sich bei seiner Meldung auf Geheimdienstinformationen von Yoon Sang-hyun vom Komitee für außenpolitische Angelegenheiten, Handel und Wiedervereinigung in Seoul. Demnach habe der neue Diktator Kim Jong-un die Hinrichtung angeordnet.

Es ist davon auszugehen, dass Diktator Kim die angeblichen Vergehen als Vorwand genutzt hat, um sich möglicher Gegenspieler in den Reihen des mächtigen Militärs zu entledigen. "Kim Jong-un stärkt seine Machtbasis. Es scheint, als würden die Säuberungsaktionen noch eine Weile weitergehen", erklärt Yoon Sang-hyun vom Komitee für außenpolitische Angelegenheiten, Handel und Wiedervereinigung in Seoul.

(APA/Red.)

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25 Kommentare
 
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Klingt kurios, könnte aber trotzdem wahr sein...

Auch in anderen Ländern wurden schon mißliebige Personen mittels vordergründiger Anschuldigungen entlassen, weil man ihnen sonst nichts Nachteiliges vorwerfen konnte. In Nordkorea scheint jedoch der Primärvorwurf der ungenügend gezeigten Trauer über den Tod von Kim Jong il durchaus glaubhaft zu sein! Erinnern wir uns doch, wie die "werktätigen Massen" bei klirrender Kälte stundenlang gezwungen wurden, vor den Augen der Weltpresse Tränen tiefster Verzweiflung zu vergießen. Und wehe jenen, die dabei nicht absolut glaubhaft wirkten! Bei solchen staatlichen Gefühlsinszenierungen nimmt es das kommunistische Regime in Nordkorea sehr genau! Mag sein, daß der neue Herrscher eh einen personellen Wechsel in den oberen militärischen Etagen plante, um sich auf noch handverleseneren Offoizieren stützen zu können. Paraoniod genug dazu sind solche Diktatoren in der Regel oft. Eines jedenfalls kann man schon jetzt ausschließen: Daß es unter Kim Jong un zu Reformen kommen wird, welche das Leben der Menschen in diesem Staat nachhaltig verbessern!

Gast: uhbumstiyeah
26.10.2012 12:07
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hc schaut schon ganz neidig nach nordkorea

wer bumsti und die effenbande auslacht wird gezüchtigt. na, wäre das nicht was? ^^

Antworten Gast: Schuhputzer
26.10.2012 19:24
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Re: hc schaut schon ganz neidig nach nordkorea

Fragen sie lieber unseren Bundesheinzi, der lässt sich gerne dorthin einladen um die bahnbrechenden Erfolge des Steinzeitkommunismus' kennen zu lernen.

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Heinzi, warst eh brav?


Gast: Hunter
26.10.2012 07:06
7 0

Das Land der feuchten Träume unserer Genossen.

.

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Die einen müssen trauern, die anderen beleidigt sein -

sonst sind sich nicht dabei.

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Nordkorea und die isl. Ideologie werden sich immer ähnlicher.


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Es könnte aber auch sein...

...dass er, um Reformen überhaupt beginnen zu können, die alten Strukturen "radikal" beseitigen muss - schließlich kostet ihm der geringste Fehler selber den Kopf. Es wäre ein Ritt auf einer Rasierklinge über einen verminten Vulkan.

In ein oder zwei Jahren könnten dann möglicherweise Veränderungen zum Besseren merkbar werden.

der Kommunismus ist wirklich das abartigste und moerderischste System, das es je gab!

aber in Wien hängt noch immer eine Stalin Gedenktafel - des schlimmsten Verbrechers aller Zeiten?!

Antworten Gast: Fatalist
26.10.2012 05:36
2 0

Re: der Kommunismus ist wirklich das abartigste und moerderischste System, das es je gab!

Es hat noch nie, es gibt kein und es wird auch nie einen kommunistischen Staat geben, Kommunismus ist Illusion!

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Re: der Kommunismus ist wirklich das abartigste und moerderischste System, das es je gab!

Diesen Titel beansprucht bereits Mao Tse Tung für sich. Häupl hat mit der Enthüllung der Che Guevara - Stutue noch eines draufgesetzt. Auf der anderen Seite entblöden sich die Linken nicht, eine Umbenennung der Strache-Straße zu fordern.

Gast: Hutbürger
25.10.2012 20:31
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Wenn das

unser Herr Bundespräsident wüßte!

Gast: Hallo123
25.10.2012 20:25
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nicht mehr zeitgemäß

wie im alten Rom
wer ist schneller

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Abartige Geschichte die ich ihm auch zutraue,

aber den südkoreanischen Geheimdienst würde ich diesbezüglich nicht unbedingt als 100% vertrauenswürdige Quelle bezeichnen.

Gast: de mirabaud
25.10.2012 18:15
3 1

wie wenig manche menschen diese vorgänge verstehen...

jong-un ist, dem vernehmen nach, um einiges westlicher, wenn man will liberaler, ausgerichtet als sein vater.
um das land zu verändern, muss er allerdings die alten führertreuen generäle dezimieren und selbst dann bleibt jede veränderung ein wagnis.

gutheißen kann man politische lynchprozesse nie, jetzt um die leben der generäle zu moralisieren geht aber an der politischen realität vorbei.

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Da haben aber Glück gehabt.

Genau drei Länder in Europa haben offiziell ihr Beileid ausgesprochen. Russland, Weißrussland und der Kloheinzi im Namen von uns.

Da hat uns unser Herr BP ja nochmal den Kopf gerettet, in die anderen Staaten werden jetzt wohl Nordkoreanische Todesschwadronen entsendet. Da war der Nordkorea-Heinzi ja wenigsten einmal in seiner Amtszeit dem Österreichischen Volk von Nutzen.

Jedes Volk verdient die Regierung die es hat !

Und Irre verdienen halt nur einen Irren.........

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Heinzi

trink Alkohol...

Gast: werbistdu
25.10.2012 17:24
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Ich hoffe, ich

...erlebe es noch, daß diese fette S... weggebombt wird.
Lets go, Barak

Gast: Sturm
25.10.2012 16:58
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tja

Auch ein weg Hardliner los zu werden :)

Gast: Christoph_St
25.10.2012 15:40
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Na?

und wo sind denn jetzt die Nordkorea Bewunderer, die so gerne posten?

Re: Na?

wer solche Berichte, die sich in Konjunktiven förmlich ergießen, zum Anlass nimmt, Zeitgeschehen aufzunehmen, bildet sich auch bei Raumschiff-Enterprise.

Gast: Trollblume
25.10.2012 15:34
1 0

charmeoffensive?

damit macht er sich sicher noch um a eutzerl beliebter

Gast: Sollerer
25.10.2012 14:16
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Das ist

jetzt wahrscheinlich der nordkoreanische "Frühling".

Antworten Gast: Imperialist
23.03.2013 15:18
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treffend

genau, mit einem von den Medien so umjubelten kommunistischen Mickey Mouse.

 
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