Einer der nach der Erstürmung der US-Botschaft in Tunis festgenommenen Islamisten ist am Samstag an den Folgen eines Hungerstreiks gestorben. Mohamed Bakhti, einer der radikalsten Vertreter der tunesischen Salafistenbewegung, hatte vor knapp zwei Monaten aus Protest gegen seine Inhaftierung mit dem Hungerstreik begonnen. Bei dem Angriff aus Wut über einen in den Vereinigten Staaten produzierten islamfeindlichen Film kamen am 14. September mindestens zwei Menschen ums Leben.
Bereits am Donnerstag starb ein Islamist an den Folgen eines Hungerstreiks. Auch er hatte gegen seine Inhaftierung nach dem Angriff auf die US-Botschaft protestiert. Mehr als 140 Personen wurden nach den Ereignissen im September verhaftet.
(APA)
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