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Oppositionsführer Udalzow in Moskau offiziell angeklagt

26.10.2012 | 11:24 |   (DiePresse.com)

Der 35-Jährige soll blutige Massenunruhen geplant haben. Dabei soll er Unterstützung aus dem Ausland erhalten haben. Udalzow weist die Vorwürfe zurück.

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Wegen der angeblichen Planung blutiger Massenunruhen in Russland haben die Behörden den Oppositionsführer Sergej Udalzow offiziell angeklagt. Dem 35-jährigen Chef der Linken Front drohen bis zu zehn Jahre Haft. Er wurde zunächst nicht verhaftet. Udalzow dürfe aber weiterhin seinen Wohnort Moskau nicht ohne Genehmigung verlassen, sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Wladimir Markin, am Freitag der Agentur Interfax zufolge.

Udalzow weist die Vorwürfe als politisch motiviert zurück. Die Ermittler stützen sich auf den Propagandastreifen "Anatomie des Protests 2", den das Staatsfernsehen vor drei Wochen ausgestrahlt hatte. Udalzow soll mit finanzieller Unterstützung aus dem Ausland einen Umsturz geplant haben.

Er werde nicht vor den Behörden fliehen, kündigte Udalzow vor seiner Vernehmung in Moskau an. "Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass Russland frei sein wird." Zuvor hatte ein inhaftierter Gegner von Kremlchef Wladimir Putin sein vermutlich unter Folter erzwungenes Geständnis zurückgezogen, in dem er Udalzow schwer belastet hatte.

(APA/dpa)

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4 Kommentare

Die geballte Hand

spricht Bände, auch der Gesichtsausdruck. Wahrlich die Unschuld in Person. Solche Typen gehen über Leichen.

Die neuen Lenins

Wie Lenin selbst, der dank starker westlicher Unterstützung eine "Revolution" nach Russland brachte, agieren viele selbsternannte "Demokraten" in den "Farben-Revolten".
Russland hat ein Recht und die Pflicht, sich vor ausländischer Agitation zu schützen!

Der neue Lenin......

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russland

wer steuert diese hetze gegen präsident putin?