USA schicken atomwaffenfähige Bomber nach Südkorea

28.03.2013 | 07:37 |   (DiePresse.com)

Die Tarnkappenbomber vom Typ B-2 sollen als "Abschreckung" gegenüber Nordkorea dienen. Die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea haben zuletzt zugenommen.

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Der Atomstreit zwischen den USA und Nordkorea erreicht die nächste Stufe: Wie am Donnerstag bekannt wurde, flogen zwei amerikanischen Tarnkappenbomber vom Typ B-2 Spirit vom Luftwaffenstützpunkt Whiteman im US-Bundesstaat Missouri nach Südkorea, um dort an den jährlichen Militärübungen mit dem asiatischen Land teilzunehmen.

Über dem militärischen Testgelände warfen sie dann Munitionsattrappen ab, wie die US-Armee mitteilte. Die Flüge sollten demnach der "Abschreckung" dienen. Die Übung zeige "die Fähigkeit der USA, schnell und nach Belieben zielgenaue Langstreckenangriffe zu fliegen".

B-2: Die ''unsichtbare Wunderwaffe''

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Hintergrund für die jüngsten Spannungen ist der mittlerweile dritte Atomtest Pjöngjangs, auf den die UNO mit verschärften Sanktionen reagierte. Nordkorea zeigte sich außerdem empört über gemeinsame Militärmanöver Südkoreas und der USA und die Vereinbarung der beiden Länder über eine verstärkte militärische Zusammenarbeit.

Erst vor wenigen Tagen verpflichtete sich die US-Regierung, Südkorea selbst bei kleineren Provokationen militärisch beizustehen. In einem Telefonat mit seinem südkoreanischen Kollegen Kim Kwan-jin bekräftigte US-Verteidigungsminister Chuck Hagel am Mittwoch das Versprechen.

Nordkorea lässt Südkoreaner weiter einreisen

Trotz der wachsenden Spannungen lässt Nordkorea weiter Pendler aus dem Nachbarland einreisen. Tag für Tag kommen hunderte Südkoreaner zum Arbeiten in den gemeinsamen Industriepark in der nordkoreanischen Grenzstadt Kaesong. Rund 400 Südkoreaner hätten am Donnerstagvormittag ohne größere Probleme die Grenze überschreiten können, sagte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul.

Die Industriezone liegt auf nordkoreanischem Gebiet. 123 südkoreanische Firmen beschäftigen dort rund 50.000 nordkoreanische Mitarbeiter. Die Zone generiert rund zwei Milliarden Dollar an grenzüberschreitendem Handel. Sie ist eine der wenigen Möglichkeiten für das international abgeschottete Land, an US-Devisen zu gelangen.

Chronologie: Der Atomstreit mit Nordkorea

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(APA/AFP)

 
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78 Kommentare
 
12 3
Shinigami
28.03.2013 19:30
1

Zu einem Streit gehören immer mindestens Zwei.


Antworten se123
29.03.2013 15:33
2

Re: Zu einem Streit gehören immer mindestens Zwei.

eine der am weitest verbreiteten Dummheiten unserer Zeit!
erklären Sie diese Aussage mal dem Schweizer Paar, das letzte Woche in Indien von einem ganzen Dorf vergewaltigt wurde.
Welchen Teil zum "Streit" haben den die beigetragen????

Antworten Antworten Shinigami
29.03.2013 19:36
0

Es gibt einen Unterschied zwischen einem Streit und einem Überfall.


Antworten Regulator
29.03.2013 09:12
3

Re: Zu einem Streit gehören immer mindestens Zwei.

So ein Quatsch! Dieser dämliche Spruch hält sich sicher noch weitere Jahrhunderte, wird dadurch aber auch nicht wahrer.

Wenn Sie im Gasthaus bei Ihrem Gulasch und Bier sitzen und ich gebe Ihnen wortlos einen Kinnhaken und gehe dann wieder nach Hause - gehörten dann zu diesem Streit zwei und fühlen Sie sich zur Hälfte mitschuldig?

Antworten Antworten Shinigami
29.03.2013 19:37
0

Einen Streit kann man nicht mit einer Handgreiflichkeit gleichstellen.


Antworten albeit
28.03.2013 23:44
0

Re: Zu einem Streit gehören immer mindestens Zwei.


die einen die Atomwaffem testen und die anderen die sagen: dann ernährt Euch ganz alleine

aber sicher, es ist auch ein bisschen ungerecht: die anderen haben schon solche Waffen und die sind auch getestet

wie auch immer: Wer jetzt anfängt hat verloren

Ich meine es ist ein Jammer wenn man schon einen Sateliten ins All gebracht hat jetzt alles zusammenzuhauen

aber die Versorgungslage bringt das Regime vielleicht ins Wanken


mila busanno
28.03.2013 16:57
3

Genau!

"Ein Krieg könnte jeden Moment ausbrechen", ließ ein nordkoreanischer Militärsprecher kürzlich über die staatlichen Nachrichtenkanäle in Richtung Südkorea und USA ausrichten"
Was bevorsteht ist höchstens ein Krieg in Nordkorea um Nahrungsmittel.

Antworten NUR_SO
28.03.2013 18:23
3

Re: Genau!

Findest das sehr witzig oder
wart mal ab wie lange du noch was zum essen hast
wens bei uns los geht
du komiker

Antworten Antworten Guckst du
28.03.2013 19:29
4

Re: Re: Genau!

Was soll den bei uns los gehen, dass wir dann nichts mehr zu essen hätten, Herr Alpenschluchten-Nostradamus? Du bist wohl selber ein Oberkomiker mit deinem billig-witzigen Kommentar :-))

Antworten Antworten Antworten Thronprätendent
29.03.2013 08:31
0

Re: Re: Re: Genau!

Preusse go home... Ach so, home gibt es nicht mehr....

Antworten Antworten Antworten NUR_SO
28.03.2013 20:50
0

Re: Re: Re: Genau!

nein wird nie passieren ,du hast dann sicher genug zu essen auf deinen erbsenfeld. wart ab mein freund

Antworten Antworten Antworten NUR_SO
28.03.2013 20:44
1

Re: Re: Re: Genau!

wow ein burgenlaender

Antworten Antworten Antworten Shinigami
28.03.2013 19:32
0

Volle Punkte für den Begriff: Alpenschluchten-Nostradamus


trotzdemwahr
28.03.2013 16:52
12

Ist der Heinzi schon ganz bleich vor Schreck?

Seinen Busenkumpels könnte es an den Kragen gehen......

Oscar Echo
28.03.2013 16:03
9

Wer auch immer...

...unten geschrieben hat, dass "fast jedes Land der Welt Stealth-Flugzeuge orten kann" liegt hier ziemlich daneben.
Die Tarnkappentechnologie basiert nicht darauf, dass Flugzeuge gänzlich nicht geortet werden können, sondern es wird durch technische (Formgebung, (radarabsorbierende) Materialien, Reduzierung der IR-Signatur, etc) und taktische (Vermeidung von Zonen starker Luftabwehr-Radaraktivität, Täuschung, elektronische Sörmittel, gewisse Fluglagen, etc) Maßnahmen eine äußerst schwierig vorzunehmende Ortung des betreffenden Flugzeuges (können aber auch andere Fahrzeuge sein, z.B. Schiffe) erreicht.
Tatsächliche konnte erst einmal in der Geschichte des Einsatzes von "Stealth - Flugzeugen" ein solches effektiv bekämpft werden - das war 1999 über Serbien. Damals kamen aber auch unglückliche Umstände und das Glück der Serben, mit mehreren, zusammengeschlossenen Radargeräten und deren Rechnern sowie dem Leitoffizier, der genau wusste, worauf er schauen muss, eine Zielauffassung zu erreichen, zusammen.
Ohne genaue Kenntnis der Luftabwehr des Gegners und deren Radarführung ist ein Einsatz eines Stealth-Flugzeuges jedoch auch nicht sehr günstig, da dann die taktische Komponente verringert wird.

Antworten Olaf Buche
28.03.2013 18:50
4

Re: Wer auch immer...

Sehr guter Beitrag. Ich möchte noch anmerken, dass der Leitoffizier bis heute wie ein Grab darüber schweigt (nach meinem letzten Informationsstand), auf was er genau geachtet hat bzw. wie er die russischstämmigen Anlagen genau eingestellt hat.

Antworten Antworten Oscar Echo
28.03.2013 19:24
4

Re: Re: Wer auch immer...

Absolut! In einem Interview habe ich gelesen, dass er die Funksprüche der Piloten mit den AWACS abgehört hat und daher die Routen u.a. der F117 wusste. Die interessanteren Details verrät er natürlich nicht ;)

Antworten Oscar Echo
28.03.2013 16:24
3

Re: Wer auch immer...

An alle, die mit meinem Text nicht einverstanden sind (sind ja scheinbar einige):
Bitte lasst mich wissen, wieso sie anderer Meinung sind, anstatt nur "Daumen nach unten" zu geben.
Ich würde mich gerne an einer solchen Diskussion beteiligen.

Antworten Antworten The_Maxwell
28.03.2013 16:35
5

Re: Re: Wer auch immer...

Wenn man keine Ahnung von der Materie hat, vergibt man schnell ein "Minus".

Deshalb ein "Plus" von mir.

Den meisten ist die Materie völlig fremd - Hauptsache es gibt Techniker die alles richten können wenn's mal hapert, aber sachliche Informationen negativ beurteilen !

Antworten Antworten persil 4.0
28.03.2013 16:33
2

Re: Re: Wer auch immer...

Sie haben ja nur bestätigt, daß Stealth-Flugzeuge nicht radarunsichtbar sind.

Nur haben Sie die Stealthdrohne vergessen, die die Amerikaner den Persern "geschenkt" haben.

Die ist auch ein bestätigter "Abschuß".

Antworten Antworten Antworten The_Maxwell
28.03.2013 16:37
2

Re: Re: Re: Wer auch immer...

Das wissen wir - aber viele andere NICHT !

Antworten Antworten Antworten Antworten Oscar Echo
28.03.2013 16:47
3

Re: Re: Re: Re: Wer auch immer...

The_Maxwell - vielen Dank, ich bin Pilot und beschäftige mich seit meiner Kindheit mit der (Militär-)Luftfahrt. Leider bin ich aber auch kein Techniker, deshalb ist mein Wissen über diese Materie auch sehr begrenzt.
Persil 4.0 - das stimmt, nur propagierten Sie dass "Stealth - Flugzeuge" ohne Probleme geortet werden könnten und nur in Spielfilmen gut ankommen würden - und da liegen Sie eben grundsätzlich falsch.
Das mit der Stealthdrone war allerdings mehr als peinlich für die USA. Fraglich ist, welche Information und wie wertvoll diese wirklich ist, die Iraner aus der Drohne bekommen können.
Tatsache ist, dass die Stealth-Technologie nicht so einfach "reverse engineered" werden kann, das sind Know-How und Informationen nötig, die z.Z. viellicht 5-6 Staaten weltweit besitzen.

Thronprätendent
28.03.2013 15:38
4

Munitionsattrappen

Heinzi, bist Du's?

Antworten persil 4.0
28.03.2013 16:16
2

Re: Munitionsattrappen


Die MOAB!

"Massive Ordnance Air Blast" auch "Mother Of All Bombs" genannt!

In Österreich aber eher als Blingänger bekannt!


Black John
28.03.2013 14:35
5

Absolut coole Flugzeuge!


Antworten Michael
28.03.2013 16:25
5

Re: Absolut coole Flugzeuge!

Als Designvorlage wurde übrigens der deutsche Nurflügel-Prototyp "Gotha-Bomber" genommen. Dazu steht Northtrop sogar.

Aber ist ja ganz ok, sämtliche (private) deutschen Patente wurden ja als Reparation eingezogen.

 
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