Syrien: Brahimi wirbt in Moskau für Konfliktlösung

29.12.2012 | 09:57 |   (DiePresse.com)

Russland beharrt auf einer Beteiligung Assads an einer gemeinsamen Führung von Regimevertretern und Oppositionellen Kräften.

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Das Ringen um eine Lösung des blutigen Syrien-Konflikts geht in die nächste Runde. Der UN-Sonderbeauftragte für den Syrien-Konflikt, Lakhdar Brahimi, will in Russland, einem engen Verbündeten des Assad-Regimes, Unterstützung bei seinen Bemühungen einfordern. Doch noch hält Moskau an Assad fest. Das wichtigste syrische Oppositionsbündnis wies indes eine Einladung Russlands zu Gesprächen in Moskau zurück.

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Brahimi, wird am heutigen Samstag in Moskau um Unterstützung für seinen Friedensplan werben. Zuletzt hatte der algerische Diplomat dem umstrittenen syrischen Präsidenten Bashar al-Assad in Damaskus seinen Plan einer Übergangsregierung vorgestellt. Die UN-Vetomacht Russland beharrt - im Gegensatz zum Westen - darauf, dass Assad an einer gemeinsamen Führung aus Vertretern des Regimes und der Opposition beteiligt wird.

Opposition fordert "klare Tagesordnung"

Russland legt Wert darauf, dass es aktiv um einen Dialog mit allen Konfliktseiten bemüht ist. So lud Moskau nun den Vorsitzenden der oppositionellen Nationalen Syrischen Koalition, Ahmed Moaz al-Khatib (Alkhatib/al-Chatib), ein, wie Außenminister Sergej Lawrow am Freitag betonte. Al-Khatib betonte jedoch, das Bündnis werde nur an Verhandlungen teilnehmen, wenn sie in einem arabischen Land stattfinden und wenn es eine "klare Tagesordnung" gebe.

Al-Khatib sagte auf Al Jazeera, seine Gruppe verlange eine Entschuldigung von Lawrow, da dieser sich in die syrischen Geschicke einmische und das "Massaker" am syrischen Volk nicht verurteile. "Warum reagiert Russland nicht und verurteilt in einer Erklärung nicht eindeutig die Brutalität des Regimes und verlangt nicht den Rücktritt von Präsident Assad, der eine Vorbedingung für jede Verhandlung ist?", fragte al-Khatib.

Russland ist neben dem Iran der wichtigste Verbündete Assads im Ausland. Es hat im UN-Sicherheitsrat bereits wiederholt eine Verurteilung des gewaltsamen Vorgehens der Regierungstruppen gegen die Opposition verhindert. Russland sei zwar enttäuscht, dass die Koalition den Sturz des Assad-Regimes als Ziel festgeschrieben habe. Eine Militärintervention lehnt Russland weiter strikt ab. Die Syrer müssten das Problem selbst lösen, betonte Lawrow zum wiederholten Mal. Dabei findet Moskau Unterstützung auch in Kairo. Eine ausländische Einmischung in Syrien löse eine Katastrophe aus, warnte der ägyptische Außenminister Mohammed Kamel Amr nach einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen.

 

(APA/dpa/AFP)

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3 Kommentare
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Russland beharrt auf einer Beteiligung Assads an einer gemeinsamen Führung von Regimevertretern und Oppositionellen Kräften.

Russland will
– so vernimmt man -
nach Worten von Putin kein Chaos in Syrien ähnlich wie in einigen anderen Ländern dieser Region.

"Wir werden danach streben, dass sich in Syrien ein demokratisches Regime etabliert. Wir wollen kein Chaos… Ich denke, dass niemand daran interessiert ist",
sagte der russische Staatschef auf einer Pressekonferenz in Brüssel nach dem EU-Russland-Gipfel.

"Russland ist kein Anwalt des regierenden Regimes in Syrien. Aber für die Erlangung einer Übereinkunft kommt es darauf an zu bestimmen, wie der syrische Staat unter Berücksichtigung aller religiösen und nationalen Besonderheiten künftig verwaltet wird."

Lt. Herrn Putin müssten beide Seiten den bewaffneten Kampf aufgeben.
Moskau rechne damit, dass die Genfer Vereinbarungen umgesetzt würden, sagte der russische Präsident.
Quelle: http://de.ria.ru/politics/20121221/265199313.html
http://www.domradio.de/nachrichten/2012-09-13/sorge-um-zukunft-der-christen-syrien
http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/syrien-ueberfall-auf-christliche-haeuser.html

warum will der westen - allen voran die usa – brd – frankreisch – Engelland – die zerschlagung des NAHEN OSTENS?
http://www.pi-news.net/2012/12/13-gegen-syrien/
http://www.pi-news.net/2012/12/syrien-christen-nach-beirut-alawiten-ins-grab/


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wo ist der unterschied zwischen putin und assad?


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Re: wo ist der unterschied zwischen putin und assad?

um das zu erkennen, braucht's mehr als zwei Gehirnzellen

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