Islamistengruppe plant nach Algerien weitere Angriffe

21.01.2013 | 06:22 |   (DiePresse.com)

"Al-Mulathamin" droht mit weiteren "Einsätzen". Indes wurde bekannt, dass der Großteil der Geiselnehmer aus dem Norden Malis stammte.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Nach der Geiselnahme in einer Gasanlage in Algerien hat die verantwortliche Islamistengruppe weitere Angriffe angekündigt. "Wir versprechen weitere Einsätze in allen Ländern, die an dem Kreuzzug gegen Azawad (den Norden Malis) teilgenommen haben, wenn sie ihre Entscheidung nicht überdenken", hieß es in einer Erklärung der Gruppe Al-Mulathamin ("Die mit Blut unterzeichnen"), die die mauretanische Nachrichtenagentur ANI am Sonntag veröffentlichte. Die Gruppe forderte ihre "muslimischen Brüder" auf, sich zu ihrem eigenen Schutz von Anlagen fernzuhalten, die von ausländischen Unternehmen betrieben würden.

Mehr zum Thema:

Die Gruppe schrieb in ihrer Erklärung, dass sie versucht habe, mit der algerischen Armee zu verhandeln. Sie forderte unter anderem den Stopp des französischen Militäreinsatzes gegen Islamisten in Mali sowie die Freilassung von Gesinnungsgenossen. Statt zu verhandeln habe die algerische Armee aber den Angriff bevorzugt, der zu der "Eliminierung der Geiseln" geführt habe. Bei der blutigen Beendigung des mehrtägigen Geiseldramas wurden dutzende Menschen getötet. Zeitweise hatten die Islamisten auf dem Gelände bei In Amenas nahe der libyschen Grenze hunderte Geiseln festgehalten.

Großteil der Terroristen kam aus Norden Malis

An dem Geiseldrama in der algerischen Wüste waren nach Angaben der Regierung in Algier 32 Terroristen aus dem von islamistischen Rebellen beherrschten Norden Malis beteiligt. Das gab die algerische Regierung am Montag in Algier bekannt. Bei der Geiselnahme und einem Befreiungsversuch seien 37 ausländische Geiseln aus acht Ländern getötet worden, so Regierungschef Abdelmalek Sellal Sellal. Außerdem seien bei dem Militäreinsatz zur Befreiung der Geiseln 29 Kidnapper getötet worden.

(APA/AFP)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

8 Kommentare

Liebe Zensoren..manchmal übertreibts es


Eine Profitruppe hätte die Sache viel intelligenter erledigt.

Und zwar ohne tote Geiseln. Als ich hörte, dass die Araber die Sache in die Hand nehmen, wusste ich schon, dass es jede menge Tote gegebn wird...

Ja, ja...

die Islamisten. Immer nach oben schauend, ob die nächste Drohne schon angesaust kommt. Schon hart dieses Leben...

plant mal weiter

bitte auch die Beerdigungsinstitute in die Planung für Euch mit einbeziehen

2 9

.....

zuerst 30 tote, jz 80 tote....

Re: .....

die ISLAMISTEN

1 7

Re: Re: .....

was die"die islamisten"?

Re: Re: .....

Parasiten!

AnmeldenAnmelden