Frankreich: Der lange Krieg in "Malistan"

20.01.2013 | 19:26 |  von alfred hackensberger (markala) (Die Presse)

Den französischen Fremdenlegionären, die in Mali gegen islamistische Rebellen kämpfen, ist klar, dass der Einsatz nicht rasch vorbei sein wird. Denn die Gotteskrieger sind motiviert und bestens ausgerüstet.

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Zwei Mörser zeigen Richtung Niger, auf dem gerade ein Fischer in seinem schmalen Holzboot beschaulich vorbeirudert. Am Ufer des bedeutendsten Flusses Westafrikas und der Lebensader Malis ist ein Posten der Fremdenlegion stationiert. Einer von vielen der französischen Armee, die in Markala die strategisch wichtige Stahlbrücke über den gut 500 Meter breiten Strom sichern sollen. Von hier führt die Verbindungsstraße in die 400 Kilometer entfernte Hauptstadt Bamako im Süden des Landes. 60 Kilometer weiter nördlich beginnt das Gebiet der islamistischen Rebellen von Ansar Dine, der Bewegung für Einheit und Jihad (MUJAO) sowie der „al-Qaida im islamischen Maghreb“ (AQIM). Es ist ein exterritoriales Gebiet, ohne jede staatliche Autorität und reicht bis an die 150 Kilometer entfernte Grenze Mauretaniens. Von hier starteten die Rebellen im Laufe der vergangenen Woche mehrere Angriffe auf Dörfer und Kleinstädte.

Es sind acht Soldaten, die auf ihren Feldbetten bei 30 Grad im Schatten in Biwakzelten liegen. Als die diensthabende Wache Schritte hört, die sich dem Lager nähern, springt sie abrupt auf, mit dem Gewehr im Anschlag. Die überwiegend jungen Männer sind weitaus freundlicher, als man es von Soldaten der berühmt-berüchtigten Fremdenlegion erwarten würde. „Wir sind hier und warten auf Befehle“, sagt einer von ihnen, der aus Sicherheitsgründen keinen Namen nennen will. „Vor den Islamisten haben wir keine Angst“, erklärt ein anderer, der außergewöhnlich muskelbepackte Oberarme hat und von der Côte d'Azur stammt. Man wisse, es sind religiöse Fanatiker und jederzeit bereit für ihre Sache zu sterben. „Aber über so etwas denken wir nicht nach. Wir machen wie immer unsere Arbeit.“ „Und diese Islamisten sollen nur kommen, sie sind herzlich willkommen“, ruft ein Dritter, der in Afghanistan gekämpft hat. „Wir werden sie töten.“ Schließlich sei man besser ausgerüstet, besser trainiert und könne mit Waffen besser umgehen.

Rasches Eingreifen. Ganz so simpel scheint es allerdings nicht zu sein, wie die einfachen Soldaten denken, die von ihrer Basis im Tschad nach Mali abberufen wurden. Frankreich hat am Freitag vor eine Woche überraschend schnell in Mali interveniert, als die Islamisten versuchten, ihr Herrschaftsgebiet auszuweiten. Seit April hatten sie sich auf den Norden Malis beschränkt, aber vergangene Woche überfielen sie die Stadt Konna in Zentralmali. Damit blieb als einziges Hindernis auf dem Weg nach Bamako nur noch die Militärgarnison mit dem Flughafen der malischen Armee in Sevare. Schnelles Eingreifen war geboten, um zu verhindern, dass das ganze Land in die Hände der Islamisten fiel.

„Der Krieg wird lange Zeit dauern“, sagt Oberst Frédéric auf der Militärbasis der französischen Armee, die in einer Kaserne des malischen Militärs in Markala eingerichtet ist. Als Offizier gibt er zumindest seinen Vornamen preis. „Mali könnte sich zu einem Malistan entwickeln“ – eine Anspielung auf die anhaltenden Terroranschläge der Taliban in Afghanistan. „Es sind wahrscheinlich weniger als 3000 Islamisten in Mali, aber wenn sie einen Guerillakrieg mit Autobomben und Selbstmordattentaten starten, könnten sie immensen Schaden anrichten.“

Bisher sei es noch ein symmetrischer Konflikt. Aber das könnte sich schnell ändern, sobald die Rebellen erkennen, dass sie militärisch auf die Verliererstraße geraten. „Man muss festhalten“, fügt der Oberst an, „in Mali haben die Terroristen keinen Rückhalt in der Bevölkerung.“ Den Franzosen wird vom Straßenrand überall zugewinkt, „Es lebe Frankreich!“ gerufen und mit hochgehobenen Fäusten „viel Kraft“ im Kampf gewünscht.

Die Fahrt im Schützenpanzer zu Stellungen der französischen Armee rund um Markala führt einige Kilometer außerhalb der Stadt. Das gepanzerte Fahrzeug biegt von der Hauptstraße auf eine holprige Piste, auf der die Insassen kräftig durchgerüttelt werden, ab. Nach wenigen Minuten erreicht man ein kleines Dorf. Zwischen den Gebäuden läuft eine Schar von Hühnern und Ziegen. Zwei Esel sind angebunden. Neben einem Wohnhaus, dessen Außenwände landestypisch mit einer Lehmschicht abgedichtet sind, steht ein Radpanzer. Unter einem Mangobaum ist eine Maschinengewehrstellung eingerichtet. Eine zweite liegt in einem Graben. Ein Soldat sondiert mit Fernglas unaufhörlich die umliegende Gegend. „Mich stört das überhaupt nicht, dass bei mir ein französischer Außenposten untergebracht ist“, versichert Amala Ag al-Mahi, der hier mit seiner Familie und der seines Bruders lebt. „Im Gegenteil“, meint der 45-Jährige. „Wir sind glücklich und dankbar, dass uns geholfen wird.“


Warten auf den Einsatz. Die letzte Stellung der Franzosen befindet sich fünf Kilometer hinter Markala. Ein Bagger hebt gerade einen Graben aus, in dem ein Maschinengewehr postiert werden soll. Auch hier verfügt der Posten über einen Radpanzer und zwei Schützenpanzer. Einige der über 20 Soldaten dieser Stellung sind gerade dabei, Panzerabwehrraketen in die Fahrzeuge zu verfrachten. Anschließend erzählt ein Soldaten, wie enttäuscht er nach den ersten Bombenangriffen gegen die Rebellen gewesen sei. „Wir wollten alle sofort in die besetzten Städte einrücken. Aber Politiker treffen die Entscheidungen. Viele Tote können sie nicht gebrauchen.“

Der Ort Konna, den die Islamisten vor über einer Woche erobert hatten, wurde tagelang aus der Luft bombardiert. Der Einsatz von Bodentruppen blieb jedoch aus, obwohl französische und malische Regierungsstellen das Gegenteil behaupteten. Erst am Freitag soll die malische Armee im Alleingang die Stadt befreit haben. Ein Sprecher von Ansar Dine bestätigte den Abzug der islamistischen Kämpfer.

Der Angriff auf Diabaly, das die Rebellen am vergangen Montag eingenommen hatten, beschränkte sich ebenfalls auf Bombardierungen. Die Stadt mit 15.000 Einwohnern liegt 100 Kilometer von Markala entfernt. Der letzte größere Ort vor Diabaly, eine knappe Fahrstunde entfernt, ist Niono. „Die Terroristen haben die Stadt verlassen und sind Richtung Norden unterwegs“, erklärt Syedou Toure, der Präfekt der Region, in seinem Büro im Verwaltungsgebäude von Niono. Die Rebellen sollen Lere anpeilen, das nahe der mauretanischen Grenze liegt und von wo man weiter nach Timbuktu und Gao kommt. Das sind die zwei ehemaligen Hochburgen der Islamisten, aus denen sie zum Teil geflüchtet und auf umliegende ländliche Gebiete ausgewichen sein sollen.

In Niono kommen täglich neue Flüchtlinge aus Diabaly an. Es ist ein Ort mit 50.000 Einwohnern, von zahlreichen Kanälen durchzogen, in denen Frauen mit ihren Kindern Wäsche waschen. Krieg passt hier nicht ins Bild. Am Checkpoint am Ortseingang überprüfen malische Soldaten die Identität aller Ankommenden. Man durchsucht ihre wenigen Habseligkeiten. „Wir haben Angst vor Infiltrationen“, erläutert Präfekt Toure. „Die sind gefährlich, und man kann sie nie ausschließen.“ In Niono ist mehrfach aus Angst vor anrückenden Islamisten Panik ausgebrochen. „Nur mit Mühe konnten wir die Menschen beruhigen“, sagt Toure. „Ich begann schon an mir selbst zu zweifeln. Jeden Tag, wenn die Nacht einbrach, überkam mich eine ungewohnte Nervosität.“

Nette Gotteskrieger. Die Menschen sind durstig, ausgelaugt und müde. Sie waren eineinhalb Tage zu Fuß unterwegs. „Als die Islamisten nach Diabaly kamen, haben sie die Kirche angezündet“, berichtet Mohammadou. Ein Mann sei dabei ums Leben gekommen, fügt der 37-Jährige an, der als Drucker arbeitet. „Das Krankenhaus haben sie zuerst mit einigen Salven beschossen, bevor sie sich Medikamente holten.“ Sonst hätten sich die Islamisten jedoch sehr nett gegenüber der Bevölkerung verhalten. „Sie haben Wasser und Erdnüsse verteilt.“ Die Scharia, das islamische Recht, sollte nach Absprache mit dem Imam der Stadt zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt werden. „Sie bezahlten den Frauen 2000 Franc (umgerechnet drei Euro), wenn sie ein Kopftuch aufsetzten.“ Kämpfe fanden, nach seiner Aussage, keine statt, alles sei friedlich geblieben. „Nur an einigen Tagen bombardierten die französischen Flugzeuge.“

Bei Mafu, der aus dem zwei Kilometer vor Diabaly gelegenem Dorf Koroma stammt, quartierten sich die Islamisten ein. „Sieben von ihnen schliefen in meinem Haus. Sie waren sehr freundlich.“ Sie sagten ihm, man sei nur gekommen, um Schutz zu bieten vor den französischen Kreuzfahrern und den malischen Soldaten. Man wolle niemandem etwas tun und keinerlei Steuern erheben. „Sie waren gelassen und zuversichtlich, kein Anzeichen von Nervosität. Sie riefen immer wieder Allahu Akbar, Gott ist groß.“ Von Gefechten hat auch er nichts mitbekommen.

Wenig später trifft der 23-jährige Marif mit einer Gruppe von Männern am Ortseingang von Niono ein. Er erzählt, dass die Rebellen ihre Pick-ups unter Bäumen und Planen versteckten. „Wenn Flugzeuge kamen, sind sie in Wohnhäuser gegangen. Sie haben mit den Bewohnern Tee getrunken, bei ihnen gewohnt und mit ihnen in der Moschee gebetet.“ Die meisten Waffen, die sie bei sich trugen, habe Marif noch nie gesehen. „Unsere Armee hat so etwas nicht“, meint er bestimmt.

Unter den Islamisten seien Araber, Schwarze und Mischlinge gewesen. Sie sprachen Französisch, Arabisch und Bambara, die lokale Sprache. „Einige konnte man überhaupt nicht verstehen“, wirft Moussa ein, der mit Marif gekommen ist. „Das waren Sprachen, die ich noch nie gehört habe.“

Moussa erzählt weiter, die Rebellen seien ständig in Bewegung gewesen. „Sie fuhren die Stadt ab und kontrollierten umliegende Dörfer.“ Einer der Islamisten habe ihn aufgefordert, die Hosenbeine hochzukrempeln. Moussa bückt sich lachend hinunter, um es vorzuführen. „Das ist das Erkennungszeichen für Salafisten“, erklärt er wieder breit schmunzelnd und zieht die Hosenbeine wieder herunter.

Die Aussagen der drei Männer decken sich mit denen anderer Flüchtlinge aus Diabaly. Seltsamerweise konnte niemand etwas von Kämpfen berichten. Das malische Militär wie auch französische Regierungsstellen hatten von einer Bodenoffensive und Haus-zu-Haus-Kämpfen gesprochen. Nicht weniger seltsam muten die Freundlichkeit und die Nachsicht der religiösen Extremisten an. In den neun Monaten, in denen sie den Norden Malis kontrollierten, zeigten sie sich wenig tolerant, was die Scharia betraf. Menschen bestrafte man mit Schlägen, weil sie geraucht, Musik gehört oder Alkohol getrunken hatten. Dieben schnitt man die Hand ab. Ein unverheiratetes Pärchen wurde gesteinigt.

Die letzte Station auf der Fahrt mit den Franzosen führt zu einem Stützpunkt des malischen Militärs. Die meisten der 120 Soldaten dösen im Schatten der Bäume, kein Mensch sondierte die Gegend. Eine Nachlässigkeit, die nach dem Besuch französischer Stellungen frappant wirkt. „Wir verlassen uns auf unsere Aufklärungsarbeit“, sagt Koanti Mahi, der Chef der Truppe. „Wir erhalten Informationen von der Landbevölkerung.“ In Diabaly sei das Kommunikationsnetzwerk von den Islamisten zerstört worden. „Wenn man jedoch auf Bäume klettert“, versichert der Hauptmann, „kann man ein Signal bekommen.“

Moral gestärkt. „Ja, wir sind mit der Zusammenarbeit mit den Maliern zufrieden“, meint Hauptmann Pascal, der die Rundfahrt begleitet. „Sie haben den Glauben an sich wiedergefunden.“ Die Moral war am Ende, seit das malische Militär von den Tuareg innerhalb von nur drei Monaten vernichtend geschlagen wurde. Das Nomadenvolk hatte 2012 eine Rebellion gegen die Zentralregierung in Bamako begonnen. Nachdem sie im März einen unabhängigen Staat ausgerufen hatten, wurden sie von den Islamisten vertrieben.

Die Rückfahrt zur Basis der Franzosen, die in einer Kaserne der malischen Armee eingerichtet ist, dauert keine 20 Minuten. Zum Abschluss gibt Hauptmann Pascal eine Einschätzung über die Kampfkraft der Islamisten. „Mit einer so gut organisierten Truppe ist Frankreich seit dem Indochina-Krieg nicht mehr konfrontiert worden.“

(c) Die Presse / HR

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.01.2013)

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39 Kommentare
 
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F war schon immer ...

gut für Kriege in fremden Ländern und gegen dessen Bevölkerung!

€in €xport europäischer Friedensmacht!

Hoffentlich kommt "kein Araber" auf die Idee, bei kähmen die Katholen in die Überzahl?

Re: "bei kähmen die Katholen"?

Ein kleinwenig wirr, aber das mit dem r. k. Diktat in Europa, hat schon 'was!

Propaganda

Es ist immer wieder schön zu lesen, wie die ganze welt manipuliert wird. Man kann sich zu diesem Krieg nur eine Frage stellen. Was hat Frankreich in Mali verloren?
Machterhalt, Scheriastaat verhindern..!!

Re: Propaganda

Bin mir nicht so sicher ob Sie dann eine Freude haben wenn der ganze Norden Afrikas von Steinzeitislamisten regiert wird!

Re: Propaganda? - die "Arab-Musli" werden unter einem ...

Vorwand in AT landen und nach unserem Wasser schielen!

Wel's so in den Tag passt: das können nur Zwangs-Rekruten verhindern!

Re: Re: Propaganda? - die "Arab-Musli" werden unter einem ...

wenn du schon so weit in die zukunft blicken kannst.. hoffe ich, dass du auch weisst wen du diese situation zu verdanken hast..?

Salafismus = Faschismus des 21. Jahrhunderts

Es wundert mich, dass hier irgendjemand den Krieg gegen die Al-Kaida des Maghrebs als imperialistisch verurteilen kann. Frankreich geniesst, obwohl es Kolonialmacht war, die Sympathie der Bevölkerung Malis. Das sagt im Grunde genommen schon alles. Die Islamisten sind wie die Faschisten der Dreissigerjahre: Sie sehen sich als etwas Besseres und zwingen anderen mit Gewalt ihren Willen auf, nichts unterscheidet sie von den Faschisten, ausser, dass diesesmal noch eine Religion dazu benutzt wird, die eigenen menschenverachtenden Vorstellungen zu rechtfertigen. Das war bei uns im Mittelalter auch so - mit fatalen Konsequenzen für andere Völker, die von den Europäern damals versklavt bzw. ausgerottet wurden. Aufgrund unser eigenen Geschichte sollten wir wissen, was passieren kann, wenn man solchen Verbrechern nicht entschieden entgegen tritt. Ziel dieser Leute ist es ja letztlich auch den Krieg nach Europa zu bringen. -> wehret den Anfängen! Vive la France!

Re: Salafismus = Faschismus des 21. Jahrhunderts

Nicht nur Geschichte vom Hörensagen nachplappern, sondern ein bissl studieren.
Sklaven gabs schon im alten Griechenland und Rom. Die Römer holten sich die auch aus unseren damaligen Ländern. Gefangene Germanen waren sogar sehr gefragt.
Später kamen dann z. B. die Türken zu uns. Was nicht niedergebrannt oder niedergemacht wurde, wurde in die "Dienstbarkeit" verschleppt. Meist ganze Famien, d. h. die Frauen samt Kindern. Ganze Dörfer und Kleinstädte wie Perchtoldsdorf, Mödling, Sooß usw. wurden so entvölkert.
Sklavenhaltung, d. h. schwarze Sklaven aus Afrika, waren auch bei Arabern jahrhundertelang in Brauch, sogar vereinzelt, wie in Mauretanien, heute noch.
Dagegen gabs in Europa seit der Christianisierung keine Sklavenhaltung mehr und in den USA wurde sie bekanntlich nach dem Bürgerkrieg abgeschafft. Das ist auch schon rd. 150 Jahre her.

Re: Re: Salafismus = Faschismus des 21. Jahrhunderts

Vollkommen falsch!
Die Sklaverei gab es hierzulande bis 1848 (Aufhebung der Leibeigenschaft). In Frankreich wurde sie mit der frz. Revolution aufgehoben.
England, Holland, Frankreich, Spanien und Portugal waren maßgeblich an der Versklavung der Afrikaner und Verschiffung in die Neue Welt beteiligt. Zudem versklavten die Spanier die Azteken, Inka, u.a. - nachdem sie deren Hochkultur vorher zerstört haben. Natürlich wurden die dortigen Völker zwangsmissioniert. Wer sich weigerte das Christentum anzunehmen wurde ermordet. Ihr Geschichtswissen ist mehr als dürftig! Lesen Sie z.B.: Hernando Cortez: Die Eroberung Mexicos! Im Namen der Religion sind schon immmer einige der größten Verbrechen der Menschheit gerechtfertigt worden - leider ist das Christentum hier keine Ausnahme - sondern die Regel! Der Name der Religion ist da lediglich ein Platzhalter: Christentum, Islam, Hinduismus, ...
Erst als die Macht der Religion hierzulande endgültig gebrochen war ging es bergauf! Religion sollte nun einmal eine Privatangelegenheit sein, und hat in der Politik nichts zu suchen!

Re: Salafismus = Faschismus des 21. Jahrhunderts

auch Araber waren Sklavenhändler und "Kreuzzügler", siehe sudan.

jetzt waren's natürlich nur die pösen Europäer....

Re: Re: Salafismus = Faschismus des 21. Jahrhunderts

Böse schreibt man mit "b" bitte, nicht mit "p"! Natürlich waren die Araber genauso Slavenhändler und sind es z.T. noch heute. Im Sudan herrscht ja Sklaverei. Dennoch haben die Spanier die Indianer fast zur Gänze ausgerottet, und u.a. das Christentum als Rechtfertigung benutzt - und die Religion ordentlich durch den Dreck gezogen. Die Islamisten sind um keinen Deut besser. Die große zivilisatorische Errungenschaft des Abendlandes ist nun einmal die Trennung zwischen Kirche und Staat, die mit der Renaissance ihren Anfang nahm und ihren Höhepunkt in der franz. Revolution mit der Deklaration der Allgemeinen Menschenrechte fand. So eine Art Renaissance, d.h. die Rückbesinnung auf die kulturelle und weit tolerantere Blütezeit hat in der islamischen Welt sich bis jetzt noch nicht durchgesetzt, zum Schaden dieser Religion und der Aussenwelt, die aufgrund der Zahl ihrer Anhänger gezwungen ist, sich mit ihr und der daraus resultierenden Gefahr, ausgehend von Extremisten, auseinanderzusetzen.

Fremdenlegionsruf von anno dazumal

Wer von der "berühmt-berüchtigten Fremdenlegion" schwafelt, und "überrascht" ist, dass die freundlich sind, zeigt dass er auf dem Austro-Wissensstand von anno dazumal steckt.
Das ist eine disziplinierte Elite-Truppe.
Schon vor mehr als 20 Jahren übernachtete ich in einer südfranzösischen Stadt, in der sich eine
Fremdenlegionkaserne befand. Das dortige Restaurant war am Abend voll mit Fremdenlegionären. Alles nette, höfliche junge Männer, freundlich und mit gutem Benehmen.
Niemand brauchte da Angst zu haben, im Gegenteil, man fühlte sich beschützt.
Was man in der Wiener Nacht-U-Bahn nicht immer behaupten kann.

Re: Fremdenlegionsruf ... die Wiener Nacht-U-Bahn?

Nicht der richtige Ort, sich einen Cicisbeo zu angeln. Da verstehe ich schon, dass Ihnen die Legionäre einfielen, auch wenn schon viel Zeit verstrichen. :-o deshalb dürfte aber die U-Bahn nächtens auch keine so große Gefahr darstellen?

Re: ... man fühlte sich beschützt?

In welchen Spelunken treiben Sie sich herum, dass sie sich über militärischen Schutz wohler fühlen?

Re: Re: ... man fühlte sich beschützt?

Der Frage kann ich mich nur anschliessen!

Re: Re: ... man fühlte sich beschützt?

Nicht dort jedenfalls, wo Sie zu verkehren scheinen.
Vielleicht gibts dort bei rotem Licht auch
"Beschützer", aber die kümmern sich weniger um die Kunden.

Gotteskrieger?

Eher genetische Defekte !

Reparatur ausgeschlossen !

Re: Gotteskrieger?

wenn Genetik der becolkerung etwas damit zu tun hätte, dürfte es das reiche, tolerante Singapur nicht geben.

Re: Re: Gotteskrieger?

SINGAPUR WIKIPEDIA:
In Singapur sind im wesentlichen folgende Religionen vertreten: Buddhismus (42,5 Prozent der Gesamtbevölkerung), Islam (14,9 Prozent), Christentum (14,6 Prozent, davon 3,8 Prozentpunkte Anhänger der römisch-katholischen Kirche Singapurs), Taoismus (8,5 Prozent), Hinduismus (4 Prozent), andere mit 0,7 Prozent. 14,8 Prozent der Bevölkerung Singapurs bekennen sich keiner Religion zugehörig

so what ?

Es gibt nichts mehr zu verharmlosen.


Wie sollte man diese isl. Mörderbanden sonst stoppen?


Re: Wie sollte man diese isl. Mörderbanden sonst stoppen?

Ganz einfach, indem der Westen und seine"demokratischen Freunde", sprich Saudi Arabien, Kahtar usw. aufhören diese Mörderbanden zu finanzieren !!!

In Syrien sind es die"Freunde", und in Mali
sind es auf einmal die Gegner ??!!

Hallo verehrte Befürworter, wacht doch mal auf !!!

Re: Wie sollte man diese isl. Mörderbanden sonst stoppen?

Ganz einfach, indem der Westen und seine"demokratischen Freunde", sprich Saudi Arabien, Kahtar usw. aufhören diese Mörderbanden zu finanzieren !!!

In Syrien sind es die"Freunde", und in Mali
sind es auf einmal die Gegner ??!!

Hallo verehrte Befürworter, wacht doch mal auf !!!

Die langen Kriege in "Indochinakirgistan. Algeristan, Afghanistan ..., Malistan"

So schaut's aus mit €uropean-Machterhalt!

Re: Die langen Kriege in "Indochinakirgistan. Algeristan, Afghanistan ..., Malistan"

algeristan? wirres Zeug!

Mit steuergeld

ein Privatmilitaer und gleich verkaufen, dass
waehre das beste Oesterreich zu schuetzen.

 
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