Chronologie: Der Nahost-Konflikt

Israel und Palästina: Eine interaktive Zeitleiste und -reise mit Informationen, Videos, Maps und Bildern.

7 Kommentare

1948/49, 1967 und

1973 haben die arabischen Nachbarn Kriege gegen Israel begonnen und verloren. Anschließend folgten terroristische Bandenkriege. Arabisch besetzte Gebiete befinden sich wie ein Stachel im Fleisch von Israel und bedrohen seine Menschen mit Raketenterror.

Der Hass der Mohamedander gegen die Juden kommt aus dem Zentrum des Islams, dem Koran. Siehe dazu die Suren 2,65; 5,60 und 7,166, in denen Juden als Affen und Schweine bezeichnet werden. Es ist daher völlig naiv, auf einen Verhandlungsfrieden zu hoffen.

Einem dauerhaften Frieden wird man erst dann näherkommen, wenn auch im Nahen Osten Agressoren, die den Krieg verloren haben, endlich die Konsequenzen für die Kriegsschäden tragen müssen. Demontierbare moderne Industrieanlagen haben sie nicht. Land hingegen schon. Israel könnte sich mit einem abgerundeten und vergrößerten Staatsgebiet das von terroristischen Araberbanden befreit ist, wesentlich besser gegen seine aggressiven Nachbarn verteidigen.

Re: 1948/49, 1967 und

Wenn Sie schon meinen, Geschichtliche Daten aufzählen zu müssen, dann halten Sie sich bitte an Fakten: Naach dem WKI wurde von den Allierten den Arabern Selbstbestimmung nach den Osmanen versprochen. Und nicht gehalten. Den Zionisten, einer europäisch-Jüdischen Nationalistenorganisation wurde ein Land versprochen, das den Aliierten nicht gehörte, über das nur ein Verwaltungsmandat bestand. Die einhaiemische meist arabische Bevölkerung wurde von zionistischen Einwanderern meist mit Gewalt oder durch Gewaltandrohung vertrieben und eine vom Völkerbund vorgeschriebene Volksabstimmung wurde nicht abgehalten, ein so rechtlich nicht anzuerkennender Staat Israel wurde einseitig gegen den Mehrheitswillen seiner Bevölkerung ausgerufen.
Dass dabei Religionen eine überaus unrühmliche Rolle spiel(t)en ist auf beiden Seiten evident. Israel will als Ziel das Staatsgebiet auf ganz Palästina erweitern - siehe rechtswidrige Errichtung von Siedlungen - und hat auch , wenn Sie Aggressoren verurteilen wollen - den Krieg von 1967 geplant und begonnen. etc. etc.
Lernen Sie Geschichte!

Noch ein bisschen Geschichte-Nachilfe!

1967 griff tatsächlich Israel Ägypten zuerst an. Aber das mit vollem Recht des internationalen Kriegsrechtes. Denn es war ein Präventivschlag, nach dem Ägypten folgende schwere Kriegserklärungen machte:
- Sperre der Meeresenge von Tiran
- Vertreibung der UNO-Truppen die ein Puffer zw. Israel und Ägypten darstellte
. Aufmarsch von 100.000 Soldaten und 1000 Panzern an der Grenze
- Kriegserklärungen in den Medien gegen Israel: Am 27.5.1967 erklärte Abdel Nasser: "Our basic objective will be the destruction of Israel. The Arab people want to fight."

Israel hatte das völlige Recht, die russischen Bomber der Ägypter präventiv zu zerstören, denn wenn die ihrer Bestimmung gemäß Tel Aviv bombardiert hätten, wäre Israel verloren gewesen.

Also nochmals: Geschichte genau lernen, differenzieren, Verbindungen mit Vorereignissen herstellen und denken!

In ihrem Posting spiegelt sich ein wichtiger historischer Fehler wider ...

..., denn ich in vielen Diskussionen schon gehört habe. Es wird so getan, als hätten die Araber ein historisches Recht auf Palästina gehabt, so als wäre es ihr Land gewesen. War es aber nicht, es war osmanisch und somit nicht arabisch.
Die Araber hatten auf Palästina keinen historischen Anspruch. Trotzdem bekamen sie den größten Teil, dieser heißt heute Jordanien. Doch auch andere Länder mit arabischer Bevölkerung wurden gegründet: z.B. Saudi Arabien, Syrien
Dann blieb das kleine Land zw. Jordan und Mittelmeer das dann nochmals geteilt wurde. Einen Teil bekamen die Araber den anderen die Juden.
Juden gab es immer im diesem Land, zumindest seit der Zeit Josua. Sie haben historisch das größte Recht auf dieses Land doch waren sie zur Teilung bereit. Die Araber aber wollten alles für sich und begannen den Krieg von 1948. Pech, sie haben verloren.
Also lernen sie Geschichte und blasen sie nicht ins Horn der arabischen Lüge, ihnen gehörte das Land bevor die Juden es ihnen stahlen. Sie vertreten nämlich in Wirklichkeit den Standpunkt des Dar al Islam: Was einmal unter islamischer Herrschaft stand, darf nie wieder Darl al Jihad werden (Land des hl. Krieges). Vor diesen Karren lassen sie sich spannen. Gratulation!

Re: Ägypten hat 1967 ...

... den Krieg begonnen, indem es die Straße von Tiran, die den einzigen Zugang Israels zum Indischen Ozean bildet, für die Durchfahrt von israelischen Schiffen gesperrt hat.

Ein freies und ungeteiltes Israel vom Jordan bis zum Mittelmeer wäre dem arabischen Raketenterror nicht so stark ausgeliefert. Dies wäre ein wichtiger Beitrag zu einem nachhaltigen Frieden in Nahost.

Das Argument mit den Versprechen aus dem 1. WK ist Ihnen auch sehr gelungen. Wie war das doch gleich mit dem Selbstbestimmungrecht der Völker in Südtirol und im Sudetenland?
Auch nach dem 2. WK hat es kein Selbstbestimmungsrecht gegeben. Denken Sie an die drei baltischen Republiken! So ist das halt leider wenn man einen Krieg verliert. Die Araber haben schon deren drei verloren, wenn man den langjährigen Raketenterror und die Selbstmordattentate nicht mitrechnet.

Was soll also dieser Unfug im Gazastreifen und im Westjordanland. Nach dem verlorenen Krieg sind aus Ostpreußen schließlich auch keine Raketen auf Rußland abgefeuert worden.

Immer wenn ich die Israelis auf Fotos mit der Panzerhaubitze M-109 hantieren sehe

fällt mir, der ich Geograph bin, ein, dass der Gazastreifen grad mal 50 Kilometer lang ist und im Schnitt gute 10 Kilometer breit. Das entspricht z.B. einem eben grad zehn Kilometer Streifen von Wien bis zur tschechischen Grenze. Etwa zwischen Wien 21, Floridsdorf und Wien 22, Donaustadt nach Norden gedacht käme das ganz gut hin.

Das "Land" Gazastreifen ist winzig. Medial- mental kommt es aber riesengroß daher.

Deshalb können die Israelis völlig gefahrlos rundherum in Stellung gehen und sie haben alle Ziele im Gazastreifen locker in Reichweite der dummen lowtech-Artillerie. Ohne sich selbst irgendeiner Gefahr auszusetzen. Das halte ich für eine eigenartige Vorgangsweise. Das mutet an wie das Gallische Dorf beim Asterix. Auch dort werden die allmächtigen Römer gepiesackt. Aber erobern des Kleinen Dorfes geht dann auch wieder nicht.

Auch ein wenig naiv, oder?

Der Gazastreifen ist eine ständige Bedrohung für Israel. Tausende Raketen haben die Palästinenser von dort auf den Süden Israels und vorallem die Stadt Sderot geschossen. Nicht, dass Israel dadurch vernichtet werden kann, aber kein Land der Welt würde sich auch nur 1 Rakete gefallen lassen.
Die Regierung im Gaza, die durch einen Putsch zur Alleinherrschaft gekommene Hamas, ist verantwortlich für jeden feindlichen Akt der von ihrem Territorium auf Israel losgelassen wird. So ist es internationales Recht. Doch die Hamas hat eine ganz klare Charter: Die Vernichtung Israels!
Daher ist jeder Angriff von dort eine Kriegserklärung die jeder vernünftiger Staat dieser Erde beantworten würde.
Was würden sie sagen, wenn ihr Dorf/Stadt völlig zu Unrecht mit einem beinahe täglichen Raketenterror leben müsste, und das über Jahre!
Würde sie diesen Gegner dann auch "Asterix" nennen? Nein, sie würden sich genau so dagegen wehren.

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