Die iranische Marine hat bei einem Manöver nahe der strategisch wichtigen Straße von Hormuz nach eigenen Angaben mehrere Waffentests durchgeführt. Unter anderem sei dabei das im Iran hergestellte Luftabwehrsystem "Raad" getestet worden.
Dies meldete die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Montag unter Berufung auf Militärsprecher Admiral Amir Rastgari. Iranischen Angaben zufolge kann das System Raketen mit einer Reichweite von bis zu 50 Kilometern abfeuern. Wie Rastgari weiter sagte, wurden am Montag auch Torpedos sowie Unterwasser- und Boden-Boden-Raketen erfolgreich getestet.
Der Iran hat angesichts westlicher Sanktionen gedroht, die Straße von Hormuz, durch die ein Fünftel der weltweiten Öllieferungen transportiert wird, zu schließen.
In jüngster Zeit wiederholte die Regierung die Drohung allerdings nicht. Die jüngste Militärübung in dem Gebiet begann am vergangenen Freitag und soll bis Mittwoch dauern.
(APA/sda)
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