Nordkorea erwägt Verschiebung von Raketenstart

09.12.2012 | 11:02 |   (DiePresse.com)

Eine Änderung des Zeitfensters für den international umstrittenen Start einer Langstreckenraketen werde ernsthaft untersucht.

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Nordkorea erwägt, den jüngst angekündigten Start einer weiteren Langstreckenrakete zu verschieben. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur KCNA unter Berufung auf einen Sprecher der Weltraumbehörde des Landes. Einen Grund für die mögliche Verzögerung nannte er nicht. Die Raketenpläne Nordkoreas wurden unter anderen von den USA, Russland, Deutschland und Österreich verurteilt.

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Nordkorea wollte noch vor Weihnachten die Rakete starten lassen. Sie soll nach nordkoreanischer Darstellung einen Satelliten ins All befördern, der lediglich friedlichen Zielen dient. Kritiker vermuten hingegen einen getarnten Test einer Atomrakete. Zuletzt ließ das kommunistische Land im April eine Rakete starten, die aber nach wenigen Minuten ins Meer stürzte.

Die Resolution des UN-Sicherheitsrats war als Folge eines nordkoreanischen Atomwaffentests im Jahr 2009 verabschiedet worden und verbietet dem Land den Test von Langstreckenraketen.

(APA/Reuters)

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3 Kommentare

Muffensausen?

Loser!

"Die Raketenpläne Nordkoreas wurden unter anderen von den USA, Russland, Deutschland und Österreich verurteilt."

Heftig, sogar Österreich!

Re: "Die Raketenpläne Nordkoreas wurden unter anderen von den USA, Russland, Deutschland und Österreich verurteilt."

Besonders beim Heinzi dem K*mmerl...

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