Bei drei Bombenanschlägen sind im Nordwesten Pakistans am Donnerstag mindestens 16 Menschen getötet worden. Ein Selbstmordattentäter zündete nach Polizeiangaben an einem Kontrollposten im Bezirk Hangu Sprengstoff auf einem Lastwagen.
Dabei seien mindestens sieben Menschen getötet und weitere 23 verletzt worden. Unter den Toten seien fünf Sicherheitskräfte. Hangu liegt in der Nähe der unruhigen pakistanischen Stammesgebiete.
Zwei weitere Anschläge wurden im Bezirk Orakzai verübt, der zu den Stammesgebieten gehört. Eine Bombe sei am Straßenrand neben einem Bus mit Mitgliedern einer regierungsfreundlichen Miliz explodiert, erklärte ein Vertreter der Provinzregierung. Es habe sieben Tote und 13 Verletzte gegeben. Zudem habe eine Explosion einen Kleinbus mit Zivilisten getroffen. Dabei seien zwei Menschen getötet und zehn weitere verletzt worden. Vertreter der Sicherheitskräfte bestätigten die Angaben.
(APA/AFP)
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