Berlin: Führungsdebatte in der FDP spitzt sich zu

30.12.2012 | 18:30 |   (Die Presse)

Deutschland. Kritik an Liberalen-Chef Rösler wird lauter. Parteigranden fordern sieben Prozent in Niedersachsen.

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Berlin/Reuters/Apa/Dpa. Unmittelbar vor dem Start in das Wahljahr gerät FDP-Chef Philipp Rösler innerhalb seiner Partei immer stärker unter Druck. Röslers Appell, alle Kräfte bei den deutschen Liberalen auf die im Jänner bevorstehende Landtagswahl in Niedersachsen zu konzentrieren, verhallten ungehört: Am Wochenende verschärfte Entwicklungsminister Dirk Niebel die Diskussion um die politische Zukunft des Parteivorsitzenden.

Im „Tagesspiegel am Sonntag“ beklagte Präsidiumsmitglied Niebel, die Führung der Partei habe die Team- und Kampagnenfähigkeit verloren. Auch eine Kampfkandidatur um den Parteivorsitz schloss der innerparteiliche Gegenspieler Röslers nicht aus: Er hielte es für „ein Zeichen von innerparteilicher Demokratie“, wenn sich auf dem FDP-Bundesparteitag im Mai mehrere Kandidaten um das Amt des Bundesvorsitzenden bewerben würden. Er selbst habe „keine Ambitionen“ auf den Parteivorsitz.

Einem Magazinbericht zufolge sollen auch weitere führende Politiker der FDP ein – nach Umfragen unwahrscheinliches – Ergebnis von sieben Prozent bei der Niedersachsen-Wahl als Messlatte für einen Verbleib Röslers an der Parteispitze bestimmt haben. Der Parteichef kündigte an, sich nicht geschlagen zu geben. „Ich gebe nicht auf, im Gegenteil: Ich kämpfe für den Erfolg der FDP“, beteuerte der 39-Jährige.

 

Kanzlerjob „unterbezahlt“

Unterdessen sagte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, er führe die Popularität der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf ihren „Frauenbonus“ zurück. Die Kanzlerin habe sich „in einer Männerwelt durchgesetzt, wirkt sehr unprätentiös und tritt bescheiden auf“.

Peer Steinbrück sorgte auch wieder einmal im Zusammenhang mit Geld für Aufregung: Der Kanzlerjob sei zu niedrig bezahlt, meinte er – gemessen an der Leistung und Verantwortung.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.12.2012)

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2 Kommentare

Rösler wird bleiben

Weil Lindner,Brüderle,Koch-Merhin,Niebel,Homburger die Hosen voll haben. Obwohl die sind ja auch zu nichts zu gebrauchen,die liegen ja auch schon alle ihr ganzes Leben lang dem Steuerzahler auf der Tasche. Lindner soll erst einmal seine 2 Millionen Euro Schulden an die KFW-Bank zurückzahlen wäre gescheiter.
Wie heißt noch einmal das Motto der Mövenpicker, weniger Staat? Oder, Leistung muss sich wieder lohnen,sprach einst Koch-Merhin.

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die die den zum spitzenkandidaten gemacht haben

wollten die fdp zerstören soviel unfähigkeit sucht seinesgleichen da staunt man sogar in österreich und wir haben schon blindgänger

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