USA: Arizona will Schuldirektoren bewaffnen

28.12.2012 | 18:53 |   (Die Presse)

Justizminister reagiert auf Amoklauf vom 14. Dezember.

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Phoenix/Apa/Afp. In Arizona pflegt man ein selbst für US-Standards besonders entspanntes Verhältnis zu Schusswaffen. Dies zeigt auch der jüngste Vorschlag des Justizministers des Bundesstaates: Minister Tom Horne will Schuldirektoren mit Waffen versorgen, falls sie dies wünschen. Die Schulen könnten alternativ auch andere Personen für die Bewaffnung namhaft machen.

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Horne reagiert mit dem Vorstoß auf den Amoklauf an einer Schule im Bundesstaat Connecticut. Dort hatte am 14. Dezember ein 20-Jähriger in einer Volksschule in dem Ort Newtown 20 Erstklässler sowie sechs Erwachsene und schließlich sich selbst erschossen. Zuvor hatte er zu Hause seine Mutter umgebracht.

Die US-Waffenlobby forderte nach dem Blutbad mehr Waffen an Schulen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.12.2012)

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